Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten Tennisbälle

Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten TennisbälleFür das tägliche Training sind beim Tennis drucklose Bälle perfekt geeignet. Sie springen nicht so hoch wie Innendruckbälle und haben eine gute Haltbarkeit. Innendruckbälle, die nach den ITF-Normen geprüft sind, kommen bei Turnieren zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität und sehr gute Sprungeigenschaften aus, weshalb sie auch von Profis sehr geschätzt werden. Tennisbälle bekommst Du in der Regel in einer Vierer-Packung. Günstige Modelle kannst Du bereits für 4 Euro kaufen, während hochwertige Innendruckbälle mit Preisen bis zu 15 Euro daherkommen.

Tennisbälle bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest ( www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Tennisball Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Tennisbälle finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Was ist besonders an einem Tennisball?

Den Tennisball umgibt eine dicht verwobene und strapazierfähige Filzschicht. Diese besteht aus einem Gemisch von Schafswolle und Nylon. Beide Materialien werden zu einem Garn gesponnen und zusätzlich mit einem Baumwollfaden verwoben. Die filzartige Oberfläche entsteht, weil nach der Imprägnierung die Fasern gekürzt werden. Damit die gewünschte Festigkeit bereitgestellt werden kann, erfolgt die Trocknung des Filzes unter Zugspannung. Nach der Beschichtung der Rückseite mit einem Heißkleber werden anschließend zwei hundeknochenförmige Stücke aus dem Filz für einen Ball ausgeschnitten und auf die Gummiblase des Tennisballs geklebt. Durch die Bedampfung am Schluss wird der Filz aufgebauscht. Die unter dem Filz befindliche Gummiblase wird auch als Ballkern bezeichnet.

Sie besteht aus Naturgummi und bis zu elf verschiedenen chemischen Stoffen, wozu unter anderem Tonerde, Zinkoxid, Schwefel, Quarz und Magnesiumkarbonat gehören. In einem sogenannten Extruder werden diese Stoffe unter hoher Temperatur und ständigen Kneten vermischt, damit eine homogene Masse entsteht. Aus der Maschine kommt die Masse in Form eines Strangs, der anschließend in entsprechende Portionen geschnitten wird, um daraus einen Tennisball zu fertigen. Diese sogenannten Pellets werden in speziellen Formen zu halbkugelförmigen Schalen gepresst und vulkanisiert, damit die Masse elastisch wird. Danach werden die Halbkugeln unter Hitze zu einer Hohlkugel verklebt, die den Ballkern darstellt. Bei Druckbällen werden die Kernhälften unter Überdruck zusammengefügt. Dafür wird oftmals Stickstoff verwendet. Bei drucklosen Tennisbällen erfolgt das Zusammenkleben unter normalem Druck. Hast Du gewusst, dass auf diese Weise im Jahr rund 240 Millionen Tennisbälle produziert werden?

Welche besondere Spezifikationen bei Tennisbällen gibt es?

Es gibt von der Internationalen Tennis Föderation, kurz ITF, spezielle Regeln, die für einen Tennisball folgende Maßgaben vorschreiben:

  • Die Außenhülle des Tennisballs muss nahtlos und gleichförmig und seine Farbe muss weiß oder gelb-grün sein.
  • Die Masse des Balls muss mehr als 56,7 Gramm und weniger als 58,5 Gramm betragen.
  • Der Durchmesser muss mehr als 6,54 Zentimeter und darf nicht mehr als 6,86 Zentimeter sein. Bei langsamen Bällen vom Typ 3 muss der Durchmesser mehr als 7 Zentimeter und weniger als 7,3 Zentimeter betragen.
  • Es gibt mehrere spezifizierte Tennisballarten. Jeder Ball muss eine Sprunghöhe von mehr als 135 und weniger als 147 Zentimeter aufweisen, wenn der Tennisball aus einer Höhe von 254 Zentimeter auf eine harte, ebene Fläche wie zum Beispiel Betonboden fallen gelassen wird.

Zusätzlich gibt es auch noch Regeln zu Tennisballarten für unterschiedliche Platzarten.

Wann wird welcher Tennisball benötigt?

