The Beth Edges im Interview (Crowdfunding Campaign Teil 2)

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Veröffentlicht am 23. Oktober 2013 | von Anna Hausmann

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The Beth Edges im Interview (Crowdfunding Campaign Teil 2)

The Beth Edges haben sich gegen das Jammern entschieden und einen Masterplan ausgetüftelt. Und genau diesen Masterplan dürfen wir heute weiter präsentieren: Das große The Beth Edges Crowdfunding Teil 2…

pressplay: Ist das für euch eine einmalige Aktion oder könnt ihr euch vorstellen das in Zukunft so fortzuführen, wenn das Konzept aufgeht?

Tobi: Wenn das Konzept aufgeht, wär’s natürlich der Wahnsinn. Wie vorher erwähnt sind wir eine Band, die gerne Dinge ausprobiert und ich sehe schon sehr großes Potential im Crowdfunding und kann mir auch durchaus vorstellen, dass das generell ein gängiges Konzept in der Kunst werden könnte.

Wo seht ihr die Schwierigkeiten/Schwachstellen der österreichischen Musikszene? Hinken wir dem internationalen Markt eurer Meinung nach immer noch hinterher?

Flo: Der Output der aus diesem Land kommt, ist meiner Meinung nach so qualitativ wie nie zuvor. Es muss sich keiner mehr international verstecken und auch die Professionalität, mit welcher Sachen angegangen werden, unterscheidet sich kaum mehr von anderen Ländern. Was natürlich ein Problem darstellt, aber da geht’s nicht nur uns Österreichern so, ist das Bewusstsein für hiesige Kunst. Ich mein damit, einerseits die Einstellung der Leute zu dem was aus dem eigenen Land kommt, aber auch die Einstellung der Künstler zu dem was sie schaffen. Irgendwie hat jeder nachwievor eine Schranke in sich und meint, nur weil Musik im Kinderzimmer in Gramatneusiedl entstanden ist und nicht in einem hippen Atelier im East End von London, hätte sie nicht das Potential, international Erfolg zu haben. Das muss noch aus den Köpfen raus und vor allem aus denen der Künstler selbst.

Tobi: Richtig, und das Internet macht’s möglich. Es wird mittlerweile echt nicht mehr so viel darauf geachtet woher man kommt, sondern es geht viel mehr einfach darum ob Leute den Song, den man auf SoundCloud stellt, gut finden, oder nicht. Auch bringt es nichts drauf zu warten bis die Zuständigen mal draufkommen, dass Kunst zu fördern keine verschwendetes Geld ist, sondern echt von selber aufzustehen und zu sagen: “hey, es ist nicht easy, aber wir probieren das jetzt und schauen, dass unsere Musik so viele Menschen wie möglich erreicht”.

Welche Band aus Österreich (außer euch) muss man unbedingt gehört haben?


Tobi: Gin Ga und Velojet haben grad erst wunderbare Platten veröffentlicht. Es gibt wirklich ganz ganz viele großartige Sachen von Fijuka über Catastrophe & Cure. Farewell Dear Ghost, Gerard und Deadnote Danse. 


Flo: Bilderbuch haben auch eine freshe EP rausgebracht. From Dawn to Fall und Neodisco mit denen wir auf Tour waren. HVOB und und und.

Tobi: Also da ist momentan echt grad viel Gutes am Start.

Was hat sich mit eurer neuen Bandbesetzung (musikalisch) geändert?



Tobi: Bei einem Besetzungswechsel kommt meist etwas frischer Wind in eine Band und das war bei uns auch der Fall. Es wär noch etwas früh, jetzt konkret zu sagen, in welche Richtung es uns musikalisch mit diesem Album verschlägt, da einerseits noch nicht alle Songs fertig sind und sich auch noch viele Dinge im Studio ergeben werden.

Flo: Wir können allerdings sagen, dass es kein zweites „Blank Coins, Round Dice“ werden wird und wir grad echt Lust haben, sowohl im Songwriting, als auch bei der Instrumentierung viel herumzuprobieren und zu experimentieren. Man darf also gespannt sein.

Wo wärt ihr gerne karrieretechnisch in einem Jahr? 



Flo: Ui, die Frage ist immer schwer zu beantworten, weil wir so weit auch nicht wirklich denken. Jetzt mal Crowdfunding, 3. Album fertig machen und dann Tour. Das wär’s mal so für’s nächste halbe Jahr.

Wo möchtet ihr unbedingt einmal live spielen?

Tobi: Wir haben am Waves Festival auf einem fahrenden Boot von Wien nach Bratislava gespielt und am gleichen Tag dann auch noch im atemberaubenden Ambiente des Odeon Theaters. Also, so ausgefallene Umgebungen und Venues finden wir schon ziemlich interessant.

Flo: Next step wär dann vermutlich ein fahrendes Theater oder so. (lacht)

Die Links zur Crowdfunding Campaign:

Teil 1 des pressplay Interviews

Main Link: crowdfunding/thebethedges

Alle weiteren Infos gibt es unter: thebethedges/crowdfunding

Und hier: indiegogo.com/thebethedges

Tags:Crowdfunding CampaignInterviewThe Beth Edges


Über den Autor

The Beth Edges im Interview (Crowdfunding Campaign Teil 2)

Anna Hausmann Aufgabenbereich selbst definiert als: Kompromisslose Musikredakteurin (zumindest vor dem ersten Kaffee). Findet “Life is what happens to you while you are busy making other plans” (Lennon) manchmal traurig aber meistens wahr.



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