Total zufrieden?

Kennst Du das nagende Gefühl der Unzufriedenheit?
Findest Du, dass in Nachbars Garten schönere Äpfel wachsen?
Ist wo anders das Gras immer grüner für Dich?
Bist Du mit Dir und Deinem Alltag zufrieden?
Viele Menschen fühlen sich unzufrieden, wenn persönliche Erwartungen nicht erfüllt werden können. Im Alltag erzeugt Unzufriedenheit oft Belastung, Stress, Druck und Unwohlsein und wird deshalb ganz allgemein als "negatives" Gefühl gewertet.
Meine Meinung:
Überzogene Erwartungen erzeugen Unzufriedenheit. (Perfektion ist eine Illusion!)
In Verbindung mit Neid und Missgunst kann sich eigene Unzufriedenheit zu einer seelischen Belastung entwickeln und negativ auf die Inhalte Deiner Gedanken auswirken.
Allerdings hat die Unzufriedenheit noch eine zweite, wie ich finde, durchaus positive Seite:
Aus Unzufriedenheit kann wertvolle Kraft (Antrieb) für positive Veränderung geschöpft werden.
Beispiel:
Ein Sportler, der unzufrieden mit seiner Leistung ist, wird aktiv. Er trainiert vermutlich intensiver und kann die eigene Leistung steigern. Dadurch kann das unangenehme Gefühl der Unzufriedenheit sich in das sich in das angenehme Gefühl der Zufriedenheit wandeln.
Mein Tipp:
Sei aktiv und arbeite bewusst an Deinem guten Gefühl von Zufriedenheit!
Ein Wechsel Deines Blickwinkels kann Dir wertvolle Kraft zur Verbesserung schenken.
  • Freue Dich an allem Guten.
    Schreibe Dir auf, was Deinen Tag besser, schöner und reicher macht.
    Ein Kinderlächeln? Eine frische Tasse Kaffee? Ein sonniger Tag? Ein Kuss oder ein liebes Wort? Ein gelungener Spaß? Ein Geschenk? ...oder einfach eine halbe Stunde Zeit für Dich? Wenn Du aufmerksam bist, wird Deine Liste vermutlich sehr lang werden ;-)
  • Erinnere Dich bewusst an schöne Momente.
    Eine bestandene Prüfung? Ein rauschendes Fest? Eine liebevolle Umarmung? Ein beruflicher Erfolg? Krame im Schatzkästchen Deiner guten Erinnerungen und hole Dir das Beste heraus. Besonders wirkungsvoll kannst Du Deine guten Gefühle wahrnehmen, wenn Du sinnliche Eindrücke mit Deinen guten Momenten verknüpfst. Musik, Duft oder Fotos können Dir dabei behilflich sein und das gute Gefühl der Dankbarkeit in Dir wecken.
  • Entspanne Dich!
    Nutze das angenehme Gefühl der tiefen Entspannung um Deine Energiereserven wieder zu füllen. Entspannung hilft Dir dabei, Deine Werte und Vorstellungen zu überdenken und aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und ist besonders nach einer Anspannung wirkungsvoll und hilfreich.
  • Wähle passende Aufgaben für Dich aus.
    Finde heraus was Dich fordert und fördert - aber nicht überfordert. Sind Deine Herausforderungen zu leicht, kann dadurch Langeweile und in der Folge Unzufriedenheit entstehen. Aber auch konstante Überforderung durch unlösbare Aufgaben, kann das nagende Gefühl der Unzufriedenheit zu stärken.
  • Nutze Deine Unzufriedenheit als Motor.
    Wenn Du Dich noch immer unzufrieden fühlst, könnte dies ein guter Moment für Dich sein, um über persönliche Veränderungen nachzudenken. Beständige Unzufriedenheit mit aktuellen Gegebenheiten ist möglicherweise ein wichtiger Hinweis, dass Dein Weg eine andere Richtung einschlägt.Was Du nicht akzeptieren (lieben) kannst solltest Du verändern und im Zweifelsfall auch verlassen. (Prinzip: "love it, change it or leave it")
Übrigens:
Danken macht zufrieden!
Durch Deine Dankbarkeit (für all das Gute, das Du schon hast) wächst das angenehme Gefühl von Zufriedenheit in Dir. ...und da Zufriedenheit und Glück sehr eng miteinander verwandt sind, wird das Glück sicher auch bald bei Dir vorbei schauen ;-).
Ich wünsche Dir einen schönen Tag voller Zufriedenheit und prickelnden Gefühlen von purem Glück.
Besser und besser,
Gaba

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