Telekom-Chef für bedingungsloses Grundeinkommen

BedingungslosesGrundeinkommenEs passiert recht selten, daß ich einem der Kapitäne der deutschen Wirtschaft zustimme. Aber auch Telekom-Chef Timotheus Höttges hat jetzt in Sachen Zukunft der Wirtschaft „unkonventionelle Lösungen“ gefordert.

TelekomHoettges„Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann eine Grundlage sein, um ein menschenwürdiges Leben zu führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom der Wochenzeitung Die Zeit in einem Interview. „Es geht um die Frage, wie wir ein faires System für eine Welt von morgen schaffen.“

Finanzieren will Höttges das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) durch die Besteuerung der Gewinne großer Internetkonzerne, womit der Telekom-Chef die Konkurrenten Facebook, Google oder Microsofts Skype meinen dürfte.

Er sollte seinen eigenen Laden, der seine Gewinne immer nur mit Hilfe der Politik aus Konkurrenzausschluss, Wettbewerbsbehinderung und säckeweise Subventionen in Milliardenhöhe zieht, bei diesen Erwägungen mit einbeziehen, denn sonst ist bei seinem Eintreten für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland der Vater des Gedankens schnell bloßgestellt…

„Wenn Produktivität zukünftig vor allem an Maschinen und die Auswertung von Daten gekoppelt ist, könnte die Besteuerung stärker auf den darauf beruhenden Gewinnen aufbauen und weniger auf der Einkommensteuer des Einzelnen“, meinte Höttges.

Was macht das Ausland in Sachen BGE?

Gerade in diesem Monat hat Finnland das bedingungslose Grundeinkommen für das kommende Jahr in Höhe von 800 Euro in Aussicht gestellt. Es ist auch ein Teil des Koalitionsvertrags der in diesem Jahr neugewählten Regierung, weil Umfragen zeigten, dass fast 80 Prozent aller Finnen das Vorhaben unterstützen.

Auch die Universitätsstadt Utrecht in den Niederlanden will im kommenden Jahr ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Bei den Niederländern soll die Summe zwischen 900 und 1.300 Euro im Monat liegen.

Wie steht Deutschland zum BGE?

In Deutschland ist es eine alte Forderung der Piraten, die sich leider inzwischen selbst so gut wie aus dem Rennen geworfen haben, aber auch der Linken und der Grünen.

Was bringt das BGE wirtschaftlich?

Vom bedingungslosen Grundeinkommen werden von den Fachleuten große Effekte auf Wirtschaft und Gesellschaft erwartet: Es soll die Arbeitslosigkeit senken, den Bürgen mehr Selbstverwirklichung ermöglichen und das Ehrenamt fördern. Mit Sicherheit wird es auch die Justiz entlasten, die von Prozessen um Fehlentscheidungen der Arge-Mitarbeiter schon förmlich erstickt wird  – und sie halten sogar einen Rückgang der Kriminalität durch das BGE für möglich.

Vor allem aber wird mit dem bedingungslosen Grundeinkommen das menschenverachtende Verhalten vieler aus anderen Behördenteilen aussortierter, tumber Mitarbeiter von Arge und Co. beendet, das bei vielen Betroffenen jedes Mal wieder ohnmächtigen Zorn hervorruft, wenn es wieder heißt: „Bringen Sie aber bitte Ihre Kontoauszüge mit!


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