Tiere sind gut für Kinder

Manche Eltern werden von Albträumen geplagt, wenn der Nachwuchs mit dem Wunsch daher kommt: Ich möchte einen Hund. Für sie ist es der pure Horror, sich vorzustellen, dass ein haariger Vierbeiner dem kleinen Liebling mal eben quer übers Gesicht schleckt. Das muss auch nicht sein. Aber: „Grundsätzlich sind Tiere gut für Kinder – auch aus hygienischer Sicht. Denn für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Abwehr ist es gut, einen tierischen Trainingspartner zu haben“, wird Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Sachverständiger für Krankenhaushygiene aus Bad Bocklet, auf der Webseite Kinder und Tiere zitiert. Und: „Als wichtigste Hygienemaßnahmen empfehle ich das Händewaschen nach Tierkontakt und zwar vor allem vor dem Essen, Vermeiden von Schnäuzchen küssen z.B. und die Gesundheitsvorsorge für das Tier, wie Impfungen und regelmäßige Entwurmungen.“ Die Webseite bezeichnet es als selbstverständlich:

  • Im Schlafzimmer – vor allem im Bett – haben Hunde nichts zu suchen.
  • Regelmäßige Entwurmungen sollten mindestens viermal pro Jahr durchgeführt werden.
  • Ebenfalls sollten die Tiere vor Ektoparasiten, wie z.B. Läusen oder Zecken, den Jahreszeiten angepasst geschützt werden.
  • Bei Hunden gehört auch die Fellpflege zur Hygiene. Beim Bürsten und Kämmen werden die alten Haare entfernt. Haare auf Teppich und Sitzmöbeln täglich absaugen.
  • Jedes Familienmitglied sollte gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geimpft sein, denn beim Spielen kann es immer mal zu Kratzwunden kommen.

Was soll ich sagen? Oma und Opa haben, als unsere Kinder noch zu Hause waren, auch immer Hunde gehabt. Und es hat den Kindern – wie den Hunden – nicht geschadet. Vielmehr hatten sie immer einen treuen Begleiter, dem sie ihr Herz ausschütten konnten. Wie formuliert es die Diplom-Pädagogin Christine Rogall so schön: „Von Tieren fühlen sich Kinder so angenommen, wie sie sind. Das macht ihnen Mut, aus sich herauszugehen und in Bewegung zu kommen.“ Denn mal los.

HundUnser ältester Enkel mit seinem Hunde-Freund, der manchmal zu Besuch kommt und dann auch noch übernachtet. Der letzte Hund von Oma und Opa ist unten zu sehen:Hund2