Thailand Part 1 – Gegensätze.

Von einem Paradies ins Nächste. So einfach ist Südostasien. Durch Erzählungen von anderen Backpackern hatten wir schon ne Ahnung davon was uns in Thailand erwartet. Unberührte Natur, freundliche Menschen, noch mehr Streetfood, Moskitos, Regenzeit und Inseln.

Koh Chang

Insel ist ein gutes Stichwort. Erster Stop: Koh Chang (Koh steht übrigens für ‘Insel’). Nach einer mehrstündigen Autofahrt erreichten wir den Grenzübergang und konnten etwa 2 Stunden später die ersten Schritte auf thailändischem Boden machen. Wieder ein paar Stunden und eine Autofähre später erreichten wir Koh Chang. Viel zu berichten gibts leider nicht. Eigentlich nutzten wir die Ruhe Koh Changs um einfach mal zu relaxen. Fruitshakes trinken, gut Essen, chillen und wieder von vorn. Und zwischendurch ging es wieder mal mit dem Roller bewaffnet einmal um die ganze Insel. Insgesamt war alles nen bissel touristischer angehaucht als Koh Rong Samloem. Sucht man Postkartenmotive ist man auf Koh Chang allerdings besser aufgehoben. Ein atemberaubender Ausblick nach dem anderen. Wahnsinn!

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BANGKOK

Genug Insel. Wir wollen Stadt! Nach einiger Zeit der Abgeschiedenheit fühlt man sich mal wieder bereit für etwas Großes – wir sind ja eigentlich nicht so der Fan von Riesencities. Etwas Großes – Bangkok! Kommt man in Bangkok an sieht man erstmal Nix außer Wolkenkratzer, Autos und volle Straßen. Ich dachte Sydney wäre bisher das Größte was ich je gesehen habe. Bangkok ist mehr. In allen Belangen. Man wird sofort in einen Bann gezogen der sich nur schwer beschreiben lässt. Es kommt praktisch einem Vollrausch gleich – von einen auf den anderen Moment verschwimmt die Realität, man fühlt sich besser, man fühlt sich “woanders”. Sicherlich ein Grund dafür das sich die Regisseure vom Film Hangover für Bangkok entschieden haben. Jetzt sind wir die Regisseure ;)

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3 Tage buchten wir im Hostel. 3 Tage Bangkok. Auf auf ins Gefecht. Setzt man den Fuß vor die Tür weiß man im Prinzip noch nicht was einen erwartet. Es gibt einfach zu viel. Wir marschierten erstmal zur nächsten Bushaltestelle und ließen uns zum Zentrum manövrieren. Für umgerechnet 20 Cent. Verrückte Preise. Nicht nur fürs Bus fahren. Hat man Hunger geht man zu einem der vielen Streetfoodstände und kauft sich für nicht mal nen Euro ne ganz gescheite Mahlzeit, die Auswahl ist groß – Ei, Hühnchen, Schwein, Suppe, Curry…einfach alles!

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So, hier sind wir. Zentrum. Erstmal ins Einkaufszentrum. Ne Stunde später haben wir Hunger. Und wo stehen wir? Wieder vor nem Einkaufszentrum. 4 riesige Einkaufszentren befinden sich in Bangkoks Zentrum, verknüpft sind diese durch den weltbekannten Skywalk (so muss man als Fußgänger nicht auf der Straße laufen sondern läuft über der eigentlichen Hauptstraße von A nach B). Wenn man Geld hat kann man hier echt innerhalb eines Tages vom Millionär zum Bettler werden – nennt mir eine Marke, Bangkok verkauft sie. Nennt mir einen Gegenstand, in Bangkok findet ihr ihn.

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So ganz genau weiß ich gar nicht mehr was wir an Tag 2 und 3 gemacht haben. Zu verschwommen ist mein Bild. Zu stark mein natürlich herbeigerufener Rausch. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass wir Bangkok von Oben sehen wollten. Vom höchsten Gebäude der Stadt. Dem Bayoke Tower – 328 Meter, Stock 86. Der Anblick: Unbeschreiblich. Glücklicherweise hatten wir den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs erwischt. So sahen wir die Stadt sowohl am Tag als auch bei Nacht. Im 360° Modus.

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Nach 3 anstrengenden Tagen gings erstmal zum Bahnhof. Nächster Stop: Chiang Mai.

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