TONINO Team Herberth feiert in der Eifel auf dem Podium

Von Michael Messer @SportsCarNet

Mit einer perfekten Leistung und großem Kampfgeist haben sich Robert Renauer und Norbert Siedler im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring Rang drei gesichert. Das Duo bejubelte damit den zweiten Podiumserfolg des Jahres und hatte zuvor eine starke Aufholjagd gezeigt. Jetzt ist das TONINO Team Herberth sehr zuversichtlich vor dem Rennen am Sonntag: Dann wird Norbert Siedler im Precote-Porsche aus Reihe eins an den Start gehen.

Der Schlüssel zum Erfolg war die Anfangsphase: Von Startplatz fünf hielt sich Robert Renauer aus sämtlichen Rangeleien heraus und schob sich auf die zweite Position vor. „Das hat super funktioniert. Ich habe eine Lücke erwischt und konnte gleich mehrere Plätze gutmachen“, freute sich der Bayer. Im Zuge der Boxenstopps fiel der TONINO-Porsche zwar auf Rang drei zurück, doch diese Position verteidigte Norbert Siedler souverän. „Ich hatte einen Mercedes-Piloten im Nacken, der mir Druck gemacht hat. Doch ich konnte meinen Vorsprung verteidigen und bin sehr glücklich mit diesem Ergebnis“, strahlte der Österreicher.

Herbert Handlos und Alfred Renauer durften ebenfalls auf dem Podium jubeln: Im Schwesterfahrzeug holte sich das Duo den dritten Rang in der Gentlemen-Wertung. Handlos sammelte mit diesem Ergebnis wichtige Punkte für seine Wertung, die er mit insgesamt 339 Meisterschaftspunkten eindrucksvoll anführt. Auf dem vierten Platz in der Gentlemen-Wertung kamen Florian Scholze und sein Teamkollege Dominic Jöst ins Ziel. Der Abtsteinacher liegt als Zweitplatzierter ebenfalls auf aussichtsreicher Position in dieser Klasse.

Das zweite Rennen auf dem Nürburgring findet am Sonntagmittag um 12 Uhr statt. Alle Fans können den Meisterschaftslauf in der Eifel wie gewohnt live auf kabel eins sowie im Stream auf www.ran.de verfolgen. Das TONINO Team Herberth wird alles daran setzen, erneut auf dem Podium feiern zu dürfen. Die Ausgangslage von Norbert Siedler und Robert Renauer könnte mit Startplatz zwei jedenfalls kaum besser sein.

(Quelle: Team / Bild: Gruppe C)

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