Trauerfall: Das sind die ersten Schritte

Die Themen Tod und Sterben werden selbst im gehobenen Alter in unserer Gesellschaft tabuisiert. Menschen sind nicht dazu bereit, sich damit zu befassen, um auf das Unvermeidliche vorbereitet zu sein. Umso schwerer trifft häufig der Verlust eines Menschen die persönlichen Empfindungen. Doch wie ist nun zu verfahren, um mit dieser neuen schmerzlichen Lücke gut umgehen zu können?

Die Trauerbewältigung

Viele Psychologen beschäftigten sich in den letzten Jahren mit dem so wichtigen Thema der Trauerbewältigung. Per se ist es für gesunde Menschen nicht möglich, die nach dem Tod eines geliebten Menschen aufsteigenden Gefühle sicher im Zaum zu halten. In einer ersten Phase wird versucht, das Geschehene nicht als wahr anzuerkennen. Diesem Zustand von Schock und Trance folgt schließlich die Realisierung, die sich durch die nun aufbrechenden schmerzlichen Gefühle auszeichnet. Nun treten die starken Gefühlsschwankungen auf, unter deren Einfluss es nicht möglich ist, wieder in das emotionale Gleichgewicht zu finden.

Erst im Anschluss sind wir mental dazu fähig, uns an die Neuorientierung zu wagen. Diese gelingt nur dann, wenn auch die anderen beiden Schritte ihre Wirkung entfalten konnten. Langsam aber sicher tritt nun die Phase des neuen Gleichgewichts ein, in der wir uns plötzlich dazu in der Lage fühlen, wieder in die Zukunft zu blicken. Das Auftreten von Wehmut, welches beim Gedanken an den verlorenen Menschen aufsteigt, ist jedoch nicht zu verhindern.

Trauerfall: Das sind die ersten Schritte

Organisatorische Fragen

Zunächst ist es notwendig, sich um die Bestattung zu kümmern. Selbst unter der Voraussetzung, dass mit einer ähnlichen Situation bereits Erfahrungen gesammelt wurden, kann es in dieser Lage schwer fallen, selbst klare Gedanken zu fassen. Umso wichtiger ist professionelle Unterstützung an der eigenen Seite. Im Großraum München ist es möglich, sich an die Experten der Trauerhilfe Denk zu wenden. Diese stehen mit Rat und Tat bei allen schwierigen Fragen zur Verfügung.

In einigen Szenarien spielen zudem finanzielle Fragen eine Rolle, die mit der Organisation in enger Verbindung stehen. Eine Bestattung schlägt mit einem vierstelligen Betrag zu Buche, der nicht immer aus dem Vermögen des Verstorbenen bezahlt werden kann. Im Falle einer solch knappen finanziellen Lage kann es ratsam sein, die Dienste von einer Sterbegeldversicherung in Anspruch zu nehmen. Damit wird schon zu Lebzeiten dafür gesorgt, dass im Notfall genug Kapital zur Verfügung steht, um sich mit diesen drängenden Fragen befassen zu müssen.

Austausch und Bestimmungen

Natürlich bietet es sich an, einen aufgetretenen Trauerfall unmittelbar mit den nächsten Angehörigen zu besprechen. Darin liegt die Möglichkeit, über weitere Schritte zu beraten und sich gemeinsam in dieser schwierigen Lage zu helfen. Hinsichtlich der Planung und Durchführung der Bestattung ist es nun hilfreich, wenn bereits über Vorlieben und Wünsche gesprochen wurde. Viele Fragen, die zum Beispiel die Form der Bestattung betreffen können, lassen sich dadurch leichter klären.

Begleitet wird diese Aufgabe von vielen weiteren Tätigkeiten, die gut geplant und organisiert werden müssen. Dazu zählt die Wahl des Grabs, der Erwerb der Nutzungsrechte, die Wahl des Termins und die Absprache mit Pfarrer oder Trauerredner. Selbst das vermeintlich einfache Aufsetzen einer Traueranzeige kann in dieser Situation von vielen Fragen begleitet werden. Umso lohnender scheint es, wenn ein großer Teil dieser Aufgaben an fachkundige Personen weitergeleitet werden kann, die ihrerseits um die Schwere der Situation wissen.

Manche Menschen sind dazu in der Lage, die Trauer beiseite zu schieben, um sich selbst in dieser neuen Rolle ganz auf die nun anstehenden Aufgaben konzentrieren zu können. Andere sind wie gelähmt und können nicht daran denken, diese Schritte konstruktiv anzugehen. Um dennoch diese wichtigen Dinge nicht zu vernachlässigen, lohnt es sich auf ganzer Linie, die wichtigen Kontaktdaten bereitzuhalten, um sich die Lage im eigenen Interesse zu vereinfachen.

(Bildrechte: Joggie @ pixabay)


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