Tempo im Dunkel

Auf Licht folgt Schatten – auf Tag folgt Nacht – auf Hell folgt Dunkel – damit musste ich heute Abend rechnen, da ich mein Lauftraining erst um 19:00 Uhr angesetzt hatte. Mit zwei weiteren Teilnehmern war ein letzter kurzer Temporeiz geplant, wobei deren Zielsetzung mit sub2:45h bzw. sub2:50h ganz klar in eine andere Richtung geht.

Es kam natürlich alles anders als man denkt, denn Maxi musste arbeiten und zog seine Einheit auf die Mittagszeit vor und Frank wollte einer Erkältung vorbeugen und legte lieber einen Ruhetag ein. So lief ich zwar noch hinüber zur Eissporthalle, aber als dort keiner auf mich wartete startete ich mein geplantes Training alleine.

Geplant waren ein kleines Temposspiel – 3km in 12;45min – 2km in 8:00min und 1km in 3:45min – sofern ich das Tempo überhaupt laufen konnte. Dazwischen jeweils 1km locker und mit ein und auslaufen insgesamt 12km. Da ich schon zur Eissporthalle mehr als 1,5km zu laufen hatte, konnte ich mit dem ersten schnellen Abschnitt gleich beginnen.

Am linken Handgelenk die Polar zur Aufzeichnung und in der rechten Hand den Garmin auf Dauerbeleuchtung gestellt, der besseren Konrolle wegen, war ich bestens ausgerüstet. Trotzdem war es nicht so einfach, das richtige Tempo zu finden und mit 4:02-4:01-4:00min war ich anfangs zu schnell. Dafür waren der zweite Abschnitt mit 4:01-4:00min perfekt, obwohl es da zum Wasserwerk leicht ansteigend war.

Beim letzten schnellen Kilometer hätte ich auch eine Punktlandung erzielt, wären da nicht die zwei Radfahrer gewesen, die mit ihrer super hellen Beleuchtung mich dermaßen geblendet haben, dass ich den Weg nicht mehr erkennen konnte und beinahe in den Main gesteuert hätte. Mit 3:48min lag ich knapp daneben, war aber insgesamt mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses mal wieder leichte Schwierigkeiten mit der Koordination beim Laufen im Dunkeln. Wenn es so wie heute gewesen sehr dunkel ist und mein Auge den Boden nicht sehen kann, geht mein Schritt entweder zu früh zu Boden (wo noch gar keiner ist) oder zu spät und ich platsche wie ein Nilpferd. Aber das gibt sich und bedeutet eine gute Schulung.

Am Sonntag ist es ja zum Glück hell, wenn in Frankfurt der Startschuss ertönt, auch wenn oder gerade weil die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden. So bekommen wir nicht nur eine Stunde mehr Schlaf, es ist dann auch schon 11:00 Uhr, wenn sich die Teilnehmer in Bewegung setzten und da ist mit Sicherheit der Untergrund klar und deutlich zu erkennen.  

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