Trump rastet wieder aus: Obama hätte Trump-Tower verwanzt

Einen Abend lang hatte sich US-Präsident Donald Trump halbwegs unter Kontrolle bei der Kongress-Rede und wirkte streckenweise “präsidentenhaft” – jetzt jedoch ist der Irrsinn wieder voll ausgebrochen: Neuerlich massiv unter Druck geraten wegen des Skandals Kremlgate rastete der Präsident via Twitter wieder vollständig aus.

Die neuen Attacken sind so wüst wie wirr: Der Republikaner bezichtigt Ex-Präsidenten Barack Obama, während des Wahlkampfes den New Yorker “Trump Tower“ verwanzt zu haben. Schlimmer noch: Obama hätte sogar sein privates Telefon abhören lassen, behauptete Trump. Das alles wäre schlimmer als “Watergate”, versuchte er mit fast hilfloser Verzweiflung von seinen eigenen Skandalen abzulenken. Er beschimpfte Obama als „kranken Typen“.

Der Wüterich warf den Demokraten “McCarthyism” und eine “Hexenjagd” vor.

Noch schockierender aber: Trumps irre Vorwürfe gegen Obama durften auf „Infos“ aus einer Show des radikalen Radio-Talkers Mark Levin basieren. Trump-Berater hatten dem Präsidenten Freitagabend eine Zusammenfassung der irren Levin-Vorwürfe durch das rechte Portal “Breitbart News” präsentiert. Levin hatte Obama Methoden wie in einem “Polizeistaat” vorgeworfen.

How low has President Obama gone to tapp my phones during the very sacred election process. This is Nixon/Watergate. Bad (or sick) guy!

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) March 4, 2017

Trumps neuer Wutausbruch ist aber auch ein Indiz für die eskalierende Panik im Weißen Haus: Denn die Affäre um Verbindungen des Trump-Wahlkampfteams mit Moskau weitet sich täglich aus.

Vor allem: Es gibt neue Spuren, wonach Team Trump mit den russischen Geheimdiensten die Hacker-Attacken gegen Kontrahentin Hillary Clinton koordiniert haben könnte. Beim GOP-Parteitag in Cleveland letzten Juli etwa hatte sich sowohl der jetzige Justizminister Jeff Sessions als auch Trump-Berater Carter Page mit dem umtriebigen und mächtigen russischen Botschafter Sergej Kisljak getroffen.

Wenige Tage später, so ABC, wurden via Wikileaks die ersten gestohlen E-Mails der Demokraten veröffentlicht – der von Moskau orchestrierte Cyberkrieg gegen Hillary zugunsten Trump hatte begonnen.

Sessions hatte das Treffen zunächst verschwiegen, Page sogar zuerst dementiert.


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