Testbericht: Philips 272P4QPJKEB

Testbericht: Philips 272P4QPJKEB

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Der Philips 272P4QPJKEB hat nicht nur mit seiner Bezeichnung einen monstörsen Namen, er ist auch was seine eingebauten Features angeht monströs.

Erster Blick

Auch wenn er mit seinen 27 Zoll einer Auflösung von 2560×1440 Pixeln (16:9) nicht zu den größten Monitoren gehört, die momentan auf dem Markt sind, konnte er mich trotz meiner anfänglichen Zweifel, da ich noch nie mit einem Philips Gerät gearbeitet hatte, sehr überzeugen.

Aber werfen wir zuerst einen Blick auf alles was von Haus aus mitgeliefert wird:

Das Display, der Standfuß, Audiokabel, Netzkabel, USB-Kabel, Dual-Link-DVI-Kabel,DP-Kabel (optional), eine Quick-Start Anleitung sowie eine CD mit dem Handbuch, den Monitor Treibern und der SmartControl Software zum sauberen einstellen der Farben für den Monitor

Die Rückseite ist mit folgenden Anschlüssen ausgestattet:
DisplayPort-Eingang, DVI-Eingang, HDMI1-, HDMI2-Eingang, DisplayPort-Ausgang, Audioeingang und für eine Kensington-Diebstahlsicherung

Das Gerät bietet auf der linken Seite drei USB 3.0 Ports hiervon ist einer ein USB Speedport der sich sehr gut zum Aufladen von Smartphones eignet, hinzukommt noch ein DisplayPort-Eingang.

Auf der rechten Seite finden wir den Kippschalter zum Ein- und Ausschalten.

Die Displaymenüs können an der Front via Touchbuttons aufgerufen werden, die sauber auf Kontakt reagieren, außerdem können Kopfhörer angeschlossen werden.

Die Verarbeitung ist sehr sauber und man hat nicht das Gefühl, dass man nur einen großen klumpen Plastik, der ein Bild ausgeben kann auf seinem Schreibtisch stehen hat.

272P4QPJKEB_front

Features

Gerade für alle, die nicht wollen, dass ihr Monitor dauerhaft brennt kommt dieser mit einem tollen Feature um die Ecke, dem PowerSensor, ist man einmal länger nicht am Platz so geht der Bildschirm erst in einen Save Modus bis er ganz erschwärzt um Energie zu sparen, der PowerSensor dient im Moment wo der User sich wieder vor das Gerät setzt, Bewegung erkennt und das Bild wiederkommen lässt.

Zudem verfügt der Monitor, neben seinen vorgegebenen Konfigurationen für die Helligkeit/Farben, sich automatisch anzupassen, so nimmt dieser immer das im Vordergrund liegende Fenster als Anhaltspunkt um die Helligkeit nachzuregulieren.

Für alle die gerne via Skype oder Hangouts Kommunizieren, kommt er mit einer einbaute Webcam, Mikorofon und Lautsprecher daher. Die Webcam hat eine sehr gute Bildqualität und überträgt glasklar, das Mikrofon nimmt die Stimme gut auf, kommt leider aber mit einem starken Raumklang rüber den man nicht wirklich unterdrücken kann und da man den gegenüber ja auch hören möchte hat man hierfür die internen Lautsprecher, da kann man leider nur abstriche machen, da diese die typische Krankheit haben, dass der Sound sehr nasal klingt und daher nichts ist wenn man gerne seinen Sound komplett hier drüber steuern möchte.

272P4QPJKEB_90Als weiteres Feature bietet man uns den MultiView an, eine Funktion die ich als sehr Praktisch ansehe, gerade wenn man mit einem Laptop neben seinem Hauptgerät arbeitet. Wir haben hier die Möglichkeit, durch das mitgelieferte Kabel, den Laptop direkt mit dem Monitor zu verbinden, ist dies geschehen wird uns angeboten die Bilder beider Geräte entweder ineinander verschachtelt darzustellen, wozu eine Bildausgabe verkleinert in der oberen rechten Ecke des Monitors angezeigt wird oder diese nebeneinander zu haben. Zu jeder Zeit können wir die Positionen des Monitors wechseln, den wir aktiv brauchen und können selbst in dem kleinen Fenster normal arbeiten.

Als letztes gehe ich noch auf den Standfuß ein, der den Namen SmartErgoBase trägt, dieser ermöglicht jederzeit den Monitor sauber Horizontal und Vertikal auszurichten, aber das eigentlich Feature besteht darin, dass durch diesen Fuß die Möglichkeit besteht den Monitor um 90° zu drehen und hochkant zu nutzen, gerade praktisch für zum Beispiel Personen die lange Texte schreiben müssen oder als Grafiker an Hochkantplakaten arbeiten.

Spiele/Video/Grafikprogramme

Wenn man bei einem Gerät 12ms Reaktionszeit liest kommt es gerade im Bereich der Spiele zum
Schlucken, den wir wissen, bei den schnellen Bildern ist meist eine geringere Reaktionszeit besser. Ich habe verschiedene Spiele ausprobiert. Bei Fifa kam es zu minimalen Verzögerungen die das Spielerlebnis nicht wirklich einschränkten, größere Probleme hatte ich eher bei Battlefield in sehr hektischen Passagen, hier gab es kleinere Reaktionsverzögerungen, die zwar noch zu verschmerzlichen waren, aber trotzdem etwas Unruhe brachten.

Bei Videos machte ich mir am Anfang ein wenig Sorgen, das der Bildschirm sich aufgrund der Funktion die Helligkeit automatisch zu optimieren immer wieder zwischen verschiedene Helligkeiten springen würde, was aber erfreulicherweise nicht eintrat.

Nun aber zum letzten Punkt wo sich ganz klar zeigt wofür dieser Monitor gedacht ist, es ist ein Arbeitsgerät und da kann ich nur sagen “Und was für einer”. Aus beruflicher Sicht als Mediengestalter ist es wichtig, dass der Monitor nicht zu dunkel oder zu hell wird wenn man an der Bildbearbeitung dran ist, hier kann ich nur ein großes Lob aussprechen, egal in welchen der Programme die mit Bearbeitung von Medien zu schaffen haben, war in nicht einmal in der Situation, dass ich mich aufgeregt habe zu wenig zu Sehen oder eine Überbelichtung zu haben, hier reguliert sich alles optimal.

272P4QPJKEB_seite

silberFazit

Philips wirft mit dem 272P4QPJKEB ein unglaubliches Arbeitsgerät auf den Markt, der im Durchschnitt um die 575€ Kostet, mit den Features die dieses Gerät aber mit sich bringt finde ich den Preis gerechtfertigt, für alle die was für Spiele suchen sei aber vorsichtig geboten, es gibt weitere Philips Monitore mit dieser Ausstattung und geringerer Reaktionszeit, allerdings schlägt sich dies auch auf einen höheren Kaufpreis nieder.

Gehen wir von einem reinen Arbeitsgerät aus hätte dieser Gold verdient, da wir aber hier ein paar Abstriche machen müssen, bekommt er in dieser Version auf Silber.

Testbericht: Philips 272P4QPJKEB Qualität 18out of 5 Leistung 14out of 5 Features 20out of 5 Preis 16out of 5

Fazit

Gehen wir von einem reinen Arbeitsgerät aus hätte dieser Gold verdient, da wir aber hier ein paar Abstriche machen müssen, bekommt er in dieser Version auf Silber.

4.22

4.22 out of 5 Gut



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