Tod in Lenzburg

Tod in Lenzburg Als wir einmal in Lenzburg zu einer Wanderung starteten, kamen wir auf dem Schlosshügel an einer archäologischen Infotafel vorbei. Sie erklärte, dass an dieser Stelle das grösste steinzeitliche Gräberfeld der Schweiz liege; freilich sei es 1959 gleichzeitig mit seiner Entdeckung - durch Bauarbeiten für ein Wasserreservoir - teilweise zerstört worden. Die Fakten zur gut 5000 Jahre alten Begräbnisstätte:
  • Die Toten lagen in Steinkisten aus Muschelkalk. Die Kisten hatten auch Deckel aus diesem Material. In mehreren Kisten lagen Kinder.
  • Als einziger Erwachsener einzeln bestattet wurde ein etwa 35-jähriger Mann, vermutlich ein Sippenführer oder, so die Tafel, "Medizinmann".
  • Alle Toten - siehe obige Illustration - wurden wie Schlafende zur Ruhe gebettet, in Seitenlage, den Kopf auf den zusammengefalteten Händen, mit Blick auf die aufgehende Sonne.
  • Die Forscher fanden auch heraus, dass nur gut 30 Prozent der Menschen von damals überhaupt das Erwachsenenalter erreichten. Und nur sehr wenige brachten es auf 40 Jahre.

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