Transformative Figur und Mensch

Nelson Mandela beklagte sich einmal darüber, dass ihm die Verklärung seiner Person zu einem "Messias" nicht gefalle. Diese Entwicklung mache ihm Sorgen. Er sei doch lediglich ein Sünder, der versuche, möglichst ohne Sünden durchs Leben zu kommen. In den letzten Jahren seines Lebens schien sich Mandela mit seiner Rolle als messianischer Popstar jedoch abgefunden zu haben. Vermutlich hatte er auch altersbedingt nicht mehr die Kraft, seinen Widerwillen zu artikulieren.
Er war – um es mit den Worten Jesse Jacksons zu sagen – eine "transformative Figur" und nicht bloß eine historische Gestalt. Er war ein Veränderer, der mutig für seine Überzeugungen eintrat. Die Nachrufe auf seine Person hoben auch dies hervor. Trotz allem war Mandela aber auch ein Mensch. Einer mit Fehlern und Schattenseiten. Diese Komponente kam im Wald der Nachrufe jedoch weniger zum Ausdruck. Eigentlich schade, denn die Würdigung des Menschen Mandela sollte wenigstens ansatzweise alle Facetten seines Daseins beinhalten. Um ihn als Menschen begreifen zu können, ist diese nachrufende "Vergöttlichung" völlig ungeeignet. Hier weiterlesen...

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