Tim Bendzko triumphiert beim Raab-Contest

Erstellt am 30. September 2011 von Newssquared @Oliver_schreibt

Tim Bendzko triumphiert beim Raab-Contest

Er war einfach unschlagbar gut. Der Berliner Tim Bendzko hat am Abend souverän Stefan Raabs Bundesvision Song Contest gewonnen. Völlig überraschend war das nicht. Allerdings ziemlich erstaunlich war, dass Juli, die BuViSoCo-Sieger des Jahres 2004 beim Publikum mit Pauken und Trompeten durchfielen. Nach der Hälfte aller Abstimmungen hatte die Band aus Hessen immer noch null Punkte.

Auch quotenmäßig war der Abend für ProSieben ein echter Tiefpunkt. Der BuViSoCo 2011 holte die schlechtesten Einschaltquoten in der Geschichte der Show: Nur knapp 1,7 Millionen Menschen sahen zu, wie Juli sich blamierten und Tim Bendzko absahnte. 2010 waren es immerhin noch 2,4 Millionen, die BuViSoCo-Premiere 2005 lockte damals 3,2 Millionen Zuschauer vor die Fernseher. Hier gibt es den kompletten Showabend zum Nachlesen.

19.45 Uhr Noch knapp eine halbe Stunde, dann startet die siebte Auflage von Stefan Raabs Bundesvision Song Contest. Und das Line-Up kann sich echt sehen lassen. Mann oh Mann, wie soll man sich da bloß entscheiden? Tim Bendzko, Frida Gold, Jennifer Rostock, Anna Loos und Bosse, Juli… Wird sicher spannend – und ‘ne coole Show.

20.11 Uhr In wenigen Minuten geht’s los. Wir haben uns mittlerweile für einen Sieger entschieden: Kollegin Bertus will Thees Uhlmann siegen sehen, Kollegin Bongartz hätte gern Tim Bendzko. Möge der Beste gewinnen.

20.17 Uhr Raab ist drin. Jetzt kommt Co-Moderatorin Johanna Klum, an ihrer Seite Der Graf – Vorjahressieger und stolz wie Bolle deswegen. Und wer ist da noch? Ach nee, Lena Meyer-Landrut springt hinter den Kulissen rum. Und klar, dass der auch noch dabei ist: Elton. Der Raab-Praktikant stimmt mit dem Showpublikum gleich mal Da sind wir dabei an. Der erste Moment des Abends, bei dem man den Mute-Knopf drücken möchte. Hoffentlich bleibt’s der einzige.

20.28 Uhr Jennifer Rostock singen für MeckPomm Ich kann nicht mehr. Mhm, die Frontfrau weiß offenbar: Weniger ist mehr. Bestimmt ist sie darum halbnackt. Wie auch immer, die Show ist heiß – viel Feuer, viel fliegendes Haar. Solide.

20.36 Uhr Aha, das ist Flimmerfrühstück mit Tu’s nicht ohne Liebe für Sachsen-Anhalt. Der Mann am Klavier klingt irgendwie wie Rio Reiser. Lahm. Stimmt ja, der kommt ja aus dem Land der Frühaufsteher. Darum ist er bestimmt ein bisschen verschlafen. Aber das Sofa und die Oma-Lampe im Hintergrund sind stylisch.

20.41 Uhr  Was war das denn? Muttersöhnchen für Schleswig-Holstein mit Essen Geh’n tragen goldene und silberne Jogging-Anzüge. Die Kollegin meint: «Die Atzen für ganz ganz Arme». Nicht mal tanzbar. Inhalt des Songs: Essen, saufen, f*** Wehe, jemand ruft für die an!

20.47 Uhr Oha, jetzt Sidos Freundin Doreen. Achtung Kalauer: Der Song heißt Wie konntest du nur? Ja, das fragen wir uns auch. Reim dich oder ich fress’ dich. Klingt wie frühe Neunziger. Wie kommt der starke coole Sido denn zu dem dünnen Stimmchen?

21 Uhr BaWü bietet Glasperlenspiel mit Echt. Niedlich, süß, nettes Lied, schöner Text, hübsches Paar. Aber mehr auch nicht.

21.05 Uhr Sehr charmant: Pierre Ferndinad et les charneurs bringen Ganz Paris ist eine Disco für das Saarland. Der Sänger trägt einen Glitzeranzug, der eine echte Beleidung für alle Zuschaueraugen ist. Die hübschen Tänzerinnen im Backround waren echt nett, bis sie sich die Kleidchen vom Körper rissen. Nö, das hätte nüscht sein müssen.

21.12 Uhr Jetzt für Bayern: Andreas Bourani singt Eisberg und wir fragen uns: Warum will der denn wie Clueso sein? Den gibt’s doch schon und der ist prima. Jetzt brauchen wir ‘was neues Tolles.

21.16 Uhr Ich will nicht nach Berlin heißt der Song. Doch das ist voll nebensächlich, denn Kraftklub stehen da nur in Stringtangas auf der Bühne. Der Rest ihrer Outfits ist Bodypaint. Hübsche Jungs eigentlich. Wer kennt es nicht, in Chemnitz wachsen die schönen Männer… Jetzt ist schon Halbzeit, acht Bands sind durch.

21.21 Uhr Lena ist hinter den Kulissen bei den Bands, die schon gesungen haben. Und, nee. Das ist noch nicht so doll mit dem Moderieren. Hat ihr denn niemand gesagt, dass es gar nicht schlimm ist, ganze Sätze zu sprechen und zwischendurch auch mal Luft zu holen? Ach ja, und «Mäuschen», «Häschen» als Band-Anrede geht einfach mal gar nicht.

