The Losers Club

The Losers Club

Titel: The Losers Club
auf Deutsch bis jetzt erhältlich: nein
Autor: Andrew Clements
Genre: Kinderbuch ab 8 Jahren
Verlag: Penguin Random House
Format: Hardcover, 240 Seiten
ISBN: 978-0399557552


Kauft doch wieder einmal in eurer örtlichen Buchhandlung ein!

Inhalt:
Alec hat ein Problem - er kann ein gutes Buch einfach nicht weglegen. Problem daran? Er kann es auch nicht im Unterricht, was dazuführt, dass seine Direktorin ein Gespräch mit seinen Eltern sucht, was natürlich Ärger bedeutet.
Ab jetzt wird verlangt, dass er unter den Schulstunden nicht mehr liest - seine wertvolle Lesezeit scheint zu schmelzen, aber als er beginnt in die Nachmittagsbetreuung zu gehen, offenbar sich einen Chance - er gründet einen Club. Er nennt ihn den Losers Club, wer würde bei diesem Namen schon freiwillig beitreten und somit wäre er das einzige Mitglied, könnte in Ruhe lesen. Dachte er.

In meinem Wahn, so viele interessante englische Bücher wie möglich auf meine Wunschliste zu setzen, hüpfte auch dieses drauf, als ich es dann zu lesen begann, erhoffte ich mir eine kleine leichte Geschichte, so groß vorstellen konnte ich mir allerdings nichts.

Alec ist ein Büchernerd und natürlich war er mir dadurch gleich einmal sympathisch, gerne hätte ich ihn als Freund in der Schule gehabt, aber genau hier liegt der Punkt, Alec kann nicht sonderlich viel mit anderen Kindern anfangen. Ein typischer Außenseiter könnte man sagen, aber es stört ihn überhaupt nicht, weil Freunde wollen reden, miteinander spielen usw. Alles Dinge, die ihm seine wertvolle Lesezeit rauben würden.

Da er zwar ein durchschnittlicher Schüler ist, ohne Versetzungsgefahr, stören sich die Lehrer trotzdem an seiner Unaufmerksamkeit im Unterricht, auch wiederholte Ermahnungen haben nicht geholfen.

Fast jede Schule bietet jetzt schon Nachmittagsbetreuung an, auch die von Alec, welches das System hat, entweder sich sportlich zu betätigen, Hausaufgaben zu machen oder einem Club beizutreten. Es stehen einige Clubbereiche zur Auswahl: Schach, Roboter, Origami usw., Dinge, die ihm als Leser nicht unbedingt ansprechen, weshalb er seinen eigenen Club gründet.

Die Geschichte hat was, gerade für leidenschaftliche Leser, weil einen vieles bekannt vorkommt: weiterlesen zu wollen, obwohl man andere Dinge erledigen sollte, im spannendsten Teil unterbrochen zu werden usw. Wahre Buchnerdprobleme, weshalb ich mich mit Alec verbunden gefühlt habe, aber auch seine Persönlichkeit selbst, hat ihn sehr liebenswert gemacht.
Er liest gerne alleine, aber langsam merkt er, so schlecht ist es jetzt auch nicht unbedingt, wenn man jemanden hat, der einen mag, mit dem man ein Hobby teilen kann.

Ich mag die Botschaft, die die Geschichte aussendet und ich mag die Charaktere unglaublich gerne. Es ist ein kleines Paradies für Buchliebhaber, weil man einfach zwischen den Zeilen, unter Freunden ist, die verstehen, welche seltsamen Angewohnheiten man manchmal hat.

Das Englisch ist relativ leicht gehalten, typisch Kinderbuch, wobei die Geschichte selbst niemals kindisch ist.


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