Triathlon(Bloggerinnen) Trainingscamp im Zillertal

Werbung | Ein langes Wochenende. 6 Triathletinnen. Einige Kilometer und ordentlich Höhenmeter. Jede Menge Spaß. Noch mehr Austausch. Eine herzliche Gastfamilie. Wenn man sich ein Triathlon Camp mit (bloggenden) Frauen wünschen kann, dann sicher genau so eins, wie es Ann-Kathrin von triathlove.de* mit dem Zillertaler* Tourismusverband organisiert hat. Welche sprichwörtlichen Höhen wir gemeinsam in wenigen Tagen erlebten, wie wir trainierten und was es sonst aus dem Zillertaler Trainingscamp zu berichten gibt, erfährst du jetzt in diesem Beitrag.

Ich trainierte immer schon eigentlich nur mit Männern. Es ist Jahre her, da spielte ich noch Handball, als ich unter und mit Frauen Sport trieb. Nicht, dass ich mich in letzter Zeit dagegen wehrte. Vielmehr ist es so, dass sich weniger Gelegenheiten ergaben, um mit Frauen gemeinsam sportlich unterwegs zu sein. Wie das nun nach all den Jahren mit Frauen werden würde, wusste ich nicht ganz genau.

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Nun sollte es also gleich mit fünf in ein Triathlon Camp gehen. Ich kannte einige von ihnen von kurzen Treffen bei Triathlons, andere nur über die sozialen Medien. Wusste aber, dass sie mir erst einmal alle sehr sympathisch sind. Dennoch muss ich zugeben, dass Männergruppen auch immer das Umfeld waren, worin ich mich sportlich extrem wohl und ja, auch hin und wieder ordentlich motiviert und herausgefordert fühlte. Mit dieser Sicht fuhr ich allerdings nicht in dieses Triathlon Camp. Wir wollten zwar trainieren, jedoch war der Fokus eher auf das gemeinsame Training, die Erfahrung und den Austausch gelegt, als auf das Pensum. Mit etwas Augenzwickern muss ich den folgenden Satz aber einfach runterschreiben!

Dass das lange Wochenende so ausarten sollte, wusste sicher keine von uns - sowohl was das Training als auch das Essen angeht!

Es begann noch ganz gemütlich. Erst ging es von Berlin quer durch Deutschland bis nach Österreich, bevor ich mit Gepäck und Radkoffer nach ein paar Mal umsteigen mit einem kleinen Schubs vom Schaffner in die Zillertalbahn fiel.

Die Wetterprognose mit der Hitzewelle hätte nicht besser sein können. Trotz meiner frühen Anreise kam keine Langeweile auf. Denn meine Zeit nutzte ich tatsächlich erst einmal, um gleich zwei Mal vor dem Eintreffen der anderen in den Pool zu steigen. Statt zu entspannen folgte ich dem Trainingsplan. Das hätte ich mir vorher überlegen sollen. Aber wer konnte ahnen, dass doch so viele Kilometer zusammenkommen würden. Sowohl im Pool als auch auf dem Renner.

Vor allem, dass wir diese Kilometer tatsächlich brauchen würden, um die nicht gerade zaghaft zu sich genommen Kalorien ein klein wenig zu kompensieren?

Schuld sind natürlich immer die anderen. In dem Fall die herzliche Familie des Theresas mit den unverschämt guten Köchen.

So unterschiedlich wir Frauen im Charakter, in unserem Leben, im Training, bei unseren Zielen,... auch sein mochten, Ann-Kathrin ( triathlove.de*), Eva ( Evaslaufliebe.com), Maren ( IchHasseLaufen.de), Nine (@tri2gether), Liz (@lizkefotografie) und ich zeigten nach wenigen gemeinsamen Stunden einen Zusammenhalt, der uns über so manchen Berg trug und sogar bis nach Innsbruck und zurück. Omi fragte am Telefon später ob sie es richtig verstanden hatte, dass wir bis nach Innsbruck gefahren sind. Mit dem Rad! Ja, sind wir. Hat auch gar nicht so lang gedauert, wie gedacht. Unser Local Guide Eva, die sich vorab sogar die Zeit nahm, mir ihr Trainingsrevier zu zeigen, manövrierte uns die Tage durch das Zillertal. Mittags vor der Ankunft von allen zog sie mich schon einmal geduldig langsam pedalierend einen Berg zum See hinauf. Was für ein Anblick!

