taz beschweigt Mord an drei israelischen Schülern

Schon oft haben israelische Botschafter oder die jüdische Gemeinde in Deutschland die einseitige Berichterstattung aus Israel beklagt. Nach dem Fall der von der Hamas drei entführten und ermordeten Jugendlichen muss man feststellen: Die Kritik stimmt.
Auf Twitter konnte man den Fall von Anfang nachvollziehen und mit den Berichten in deutschen Medien vergleichen. Bis zur ersten Meldung, dass die drei Schüler vermisst werden, vergingen Tage. Dann hörte und las man lange nichts. Erst als die IDF (israelische Armee) ihre Fahndung in den palästinensischen Gebieten startete, meldeten sich heute journal und tagesschau: Im Bild sah man israelische Soldaten. Botschaft: Israel reagiert militärisch, um nicht zu sagen: überreagiert.
Keine kritischen Töne über die Hamas, die Drahtzieher dieser als Provokation gedachten Entführung.
Dann schossen arabische Terroristen Raketen auf Sderot. Deutsche Medien: Fehlanzeige. Ohne Twitter wüsste man es nicht.
Gestern Abend dann kam die grausige Meldung über den Fund ihrer drei Leichen. Die Nachrichtenlage war natürlich vom WM-Achtelfinalspiel der Deutschen gegen Algerien dominiert. Doch im Halbzeitjournal kam dann Israel. Aber wie: Die Opfer ("die Vermissten") nur am Rande erwähnt, quasi als Trigger einer -Hauptmeldung- nun zu erwartenden Überreaktion Netanjahus. Der Name Hamas fällt erst im Zusammenhang mit Vergeltung. Als seien Israelis keine Menschen sondern auf "Überreaktion" programmierte Spielfiguren, die für die "weitere Drehung der Gewaltspirale" verantwortlich sind. Sorry, Marietta Slomka. So nicht. Man wendet sich ab..
Alle großen Nachrichtenportale berichten über den Leichenfund. Manche -wie die Ruhrbarone.de- sogar mit Updates. Alle berichten, bis auf eine: die taz schweigt, selbst heute Morgen noch.
Antisemitismus ist Antisemitismus, egal ob von rechts oder links oder der Mitte (Mainstream). Jedoch halten sich nur die Mitte und Links dabei für moralisch überlegen und für objektiv, weil sie "beide Seiten" hören.

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