Test – BenQ GW2750

Ich hatte ja bereits vor einigen Tagen Samsungs Syncmaster S27B350 im Test. Da dieses Modell keine Vorrichtung für die Wandmontage hatte, war ich gezwungen mich weiter nach einem neuen TFT umzuschauen. getgoods.de hat mir nun ein anderen TFT zum testen geschickt – den BenQ GW2750. Wie sich dieser im Alltag schlägt erfahrt Ihr hier in meinem Testbericht.

Auch beim BenQ GW2750 handelt es sich um einen 27 Zoll TFT mit 68,8 cm Bildschirmdiagonale und LED-TEchnologie. Der Monitor hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Anders als beim Samsung kommt bei diesem TFT ein VA-Panel zum Einsatz. Dieses soll für authentische Farben, tiefe Schwarztöne, hohe Kontrastwerte und noch schärfere Details sorgen.

Test – BenQ GW2750

Design und Verarbeitung:

Test – BenQ GW2750Das Design ist sehr schlicht. Der Bildschirm hat ein schwarzes Gehäuse und der Rahmen ist hochglänzend. Mittlerweile finde ich diese ganzen hochglänzenden Gehäuse echt überflüssig. Klar – optisch macht das neganze  Menge her und es wird einem suggeriert etwas hochwertiges vor sich zu haben. Allerdings sieht man sofort jedes bisschen Staub, welcher sich recht schnell ansammelt – wie man es bei Elektrogeräten halt kennt. Matte Oberflächen gefallen mir persönlich einfach besser und ich finde diese sind auch nicht so empfindlich. Der BenQ ist einwandfrei verabeitet. Auf der rechten Seite befinden sich die Bedienelemente. Mit richtigen Knöpfen – also nicht so ein Sensorkram bei dem die Einstellung des TFT zum Glücksspiel wird. Auch der Standfuss ist deutlich kleiner als der des Samungs und würde es mir sogar ermöglichen den TFT als Standgerät auf meinem kleinen Schreibtisch zu nutzen.

Anschlüsse:

Bei den Anschlüssen gibt es nichts zu meckern. Neben HDMI und DVI findet noch ein VGA-Anschluss platz. Ein Lin-In Eingang ( 3,5 mm Klinkenstecker) sowie ein Kopfhöreranschluss runden das ganze ab. Lautsprecher mit jeweils 2 Watt sind ebenfalls im TFT. Der Klang dieser Lautsprecher haut keinen vom Hocker, ist aber für alltägliches Arbeiten durchaus geeeignet.

Test – BenQ GW2750

Der Bildschirm:

Wie eingangs bereits erwähnt, arbeitet der BenQ TFT mit einem VA-Panel. Diese sind noch nicht so weit verbreitet. Das VA-Panel sorgt für authentische Farben, Schwarz soll noch schwärzer sein. Und tatsächlich, das Bild ist der absolute Hammer. Der Kontrastwert beträgt 5000:1 und lässt keine Wünsche übrig. Das Bild ist gestochen scharf, Filme auf diesem TFT zu gucken macht wirklich Spaß. Immer wieder liest man das VA-Panels zwar ein tolles Bild haben, aber gerade bei schnellen Spielen (z.B. Ego-Shooter, Autorennen) eher nicht zu gebrauchen sind da es bei schnellen Bewegungen dzum Verschwimmen des Bildes kommen soll. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Der Monitor hat einen Reaktionszeit von 4 ms (Grey2Grey). Auch bei anspruchsvollen Spielen wie z.B. Call of Duty Black Ops, GTA IV oder F1 2012 konnte ich keinerlei Probleme erkennen. Somit kann ich sagen das der BenQ GW2750 voll spieletauglich ist.

Einen kleinen Nachteil hat der Monitor dann aber doch. Windows ist bei mir so eingestellt, das nach 5 Minuten Inaktivität der Monitor in den Standby-Modus geht. Durch eine Mausbewegung wird der Monitor aus dem Tiefschlaf wieder geweckt. Bis allerdings das Bild wieder dargestellt wird können gut 10 Sekunden verstreichen – etwas lang!

Test – BenQ GW2750

Mein Fazit:

Der BenQ GW2750 hat mich durchgehend überzeugt, nur die Reaktivierung aus dem Stand-By Betrieb dauert etwas lang. Das Bild ist einwandfrei und dank neuem VA-Panel kann der TFT mit tollen Schwarztönen, und hohen Kontrastwerten überzeugen. Selbt für kleine Schreibtische ist der BenQ geeignet, das der mitgelieferte Standfuß wirklich sehr kompakt gehalten ist. Alternativ kann der GW2750 aber auch an der Wand montiert werden. Der BenQ GW2750 kostet 228 Euro bei getgoods.de – ein wie ich finde sehr guter Preis. TFT´s in veschiedenen Größen findet Ihr übrigens hier.

Ich möchte mich außerdem bei getgoods.de bedanken. Der Onlineshop hat mir den BenQ GW2750 kostenlos zur Verfügung gestellt und diesen Test ermöglicht.