Mit Innsbruck hatten wir im Anschluss die längste Distanz an diesem Wochenende in den Beinen. Was ich bis dahin schon einmal mitnahm, war äußerst beruhigend. Ich bin nicht die einzige Radsportlerin, die ihr Rad einfach samt ihrem Trikot in den Straßengraben legt und quer über den Weg im Sport-BH und Bib-Shorts flitzt, wenn sie mal wohin muss. Genauso wie wir Triathletinnen Windschattenfahren können und dürfen(!) und versiert mit Handzeichen kreiseln; ins Pedal treten, als gäbe es kein Morgen, um dann aber auch wieder langsam für die Gruppe zu fahren; tatsächlich auch einfach mal kein Taschentuch für die Nase benutzen - geht ja genauso gut anders. Reinhauen wie echte Radsportler können wir natürlich ebenso. Das nicht nur aber dennoch gern beim Süßen; und überhaupt,...

Vieles, bei dem ich mich ja immer frage, ob es anderen Radsportlerinnen ebenfalls so geht und ob sie das genauso machen. Spricht man eigentlich viel zu selten auf Blogs drüber! In jedem Fall wurde es am letztes Radtag nicht wirklich weniger anstrengend. Das steigerte aber auch ungemein den Unterhaltungswert. Wir wollten mal so einen richtigen Berg sehen.

Triathlon(Bloggerinnen) Trainingscamp im Zillertal

Vermutlich wusste wenigstens die Hälfte von uns nicht, was das für die Beine heißen sollte. Als Lanzarote und Fuerteventura Besucherin kannte ich schon so manche Anhöhen und Rampen. Dennoch unterschätzte ich den Vormittag komplett! Das Einrollen war noch ganz gemütlich. Der Blick auf die ersten Serpentinen wirklich schön. Nach wenigen hundert Metern wollte ich dann aber meinen Renner doch eher an die Seite stellen und ins Tal blicken, als mich weiter hinauf zu manövrieren.

Ich fuhr kurz an unsere Spitzengruppe heran. nur um zu fragen, wann wir endlich den Gipfel erreichen würden... Ein Moment wie sonst im Auto:

Sind wir bald da?

Tatsächlich dauerte es länger als erwartet. Niemand wusste so genau, wann das schlenkernde Hin und Her ein Ende haben würde. Aber quälen können wir uns alle, egal ob mit einer ansehnlichen Trittfrequenz oder im Schritttempo. Für jede von uns war die Bergspitze irgendwann erreicht, bevor es gemeinsam wieder weiter ging.

Das Radtraining war zwar prägend für unser Triathloncamp. Selbst Schuld, wer diese Kulisse nicht nutzt, um Kilometer zu machen! Jedoch hatte es irgendwie etwas von "und täglich grüßt das Murmeltier" wie wir morgens alle wie Lemminge aus dem Bett in den Pool fielen. Es ist aber so: wäre da nicht dieser Pool mit dieser Aussicht gewesen, hätten wir sicher länger schlafen können.

Nur das Laufen kam leider viel zu kurz. Eigentlich ist es doch immer so. Auch wenn man sich so gar nichts vornimmt, kommt fast Planungsstress auf, bei all dem, was man sehen und erleben möchte. Deshalb war letztlich nur eine kleine Runde in den Laufschuhen neben all den Rad- und Schwimmkilometern drin. Die Zeit wie immer zu kurz. Der Hauch, der bleibt verfliegt dann auch noch!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an euch alle! Es war so wunderbar. Natürlich vor allem aber danke an Ann-Kathrin für die sensationelle Orga zusammen mit Eva und Maren, an das Hotel Theresa und das Zillertal*.

Sind Trainingscamps für dich eine spannende Sache und wäre so ein in den Bergen für dich genauso faszinierend? P.S. Werbung: Begleitend haben mich an diesem Wochenende meine Radoutfits von Craft Sportswear mit einer Spitzenhose, die man direkt auch wie meine Gloryfy Brillen doppelt auf Vorrat im Sportkleiderschrank haben kann. Ohne meinen Garmin Forerunner wäre ich wie immer bei der Uhrzeit, Planung und Aufzeichnung des Wochenendes verlassen gewesen.

Alle hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen ebenfalls bei mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit mir möglich.

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