Kinder sind am besten mit einem Tennisball mit reduziertem Druckanteil, mit sogenannten Methodik-Bällen bedient, weil diese langsamer und weicher sind. Diese Tennisbälle springen nicht so hoch und fliegen nicht so schnell wie ein Turniertennisball. Außerdem werden beim Aufprall auf den Schläger die Handgelenke nicht so sehr belastet. Die Methodik-Tennisbälle sind meist zweifarbig gestaltet. Außerdem sind sie je nach Schwierigkeitsgrad in verschiedene Stufen eingeteilt. Für Einsteiger gibt es eine leichte Stufe und für fortgeschrittene Anfänger eine spezielle Stufe, die beim Tennis-Training den Spieler unterstützen.

Wenn Du unerfahren bist und nur gelegentlich zum Trainieren kommst, ist für Dich der drucklose Ball die beste Wahl. Sie haben eine längere Lebensdauer, lassen sich weniger schnell bespielen und dadurch deutlich besser kontrollieren. Die Haltbarkeit von einem Tennisball ist zudem immer abhängig von der Materialqualität und insbesondere von der Filzqualität. Bei schlechtem Material kann es zu einer unregelmäßigen Abnutzung kommen.

Dadurch stellt sich eine schlechtere Bespielbarkeit ein. Gehörst Du bereits zu den erfahrenen Spielern und möchtest an Turnieren teilnehmen, solltest Du bestenfalls mit den gängigen Innendruckbällen trainieren, die auch beim normalen Spielbetrieb zum Einsatz kommen. Diese Tennisbälle haben gute Sprungeigenschaften und lassen sich schnell spielen. In der folgenden Tabelle haben wir für Dich die wichtigsten Eigenschaften von Methodik-Bällen und Innendruckbällen noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Eigenschaften Methodik -Tennisball Innendruck-Tennisball

Geeignet für

Kinder und Anfänger

Fortgeschrittene

Sprungeigenschaften

Methodik-Bälle sind weicher und springen daher nicht sehr hoch

Innendruckbälle sind mit Luft aufgepumpt und haben daher eine bessere und natürliche Sprungeigenschaft

Lebensdauer

Langsame Abnutzung und lange Lebensdauer

Schnelle Abnutzung und kurze Lebensdauer

Ballgeschwindigkeit

Langsam

Schnell

Seit wann gibt es Tennis und Tennisbälle?

Der Vorläufer des heutigen Tennis ist das sogenannte Lawn Tennis, welches sich ab 1870 von Großbritannien aus verbreitet hat. Als Bälle kamen dabei Modelle aus massivem Naturkautschuk zum Einsatz, die eine Stoffschicht aus Flanellstoff besaßen. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass Bälle mit einem hohlen Kern und komprimierter Gasfüllung bessere Spieleigenschaften bereitstellen. Bei ihrer Herstellung wurde die Außenhaut in Form eines Kleeblatts aus Kautschuk ausgestanzt, in einen kugelförmigen Behälter gegeben und anschließend mit einer Chemikalie befüllt. Durch anschließendes Erhitzen in einem Ofen bildete die Chemikalie im Ballkern Gas und erzeugte so einen Überdruck. Da diese Tennisbälle in ihren Eigenschaften stark voneinander abwichen, entwickelten sich nach und nach modernere Herstellungsverfahren. Je nach Belag des Spielfeldes waren früher Tennisbälle weiß oder schwarz. Erst ab 1972 hat sich die heute übliche Farbe durchgesetzt. Grund waren die Farbfernsehgeräte, bei denen ein gelb-grüner Tennisball besser zu erkennen ist. Außerdem hatten Forscher der Technischen Universität Braunschweig herausgefunden, dass die gelbe Farbe wichtige Vorteile mitbringt. Der Tennisball ist dadurch nicht nur für die Tennisspieler, sondern auch bei der Übertragung von Tennisturnieren von den Zuschauern auch vor den Fernsehgeräten besser zu erkennen. Zum ersten Mal wurde 1970 der gelbe Tennisball bei der Deutschen Tennis-Meisterschaft eingesetzt. Bis 1986 wurde bei den Wimbledon Championships ausschließlich mit weißen Tennisbällen gespielt.

