Ukraine: Ein weiteres Beispiel der Medienmanipulation

Erstellt am 15. Juni 2014 von Lux
Die neueste Peinlichkeit seitens der "Qualitätsmedien" ist die Meldung über den heutigen Abschuß einer ukrainischen Militärmaschine.
Nicht, daß es den Abschuß der Militärmaschine, bei der mindestens 49 Soldaten, vielleicht sogar über 100 Soldaten ums Leben gekommen sind, nicht gegeben hätte, aber um "eine neue Eskalationsstufe" handelt es sich nicht. Nicht, wenn man die seit einer Woche anhaltenden Militäraktionen und Opfer beider Seiten berücksichtigt.
Mit dem heutigen Abschuß dieser Il-79 wurden zivile Leben gerettet. An Bord waren zwei Einheiten der ukrainischen Armee, die an die Front gebracht werden sollten. Die Qualitätsmedien schweigen, wenn die Schergen der Junta – Nazgwardija, Prawyj Sektor, ausländische Söldner – Städte bombardieren, wahllos Zivilisten töten, regen sich aber auf, wenn die Verteidiger des Volkes die Mörder in ihren Kriegsgeräten abschießen.
ARD & Co. versuchen mit dieser Bewertung die kommenden Militäroperationen der ukrainischen Armee gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen und gleichzeitig die Schuld an der Auseinandersetzung den Verteidigern des Donbass in die Schuhe zu schieben.
Deshalb verschweigen sie die verschiedenen Bombardements der Städte und Dörfer mit verbotenen Streu- und Phosphorbomben oder den Beschuß von Wohngebieten mit Panzern, Mörsern und Raketenwerfern. Sie wollen eben ein einseitiges Bild zu Gunsten der NATO und der Milliardärsjunta erzeugen.
Während die Armee überwiegend Zivilisten ermordet, handelt es sich bei den Toten der anderen Seite um Angehörige der Streitkräfte. Aber auch hier trickst die Propaganda, weil dieser Unterschied selbst dem leichtgläubigsten Zuschauer auffallen würde. Deshalb vermeidet die Journaille den Ausdruck Zivilisten und nennt diese fälschlicherweise in "Terroristen" oder "Separatisten" um.