#Teufel #Advokat der #EKD?

Von Annuntiator
Eine reimende Reaktion auf das Familienpapier der EKD:
Glaube kommt vom Hören
Doch, Vorsicht! Nur nicht stören
statt Salz der Erde, in Getrieben
des Zeitgeists: Schmieröl, nach Belieben?
Die Frage lass ich stehn
statt zu genau hier hinzusehn.
Dies kann zu gar nichts frommen
Wir haben doch den Berg erklommen
von dem aus wir die weite Welt
sehn, wie's mehrheitlich gefällt.
Der Herr wird dies gewiss verstehn
dass wir so manches anders sehn
als diese..., nun..., ja als die Schrift
die öfters doch daneben trifft.
Wir sprechen halt in unsere Zeit
drum stecken wir den Spielraum weit.
Nicht mehr: Erhobener Zeigefinger!
Viel besser fahren wir ’nen Schlingerkurs
und machen’s, wie der Knecht
dem Herrn – oder uns selber? – recht.
Wir dringen doch, mit viel Gespür
zum Kern und laufen unsere Kür
weltlich-gefühlig-frommen Worts
in viel Papier, gar manchen Orts.
Ob so viel Kühnheit wird mir klamm
Der Teufel raunt ihm ins Ohr:
Dies nenn ich Niedergangs-Programm.
Wär‘ ich nicht Teufel, riet ich dir:
Stampft's ein, das EKD-Papier!
(Paul Baldauf; Quelle DT 13.07.2013)