Trailer-Impressionen #1: "Ready Player One" [USA 2018]


Wohin soll man schauen, worauf soll man hören? Mögen die Motivkonstanten in den Filmen Steven Spielbergs das Träumen (in seinen eskapistischen Filmen), aber auch das Erinnern (in seinen historischen Filmen) sein – in "Ready Player One" scheinen sie demnächst aufregend zusammenzufließen. Zuerst war da das Träumen. Der Traum unkenntlicher Welten. Und dann war da das Erinnern. Die Erinnerung an eine Zeit, in der alles größer war als man selbst. Spielberg-Country ist ein Sandkasten an Spielzeugfiguren, in dem jedoch der Riss der Sandburg sichtbar ist. Und damit die Frage, was ich durchleiden muss, um dahin zurückkehren zu können. Der Märchenonkel schlechthin, im wahrsten Sinne des Wortes, verfilmte die gleichnamige Science-Fiction-Dystopie von Ernest Cline, und diese Adaption, dem ersten Blick nach, fühlt sich pudelwohl auf dem postmodernen Schutthaufen der Popkultur (stilecht mit DeLorean-Erkennungsmelodie), des unbedingten Gerölls, der Zerfaserung oben und unten. Der Trailer erinnert dabei ein wenig an jene Levelstrukturen, die Paul W. S. Anderson stets in die Nähe transgressiver Videospielästhetik rückt: Stockwerk für Stockwerk erkämpft sich ein energischer Spieler die Belohnung in Form eines Artefakts. Oder Easter Eggs. Was man erwarten kann, ist folglich einerseits eine wilde Adventure-Sause, andererseits zugleich einen zeitgeistklugen Diskurs über die Auflösungserscheinungen greifbarer Wirklichkeit. Was soll ich entdecken?

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