Todesengel | Andreas Eschbach | Rezension

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Andreas Eschbach ist mit einer Reihe hervorragender Thriller bekannt geworden. Sein Roman Eine Billion Dollar war  einer der mit Abstand besten Bücher der vergangenen Jahre. Der neue Roman Todesengel hat mir leider weniger gut gefallen.Todesengel

Inhalt

Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, heißt es, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat?
Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich – er kann es beweisen.
Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf …

Meine Meinung

Von Andreas Eschbach kennen wir starke Thriller, die immer einen realen Hintergrund haben und häufig ein Problem behandeln. In “Eine Billion Dollar” setzt er das grandios um. Leider war in späteren Büchern wie “Ausgebrannt” immer wieder zu merken, das er seine Bücher schneller schreibt. Darunter leidet dann die Qualität, denn die Hintergründe sind zwar weiterhin gut recherchiert, allerdings sind die Bücher mit Informationen überladen und dadurch verrennt sich Eschbach häufiger. So leider auch in Todesengel. Der Text konzentriert sich zu wenig auf die eigentliche Handlung, die Ermittlung, sondern vielmehr um das Drumherum und die einzelnen Charaktere. Es wird von einem Journalisten berichtet, welcher die Geschichte am Anfang an die Öffentlichkeit brachte, und dann gleich eine ganze Sendung zum Thema Gewalt bekam. Doch diese Erzählungen, die immer wieder eine Tendenz zum Abschweifen zeigten, konnten mich nicht wirklich fesseln. Entweder sie waren bisweilen uninteressant oder ich hatte das Gefühl das sich die Dinge wiederholen.

Fazit

Die Idee hinter dem Thriller ist spannend, leider ist sie aber schlecht umgesetzt. Deshalb gibt es von mir nur eine Leseempfehlung für Leser, die das Thema Gewalt in Großstädten wirklich interessiert.

Info

  • Deutscher Titel: Todesengel
  • Autor: Andreas Eschbach
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Erscheinungstermin: 20. September 2013
  • Seiten: 544
  • ISBN: 978-3785724811
  • Preis: 19,99 Euro
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