The mortal instruments - City of bones film review

 

Huhu ihr Lieben. Momentan komme ich von Cassandra Clares "The Mortal Instruments" Reihe garnicht mehr los. Vor Monaten habe ich die Bücher in englischer Version bekommen, aber erst die Sommerferien über, habe ich sie mir genauer angeschaut. Anhand des Klappentextes hätte ich das Buch wahrscheinlich nie gelesen, was ein riesen Fehler gewesen wäre! Innerhalb weniger Seiten hatte mich das Buch sofort, nun stecke ich im dritten Teil und kann garnicht genug von der Geschichte haben. Drum war es ein Muss für mich mir die Verfilmung anzuschauen, anzuschauen wie die genialen Worte Clares "lebendig" werden. 

Habt ihr euch den Film im Kino angesehen?

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Worum es geht:

Clary (Lily Colins) ist ein ganz gewöhnliches, 15-jähriges Mädchen aus New York. Zumindestens glaubt sie das. Bis zu dem Tag an den sie glaubt einen Mord bezeugt zu haben, ihre Mutter entführt wird und der geheimnisvoller Jace (Jamie Camphell Bower) in ihr Leben tritt. Blitzschnell gerät sie immer tiefer in die ihr neue, unbekannte Welt der Schattenjäger, merkt welche Kräfte in ihr doch schlummern. Auf der Suche nach ihrer Mutter und ihrer eigenen Vergangenheit muss Clary realisieren, dass die Geschichten über Dämonen und dunkle Kreaturen alle wahr sind. 

Meine Meinung zum Film:

Ich war gespannt auf den Film, richtig gespannt sogar. Hatte aber keine all zu großen Hoffnungen in den Film gesetzt, da das Buch die Latte dermaßen hoch angesetzt hat. In den ersten, weiß nicht 15min, bestätigte sich dies auch. Meiner Meinung nach kam es nur sehr schleppend voran und wirkte etwas trocken und öde. Aber mit der Entführung von Clarys Mutter, wurde der Film immer besser. Besonders hinten raus fand ich ihn so unglaublich gut inszeniert!


Ja, und ob der Film auch Ähnlichkeiten mit dem Buch hat - das ist wieder eine andere Sache. Nennen wir es es künstlerische Freiheit mit extremer eigener Interpretation der eigentlichen Geschichte. Ich persönlich fand es wahnsinnig schade, dass so viele im Buch wirklich gute Szenen im Film ausblieben. Okay, es es soll ja auch keine exakte Kopie des Buches werden, aber ein bisschen mehr Gebundeheit ans Buch hätte mich schon gefreut. Nun, diese wegelassenden Parts wurden dann durch gute, vorallem actionreiche Szenen ersetzt. Und waren die fantastisch umgesetzt! Der Schnitt, die Kamera, der geniale Soundtrack und vorallem die Specialeffects können sich sehen lassen. Die waren so gelungen, zu gelungen. Besonders bei dem Ravener Demon habe ich mich echt gefragt, wie man bei FSK 12 den "Kleinen" sowas verstörendes zeigen kann. Gott. 

Schauspieler und Besetzung 

Absolut genial. Alle haben sie relativ gut gespielt. Bloß hat mich Lily Collins als Clary nicht immer überzeugt. Verstärkt wurde das ganze noch durch die schrecklich schrecklich schrecklich (ja, 3 mal sind absolut berechtigt!) deutsche Synchronstimme. Die  ließ die im Buch so mutige und selbstlose Clary nur noch naiv und kindlich wirken. Das ist so verdammt schade. Das nächste Mal werde ich auf Englisch schauen, alles um dieser Stimme zu entkommen, haha.  Jamie Camphell Bower hat auch ganz solide gespielt. Auch wenn er als Jace viel weniger wunderbar stur und sarkastischer war als im Buch.

Was ich allerdings auch ganz daneben fand,

...waren vereinzelte Versuche witzig rüberkommen zu wollen, indem irgendwelche witzig klingenden Tatsachen erfunden wurden. Das hat mich richtig geärgert. Dabei gibt es so vilee wirklich witzige Stellen im Buch! Was die sich wohl wieder dabei gedacht haben. Wahrscheinlich garnichts, wird eh überbewertet. 

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(Photos released by Gage Skidmore. Collage made by Tonia.winter3106. Relay on the same terms - including attribute to Gage Skidmore and credit) 

Meine Lieblinge im Buch, Film und in Sachen Besetzung sind Alec (Kevin Zegers), Magnus (Godfrey Gao) und vorallem Simon (Robert Sheehan). Die drei finde ich richtig gut besetzt, da passt es einfach alles. Besser hätte man es nicht machen können. Und bevor ich ganz in Euphorie versinke ...

Mein Fazit

Alles in einem ein ganz guter Film. Auch wenn es an einigen Stellen was zu meckern gibt, überwiegen am Ende doch die wirklich ergreifenden und fesselnden Parts. Achja und für Kitsch, Herzschmerz und Liebe ist auch gesorgt, zur Freude aller Freunde des Kitsches, wie auch meiner Wenigkeit :)  Und diejenigen die jetzt mit einem Twilight Vergleich ankommen, können gleich wieder gehen. Wenn ihr euch den anschauen mögt, werdet euch erstmal über das Genre klar, was nicht umsonnst "Romantasy" heißt. Ja, der Film ist an manchen Stellen vorhersehbar. Und? Genießt einfach den Film, er ist um sovieles besser als er in diesem Genre immer abgestempelt wird. 

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / 10 Herzen

Was für Filmgenres schaut ihr am liebsten? Euer liebster Fantasyfilm?

T O N I A 

xoxo


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