Tropischer Sturm SANDY entwickelt sich - Hurrikanwarnung Jamaika

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Satellitenbild Tropischer Sturm SANDY
23. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA

Tropensturm SANDY befindet sich jetzt - wenn auch sehr langsam (6 km/h) auf dem erwarteten Kurs NNE, der Kern ist noch etwas mehr als 500 Kilometer von Kingston, Jamaika entfernt. Es ist davon auszugehen, dass SANDY in den kommenden 36 Stunden eine relativ rasante Intensivierung vornehmen und nun bei Ankunft Jamaika - zwischen Mittwoch und Donnerstag - doch ein Hurrikan der Kategorie 1 sein wird. Dem entsprechend gilt auf Jamaica "Hurrcane Watch". Die Regierung von Haiti hat "Tropical Storm Watch" aktiviert.
Sturmwinde werden bis zu 150 Kilometer vom Zentrum des Wirbelsturms entfernt festgestellt, auf Jamaika ist bereits heute Nacht oder in den frühen Morgensturnden des Mittwochs mit Sturmbedingungen zu rechnen. An der Süd- und Ostküste Jamaikas ist eine Sturmflut von bis zu einem Meter zu erwarten. Auch die Niederschlagsprognose ist nicht ganz ohne. Ostkuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik müssen mit 125 bis 250 mm rechnen, vereinzelt sind bis 400 mm möglich.
Das National Hurricane Center geht davon aus, dass SANDY über Kuba (voraussichtliche Ankunft des Kerns ganz früh am Donnerstag noch als Hurrikan westlich von Santiago de Cuba) ein paar Schwierigkeiten bekommen, den Status "Tropischer Sturm" aber nicht verlieren wird.
Danach ist der Kegel, der die Warnzone beschreibt, noch ziemlich breit und schließt eigentlich nur die SE-Bahamas aus. Die größte Wahrscheinlichkeit für einen Besuch des Kerns besitzt momentan Cat Island.
Achtung allerdings auch auf Florida. Ein Landfall ist zwar unwahrscheinlich, aber die Modelle bringen SANDY aktuell in 3 bis 4 Tagen  immer näher an die Halbinsel heran. Widriges Wetter gilt fast schon als sicher, inzwischen besteht auch eine kleine Chance auf kurzzeitige Sturmbedingungen.
Ab Anfang nächster Woche oder im Extremfall sogar schon am kommenden Wochenende wird momentan eine Zugbahn an die US-Ostküste wahrscheinlicher. Brachten bei der vorletzten Aktualisierung der GFS-Trackmodelle noch zwei Drittel selbiger SANDY auf die See hinaus und ein Drittel an die East Coast, hat sich dieses Verhältnis in der jüngsten Aktualisierung umgekehrt. Die Modelle, die den Zyklon an der US-Ostküste erwarten, umfassen jetzt allerdings eine ziemlich große Zone, nämlich von North Carolina bis hoch ins NE-New England. Wie schon erwähnt, sollte in etwa bei Verlassen Kubas die Sicherheit der Trackprognose stark steigen. Die aktuelle Schneefall-Prognose für den 2. November zeigt übrigens im Inland nördliche Zentral-US-Ostküste noch immer bis zu 90 cm.

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