21.33 Uhr Thüüüüüüüüüüüringen. Alin Coen Band singen Ich war hier – Wunderbar, entzückend, cool, schnörkellos und sehr pur. Schön. Das gilt übrigens auch für die Frontfrau.

21.42 Uhr Bosse feat. Anna Loos für Niedersachen. Da darf Großes erwartet werden. Frankfurt Oder ist aber leider ziemlich langweilig. Schade, es sind doch so schöne Stimmen. Und was hat eigentlich Frankfurt an der Oder mit Niedersachen zu tun?

21.47 Uhr Aha, jetzt alo die ersten BuViSoCo-Sieger Juli. Für Hessen singen sie Du lügst so schön. Eva Briegel trägt ein Wahnsinnskleid in Rot. Damit verhüllt sie fast die ganze Bühne. Aber das ist auch schon das Aufregendste an diesem Auftritt. So, jetzt könnte mal wer ein bisschen Power in die Show bringen. Wir müssen schon gähnen.

21.53 Uhr Jetzt Thees, Theees, Theeees. Old school Rock’n'Roll. Yeah, Thees Uhlmann rockt für Hamburg Zum Laichen und zum Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf. Was für ein Songtitel, was für ‘ne coole Sau.

22.09 Uhr  Jupiter Jones Immer für immer für Rheinland-Pfalz. Ganz lässig, tanzbar, ohrwurmig. Aber Sieger klingen anders.

22.14 Uhr Elton gewinnt den Preis für die schlechteste Pausenüberbrückung ever. Jetzt kommt zum Glück Flo Mega. Zurück klingt nach Jazz, nach Chillen auf ‘nem kuschligen Sofa. Irgendwie Joe Cocker meets Bremen. Cool.

22.20 Uhr Wenn Worte meine Sprache wären – Ja, Tim Bendzko klingt nach Xavier Naidoo. Aber er ist ja so smart und süß und poetisch und cool und… Der könnte gewinnen. Die Kollegin Bertus betont, dass sie weiterhin für Thees Uhlmann ist, «weil, ich steh’ auf Männer».

22.23 Uhr Mann Elton, geh’ nach Hause! Fast ist man jetzt froh, dass Frida Gold für NRW nun den letzten Song singen werden. Denn somit hat Elton ganz bald keine Bühne mehr.

22.27 Uhr Frida-Gold-Frontfrau Alina Süggeler singt in Mantel und Unterwäsche Unsere Liebe ist aus GoldHuch, nun ist der Mantel weg. Ja, es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.

22.45 Uhr So, alle Bands sind durch, bleibt die Frage: Was will uns Pro Sieben die restlichen 90 Minuten darbieten? Bitte nicht noch mehr Elton!!! Unterdessen überlegen wir auch: Wo ist eigentlich das 17. Bundesland? Genau, Mallorca. Dafür müssten doch Gina-Lisa Lohfink und Loona auf die BuViSoCo-Bühne steigen.

23.04 Uhr Also, wenn Lena noch einmal «Häschen» sagt, gibt’s gleich Chicken Wings. Die Meyer-Landrut’sche Moderation treibt den Aggressionspegel doch arg in die Höhe.

23.22 Uhr Jetzt sind die Leitungen für Abstimmungen zu. Jetzt gibt’s Punkte. MeckPomm vergibt zwölf Punkte an sich selbst, wie auch Sachsen-Anhalt. Aber Schleswig-Holstein findet, zwölf Punkte verdienen Hamburg und Thees Uhlmann. Was? Brandenburg gibt Thees nur einen Punkt?! Und ihre zwölf? An Berlin und Tim Bendzko.

23.32 Uhr BaWü kürt sich selbst zum Sieger. Nur nebenbei: Juli aus Hessen stehen mit noch Null Punkten dar. Ist ja irgendwie echt peinlich. Das Saarland gibt twelve points an Jupiter Jones und Rheinland-Pfalz. Bayern schickt zwölf Punkte an… sich selbst. Ja, da soll nochmal einer sagen, Eigenlob stinkt.

23.52 Uhr Niedersachsen findet, zwölf Punkte verdienen sie selbst. Ohne Worte. Jetzt Hessen. Aha, die Chance endlich für Juli die ersten Punkte zu bekommen. Jepp, die zwölf geht an Juli. Glückwunsch! Hamburg schickt die Höchstzahl an Thees Uhlmann. Und Rheinland-Pfalz? Die Zwölf für sich. Wie unspannend!

23.59 Uhr Bremens Zwölf gehen an Flo Mega. Nun ist Berlin dran. Und wenn jetzt nicht die Hölle zufriert, wird Tim Bendzko seinen Vorsprung so ausbauen, dass quasi niemand mehr an ihn rankommen kann… Jepp, die Zwölf geht an Tim Bendzko – damit hat er jetzt schon den BuViSoCo 2011 gewonnen. Von NRW nach NRW auch die Zwölf, doch zuvor gab’s zehn Punkte für Berlin.

00.02 Uhr Sachsens Abstimmung ist nur noch Formsache. Sie geben sich selbst zwölf Punkte, doch der Sieger des Abends heißt Tim Bendzko!!! Platz zwei geht an Flo Mega und Bremen. Dritte sind Anna Loos und Bosse.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sich den Bundesvision Song Contest in der Pro-Sieben-Mediathek noch sieben Tage lang anschauen.

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«BuViSoCo» – Tim Bendzko triumphiert beim Raab-Contest

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Tags: Bundesvision Song Contest, BuViSoCo, Stefan Raab, Tim Bendzko

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