Teil 3 Product Listing Ads: Fehler beheben und optimieren

In den ersten beiden Teilen meiner Themen-Reihen habe ich das Merchant-Center und die Tabellen-Erstellung behandelt, sowie die Kampagnen-Erstellung. Im letzten Teil der Product Listing Ads-Reihe habe ich ein paar Fehlerquellen und Optimierungsmöglichkeiten aufgezählt. Dies sind nur 2, 3 Fehler und Optimierungsmöglichkeiten.

Fehlerbehebung

Beim hochladen des Produktfeeds kann es zu verschiedenen Fehlern und Warnungen kommen.

Warnungen können z. B. sein, dass die Farbe des Produktes oder die Größe nicht angegeben wurde. Diese Warnungen sind keine kritischen Probleme, sondern eher als Hinweis auf fehlende Informationen zu sehen. Ein Beispiel aus einem meiner Daten-Feeds ist die Warnung, dass das Attribut Geschlecht bei einem Produkt nicht angegeben wurde. Das Produkt ist allerdings nicht Geschlechtsspezifisch. Hier kann die Warnung ignoriert werden. Beinhaltet die Warnung allerdings einen Hinweis auf Richtlinienänderungen in den nächsten Monaten, sollte man sich die Mühe machen, jene Warnungen zu korrigieren, da diese später zu Problemen führen können.

Anders als bei Warnungen müssen Fehler korrigiert werden, und das schnellst möglich. Solange die Fehler bestehen, wird das dazugehörige Produkt nicht in den Google Shopping-Ergebnissen angezeigt. In manchen Fällen stuft Google die Fehler als kritisch ein. Diese werden dann in dem Punkt "Datenqualität" angezeigt. Je nach Fehlerart gibt es eine Hilfestellung von Google. Bei Fehlern sollte man zudem schnell Handeln, da hier auch die Sperrung des Kontos drohen kann, abhängig von der Häufigkeit der Fehler und des Fehlergrades.
Hier habe ich einmal einige Fehler und Lösungsmöglichkeiten aufgeführt, mit denen ich schon zu kämpfen hatte.

Datenqualität – kritische Fehler

Da keine automatischen Hinweise auf Fehler der Datenqualität erscheinen, sollte der Punkt "Datenqualität" regelmäßig auf kritische Fehler überprüft werden. Ist dies der Fall müssen diese schnellst möglich behoben werden, da die Sperrung des Kontos drohen kann.
Die Datenqualität kann von der Startseite aus mit der linken Navigation erreicht werden. Die Datenqualität ist der 4. Punkt von oben. Im darauf folgenden Fenster werden die kritischen Fehler aufgeführt. Eine vollständige Liste ist hier nicht erhältlich. Über den Punkt "Produkte" können die fehlerhaften Feeds eingesehen werden. Die Fehler sollten in der Tabelle geändert und dann manuell hochgeladen werden.
Häufige Fehlerquellen sind z.B.
  • Bilder wurden noch nicht hochgeladen
  • Tippfehler im Bildnamen
  • Dateiendung (.jpg, .png usw.) fehlt in der Tabellenspalte Bildlink
  • Preise stimmen mit den Preisen der Landingpage nicht überein
  • im Partnerprogamm-Redirect Link ist nicht die richtige Anzeigen- und Keyword-Nummer eingefügt
Nachdem die Fehler behoben wurden, kann es bis zu einer Woche dauern, bis die Fehlermeldungen nicht mehr angezeigt werden.

Optimierung

Suchbegriffe überprüfen

Um die Suchbegriffe der Anzeigengruppen zu überprüfen, wähle eine Anzeigengruppe aus und öffne den Tab "Automatische Ausrichtung". Dort werden alle Produktziele angezeigt. Über das Drop-Down-Menü "Suchbegriffe anzeigen...", können alle Suchbegriffe, die dieses Shoppingergebnis ausgelöst haben, angezeigt werden.
Die Ergebnisse dann nach den Klicks sortieren. Alle unpassenden Anfragen können auch hier ganz normal ausgeschlossen werden.
Je nach den definierten Vorgaben (z.B. Klick-Anzahl, Conversions, CTR usw), kann für dieses Produkt eine eigenen Anzeigengruppe angelegt werden. Ich z. B. Lege für jedes Produkt, dass 5 x geklickt wurde eine neue Anzeigengruppe an.

Froogle-Tabelle – Beschreibung ändern

Wird ein Feed oft angezeigt, aber nicht geklickt, kann es auch an der Beschreibung des Produktes liegen. Oder anders, er wird geklickt, aber das Produkt nicht gekauft. Das kann vielleicht auch Änderungen liegen, die noch nicht in den Feed übernommen wurden. So erhält der Nutzer eine andere Information auf der Landingpage als im Feed. Unschön.

Froogle-Tabelle – Bild ändern

Das Bildmaterial ist bei den Product Listing Ads besonders wichtig. Da kann der Grund, für einen schlecht laufenden Feed, auch die Bilder sein. Diese könnten unvorteilhaft fotografiert sein, oder nur eine begrenzte Zielgruppe ansprechen. Ebenso kann das Bild "veraltet" sein und nicht mehr so ansprechend auf die Zielgruppe wirken. Ist es schwierig ein Produktfoto für mehrere Zielgruppen zu verwenden, können auch mehrere Fotos in den Feed eingefügt werden. Dazu kann das Attribut „Zusätzlicher Bildlink“ verwendet werden.
Welche Fehler und Optimierungen nehmt Ihr vor? Wie geht Ihr mit diesen Fehlern um?

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