Tele Columbus geht an die Börse

Der drittgrößte deutsche Kabelanbieter Tele Columbus geht an die Börse und will seine Aktien laut eigenen Angaben in einer Spanne von acht bis zwölf Euro an die Börse bringen. Das Unternehmen teilte mit, die Zeichnungsfrist laufe vom 13. bis 21. Januar, die Zulassung der Aktien zum Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sei für den 23. Januar geplant. Verkauft werden sollen bis zu 52 Millionen Aktien, davon bis zu 37,5 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung und gut 15 Millionen aus dem indirekten Besitz der Alteigentümer. Der Emissionserlös würde damit etwa 400 Millionen bis 600 Millionen Euro betragen.

Zuvor hatte Tele Columbus seinen Gang an den Aktienmarkt im Oktober vorigen Jahres kurz vor der Fertigstellung des Emissionsprospektes gestoppt, da sich die Börsen auf zu diesem Zeitpunkt auf Talfahrt befanden. Ein Verkauf an Deutschlands größten netzbetreiber Kabel Deutschland scheiterte 2013 am Widerstand des Kartellamts. www.telecolumbus.de


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