Welche Besonderheiten bieten Tennisbälle?

Tennisbälle, die ja bekanntermaßen in erster Linie zum Tennisspielen auf Plätzen im Freien oder in einer Halle verwendet werden, kannst Du entsprechend Deiner derzeitigen Fähigkeiten und Ansprüche anpassen und Dich entweder für Trainings- beziehungsweise Methodik-Bälle oder für Turnierbälle entscheiden. In Tennisbällen steckt weitaus mehr Technik, als die meisten Hobbyspieler glauben. Oftmals haben nur Profis das Wissen darum, dass es nicht nur auf einen erstklassigen Schläger ankommt, sondern auch auf einen hochwertigen Tennisball. Wenn Du beim Tennissport große Ziele anstrebst, solltest Du Dich auch von Anfang an für sehr gute Tennisbälle entscheiden. Außerdem solltest Du nicht vergessen, den Belag des Tennisplatzes in Deine Entscheidung einzubeziehen. Dementsprechend gilt:

  • Schnelle Tennisbälle für Beläge wie Hallenboden oder Sand
  • Langsame Tennisbälle für Beläge wie Rasen oder Beton
Tennisbälle sollten immer als Gegensatz zum jeweiligen Untergrund gewählt werden. So gleichen die Eigenschaften des Tennisballs die Eigenschaften des Belags optimal aus. Außerdem sind so langer Ballwechsel möglich.

Lassen sich Tennisbälle auch anderweitig verwenden?

Der Tennisball eignet sich nicht nur zum Tennisspielen, sondern gibt auch ein ausgezeichnetes Massagegerät ab. Der Sportartikel ist vor allem für eine entspannende Rückenmassage geeignet. Tennisbälle werden auch gerne in die Waschmaschine gesteckt, wenn Du Textilien mit Daunenfüllung waschen möchtest. Auch im Trockner leisten sie gute Dienste, wenn die Daunenfeder aufgelockert und gut aufgeschüttelt werden sollen. Manch einer verwendet Tennisbälle auch für das Faszientraining und andere geben den Ball ihrem Hund zum Spielen. Kurz gesagt: Der Tennisball lässt sich sehr vielseitig verwenden, ganz gleich, ob für das Verwöhnprogramm, zum Lösen von Haushaltsproblemen oder zum Besaßen von spielwütigen Vierbeinern.

Wie teuer ist ein Tennisball?

Tennisbälle bekommst Du in unterschiedlichen Preisklassen, wobei Du im Allgemeinen immer nur Geld im überschaubaren Rahmen ausgeben musst. Denn mit zunehmender Zeit verlieren sie ihr Sprungvermögen und müssen zwangsläufig ausgetauscht werden. Einen einzelnen Tennisball kannst Du bereits ab etwa 1 Euro kaufen. Für eine Dose mit vier Tennisbällen zahlst Du zwischen 4 und 20 Euro. Weshalb die Kosten in diesem Bereich liegen, begründet sich auf den Lizenzgebühren, die Du als Endverbraucher bezahlen musst. Selbstverständlich hängt die Preisgestaltung vom verwendeten Material, dem Herstellungsprozess und der Marke ab. Darum solltest Du beim Kauf immer auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten. Grundsätzlich kannst Du aber davon ausgehen, dass Methodik-Bälle und drucklose Tennisbälle etwas günstiger sind als Tennisbälle, die den Normen des ITF entsprechen. Die Innendruckbälle liegen im Schnitt bei etwa 15 Euro im 4er-Pack. Dafür kannst Du aber auch eine gute Qualität erwarten. Kostengünstige Tennisbälle haben den Nachteil gegenüber teuren Varianten, dass sie zum Beispiel schlechtere Sprungeigenschaften und eine geringere Geschwindigkeit haben.

Wo kannst Du Tennisbälle kaufen?

