The Darkness 2 – Review

Rache ist Blutdurst

Digital Extremes und 2K Games setzen Maßstäbe in der Egoshooter-Welt. In diesem Shooter ist die Geschichte im Vordergrund. Während des ersten Teils von THE DARKNESS (welches nur auf Playstation 3 und Xbox erschien), musste unser Protagonist mit ansehen, wie seine Freundin Jennifer einfach gnadenlos ermordet wurde. Nun, der Dämon der Dunkelheit war damalig nun nicht ganz unschuldig, dass Jackie ohne jegliche Macht dieses Drama mit ansehen musste, und seitdem war sich zumindest Jackie einig, dass er und die Macht der Finsternis vorerst getrennte Wege gehen.

Sollte man den ersten Teil dieser Reihe nicht gespielt haben, gibt es eine super-was-bisher-geschah-Sequenz. Somit wird der Spieler schon einmal darauf eingestimmt, warum er hier eigentlich die Kontrolle übernehmen sollte.

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Leben oder Sterben – Sie müssen sich entscheiden

Während Jackie es sich mit 2 Blondinen in seinem Lieblingsrestaurant schön gemütlich machen will, schickt Victor Valente (Anführer der Bruderschaft, welche seit je her versucht die Finsternis an sich zu reissen und zu kontrollieren), seine bewaffneten Schergen um das wundervolle Ambiente ein wenig zu Nichte zu machen. Es fliegen Splitter, Körperteile und die Hoffnungen auf eine nette Nacht mit den Blondinen zusagen einfach zum Fenster raus. Nachdem wir uns nun in der Rolle des Jackie befinden, müssen wir feststellen, dass wir leider nicht so einwandfrei aus diesem Anschlag herausgekommen sind. Auftritt Finsternis: „Nutze meine Macht oder stirb!“ – tjaaa für was sollen wir uns bloß entscheiden? Ich glaube hier hat sich niemand das Spiel zugelegt um sich selber zu sagen, „Nein, ich drücke hier jetzt nicht die X-Taste und lasse Jackie einfach seinen Verletzungen erlegen!“ ;-)

Somit entscheiden wir uns wohl oder übel für die „Dunkle Seite der Macht“ und setzen das Spiel alsbald mit 2 weiteren Extremitäten in Form von dämonischen Schlangen fort. Wie oben erwähnt liegt uns bisher die Xbox-Version vor, und ja, es wurden wirklich alle Tasten belegt. Nun muss man aus objektiver Sicht sagen, dass es eine gewisse Zeit braucht, wenn man es nicht gewohnt ist einen Shooter auf Konsolen zu spielen. Völlige Anfänger sollten hier nahegelegt bekommen, den einfachsten Schwierigkeitsgrad auszuwählen und sich ein wenig in das Spiel reinzufuchsen.

Mit den 4 Schultertasten steuern wir die Waffen (bei einer Waffe ZIELEN + FEUERN – bei zwei Waffen LINKE HAND + RECHTE HAND), sowie die Dämonententakeln die uns wahrscheinlich sonst wo herauswachsen.

Man bemerkt schnell, dass es durchaus hilfreich ist, 2 weitere „helfende Hände“ zu besitzen, wenn man sich z.B. entscheidet, eine Autotür als Schild zu missbrauchen, während man mit den Feuerwaffen die Gegner (irgendwie erinnern die mich an orange Müllmänner) zu laufenden Nudelsieben verarbeitet.

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Es stehen diverse Fähigkeiten zur Verfügung, welche man sich nach und nach verdienen kann. So muss man z.B. nach dem Niederballern eines Gegners sein Herz futtern um an Lebensenergie zu kommen, oder kann diverse Hinrichtungen vollführen, wonach aber das Herzfressen ausfallen muss. Dafür gibt’s dann aber Extrapunkte um weitere Fähigkeiten zu erlangen. Ein großes Plus bietet die Interaktivität der Gegenstände.

Wie oben beschrieben können Autotüren als Schilde benutzt werden, oder ihr lasst mittels Schultertasten den linken Schlangenarm eine Stange oder ein Rohr als Speer benutzen und pfählt die Gegner. Auch einer der Bekannten aus dem ersten Teil dieser Reihe stattet und nach kurzer Zeit einen Besuch ab. Ein Finsterling – auch wenn er dieses Mal alleine ist – ist uns eine große Hilfe im Kampf gegen die Mannen des bösen Victor. Jederart von Lichtquelle ist pure Gefahr für uns und macht uns wieder kurzzeitig zum Otto-Normal-Gangster. Darum heisst es: Immer schön im Dunkeln tappen und versuchen Lichter mittels Ballermännern auszuschalten. Es bleibt zu sagen, dass die Möglichkeit Fähigkeiten zu erlangen ungemein motiviert und das Spiel vorantreibt.

Leider sind die Gegner nicht wirklich reich an KI und lassen oft immer die gleichen flachen Sätze fallen und bewegen sich auch oft sehr ungelenk auf einen zu.

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Wer sich an den damaligen Comic-Knaller „XIII“ erinnert, wird sich an die flachgehaltenen Comictexturen erinnern, welche wirklich den Malereien in einem Comic gleichkamen.

In THE DARKNESS 2 wurde, dank der Cel-Shading-Grafik, ein gesundes Mittelmaß gefunden, die Comicwelt und die Realität zusammenfließen zu lassen. Die Hinrichtungen und Animationen sind wunderbar fließend animiert, geben sich mit dem Hintergrund die Hand und geben genug Motivation alles einmal sehen zu wollen und weitere Fähigkeiten zu erlangen.

Die musikalische Untermalung ist über alles erhaben und erzeugt im richtigen Moment die richtige Atmosphäre.

Für wichtig halte ich den Hinweis, dass uns bisher die geschnittene USK-Version vorlag. Die internationale Version soll laut Internetquellen einiges mehr bieten (Hinrichtungsanimationen, Wundtexturen, Verstümmelungen – nur um einige zu nennen -). Hier sollte sich jeder überlegen, auf was man wirklich wert legt. Es gibt ja schliesslich auch die genügsamen Spieler.  Man sollte sich bewusst sein, dass THE DARKNESS 2 viel Wert auf die Geschichte legt, und somit auch einige „ruhige Phasen“ gönnt. So kann Jackie in diesen Phasen auch mal in seinem Anwesen rumturnen und diverse Schießübungen absolvieren und sich mit seinen Untergebenen unterhalten.

Während des Betrachts all dieser Aspekte müssen wir versuchen mittels Daumenakrobatik, dem Viktor die Hölle heißzumachen und der Finsternis zu zeigen, wer hier eigentlich Herr im Wirt ist.

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Fazit: THE DARKNESS 2 ist in der USK-Fassung ein netter Zeitvertreib und lässt kein Kurzweil aufkommen. Bei Einstellung des falschen Schwierigkeitsgrades entsteht schnell Unmut, wenn man ungeübt in der Konsolentastensteuerung ist. Man muss sich einfach auf die Geschichte einlassen und eine gewisse Freude daran entwickeln, seine Tentakeln zu handhaben.

Zumindest hatte ich in der Zeit wo ich das Spiel getestet habe, einen sehr guten Eindruck, würde aber selber, zugegebenermaßen, lieber die internationale Version, anstelle der USK-Fassung in den Händen halten.

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