Teflon-Pfanne adé: Die neue Dimension des Bratens

Von Sabine Segerer

Dass Teflon gesundheitsschädlich ist, ist ja eigentlich nichts Neues. Es gibt eine Vielzahl an Einträgen im Internet, die sich mit dem Phänomen der Giftabsonderung beim Erhitzen der Pfannen auseinander setzen. Und die Bestätigung bekam ich neulich durch einen Töpfe- und Pfannenhändler auf einem großen Münchner Markt: "Das alte Teflon-Glump kaufen nur noch Leute, die keine Ahnung haben. Aber der Trend geht hin zu den alten Materialien wie Eisen und zu neuen Pfannen mit Keramikversiegelung."

Aha. Interessant. Es hat sich also was getan auf dem Kochmarkt - und diesmal nicht hinsichtlich der Zutaten. Neu war mir allerdings das Thema Keramikversiegelung. Es gibt jetzt Töpfe und Pfannen, die genauso leicht und einfach zu reinigen sind wie Teflonpfannen, aber ohne PTFE oder PFOA. Sie haben auch eine Antihaftwirkung und können für jeden Herd verwendet werden. Anbieter sind unter anderem BAF mit der Serie Greenline. Ich habe noch keine Erfahrungen mit solchem Kochgeschirr, sondern bleibe lieber bei meiner schmiedeeisernen Pfanne von Anne. Damit bin ich voll zufrieden, die hält sicherlich ein Leben lang. Und: Eisenpfannen geben Eisen ab. Und das ist genau das, was unser Körper oft zu wenig hat. Genaueres nachzulesen über Eisengeschirr und seine Handhabung ist auf der Seite des Unternehmens aus Simmershofen. Ich habe sie auf einer Bio-Food-Messe in München entdeckt und war gleich begeistert. Aber: Jeder hat andere Vorlieben, keine Frage. Interessieren würden mich diese Keramikkern-Pfannen ja schon...

Bildquelle: Pfanne von Anne