Tennisbälle kannst Du sowohl online bestellen, als auch in einem Sportfachgeschäft vor Ort kaufen und Dich ausgiebig beraten lassen. Meist bietet Dir der Einzelhandel eine weniger breit aufgestellte Auswahl und höhere Preise. Wünschst Du Dir eine größere Auswahl oder möchtest Du Dich vom Sofa aus genau zu den einzelnen Tennisbällen informieren, bist Du im Internet bei den verschiedenen Online-Shops bestens bedient. Dort findest Du zahlreiche Angebote, wo Du Preise vergleichen und den besten Tennisball für Dich finden kannst. Anhand der Produktbeschreibungen bekommst Du alle wichtigen Informationen und kannst entscheiden, ob der Ball Deinen Anforderungen und Wünschen entspricht. Hast Du den passenden Tennisball gefunden, ist der Kauf im Handumdrehen abgeschlossen. Dafür bieten Dir die Online-Händler eine einfache Bestellabwicklung und zahlreiche Zahlungsmethoden. Nachdem die Zahlung beim Händler eingegangen ist, kümmert sich dieser um den Versand direkt zu Dir nach Hause. In folgenden Online-Shops bekommst Du eine schöne Auswahl:

  • Amazon.de
  • Decathlon.de
  • Tennispoint.de
  • SportScheck.de

Welche Hersteller und Marken bieten hochwertige Tennisbälle?

Es gibt eine Vielzahl von Herstellern und Marken, die Dir Tennisbälle anbieten. Wünschst Du Dir gute und hochwertige Bälle, die tatsächlich halten, was sie versprechen, solltest Du Dich für Tennisbälle von Wilson oder von folgenden Herstellern und Marken entscheiden:

Benötigen Tennisbälle besondere Pflege?

Auch wenn die Lebensdauer von Tennisbällen nicht hoch ist, gibt es trotzdem manche Empfehlungen, die Du in Betracht ziehen kannst, um die Haltbarkeit Deiner Bälle zu erhöhen. So kannst Du zum Beispiel Innendruckbälle in einem speziellen Akku-Druckbehälter für Tennisbälle aufbewahren, damit sie nicht an Druck verlieren und länger ihre Sprungkraft behalten. Die Behälter haben denselben Druck wie innerhalb des Balles und haben ihre Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt. Des Weiteren solltest Du nicht bei Regen Tennis spielen, denn dadurch werden die Tennisbälle beeinträchtigt und die Nässe weicht den Filzbelag auf. Ein anderer wichtiger Faktor ist der Belag des Tennisplatzes. Leider sorgt der Sandplatz für einen relativ großen Verschleiß, sodass Tennisbälle deutlich schneller abnutzen. Vielleicht spielst Du zwischendurch auch einmal auf anderen Belägen wie auf Rasen oder Kunststoffgranulat, um die Tennisbälle ein wenig zu schonen. Ansonsten gibt es keine besonderen Pflegehinweise für Tennisbälle.

Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten Tennisbälle

Nimm Deine Tennisbälle genau unter die Lupe. Beobachte die Spieleigenschaften der Bälle auf dem Platz. Wenn Du merkst, dass die Sprunghöhe der Bälle deutlich nachgelassen hat, empfehlen wir Dir, die Bälle zu wechseln.


Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten TennisbälleTennisbälle bekommst Du in der Regel in einer Vierer-Packung.

  • Besonders geeignet für junge, unerfahrene Spieler
  • Gibt es auch in einer Schaumstoffausführung
  • Recht günstig
  • Ideal zum Aufwärmen
  • Für junge Spieler
  • Relativ günstig
  • Ideal zum Aufwärmen
  • Für Fortgeschrittene
  • Recht günstig
  • Beste Qualität
  • In verschiedene Types unterteilt
  • Anpassbar auf unterschiedliche Spielarten und Platzoberflächen
  • Für Profispieler
  • Kommt bei professionellen Matchs zum Einsatz
  • Kein Tennisball für Anfänger
  • Recht teuer

Herzlich willkommen bei den Testberichten zum L-Lysin Test 2021. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen L-Lysine. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben. Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, das... ... Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten Tennisbälle L-Lysin: Test & Vergleich (06/2021) der besten L-Lysine über Kaffeevollautomaten weiterlesen

Tennisball: Test & Vergleich (06/2021) der besten TennisbälleFür das tägliche Training sind beim Tennis drucklose Tennisbälle perfekt geeignet

Bildnachweis: Tennisball: Test Vergleich (06/2021) besten Tennisbälle

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