Tierheimhelden

Die Plattform Tierheimhelden verbindet Tierheime und Tierfreunde!

Wer in der Vergangenheit ein neues Haustier in einem Tierheim suchte, war schnell aufgeschmissen, wenn der ortsansässige Tierschutzverein nicht das passende Tier hatte. Dann ging es meist damit weiter, dass man die Heime in benachbarten Städten abgrasten oder Stunden im Internet auf Tierschutzseiten nach dem passenden neuen Hausgenossen fahndeten.

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Eine große Hilfe waren regionale Fernsehsendungen, wie “Tiere suchen ein Zuhause” im WDR. Dort wurden wöchentlich Tiere aus dem Tierheim der Region vorgestellt, die einen neuen Menschen suchten.

Wurde man aber auch dort nicht fündig, war sehr schnell Schluss mit der nationalen Suche und man versuchte über andere Tierschutzorganisationen ein Tier aus dem Ausland aufzunehmen. Dort wurde man meist dann auch fündig, obwohl vielleicht auch in einem Tierheim in Deutschland der richtige vierbeinige Freund gewartet hätte, den man aber aufgrund fehlender Möglichkeiten nicht finden konnte.

Jetzt haben sich vor gut einem Jahr vier Studenten zusammen getan, um genau dieses Problem zu lösen. Alle haben sie Erfahrungen mit Haustieren und wollen ihr Wissen im deutschen Tierschutz einsetzen. Dabei entstand die Plattform Tierheimhelden, die Tierheim und Tiersuchenden übers Internet zusammenbringt.

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Die beteiligten Tierheim können ihre Tiere auf der Plattform vorstellen und der Suchende kann sich dort detailliert über die Tiere informieren. Das Angebot ist komplett kostenlos und soll sich in Zukunft über Spenden und Patenschaften selber tragen. Auch dürfen nur Tierheime dort ihre Tiere vorstellen, die vom deutschen Tierschutzbund anerkannt sind. Zur Zeit sind es nur etwa 10 große Tierheim aus ganz Deutschland (Nürnberg, München, Jena, Mönchen-Gladbach, Ludwigshafen, Würzburg, etc.).

Schon bei der Planung der Plattform kamen die Tierheimhelden so gut an, dass sich schnell bekannte Unterstützer für das Projekt interessierten! Die Bundestagsabgeorndete Dagmar Wöhrl, die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. und der Bundesverband der Veterinärmedizinstudierenden e. V. unterstützen die Gründer. Zusätzlich wird das Projekt durch das Entrepeneurship Center der LMU München unterstützt und gewann ein START Stipendium der FAU Nürnberg.

Letztes Wochenende ging die Plattform in einem Open-Beta-Stadium online und kann von der Öffentlichkeit genutzt werden. Mitbegründer Christopher Waldner war von der Resonanz schier überwältigt! Telefonisch teilte er mir mit, dass die Klickzahlen innerhalb weniger Stunden den vierstelligen Bereich erreicht hatten.

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Wenn das nicht schon ein Erfolg ist. Ich finde, dass solch ein Projekt schon lange überfällig war. Hier in Deutschland gibt es genug Tiere in den Tierheimen, die nicht vermittelt werden können, da einfach keine Interessenten gefunden werden können. Und es gibt Suchende Menschen, die ihr Tier in Deutschland nicht finden, da ihre Suchreichweite zu klein ist.

Hier treffen die Tierheimhelden mitten ins Schwarze! So eine Plattform gab es bisher noch nicht. Ich habe selber eine Hündin aus dem deutschen Tierschutz und wünsche dieser neuen Plattform wirklich den richtig großen Erfolg, damit sich Tier und Mensch in Deutschland auch endlich finden können.


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