Tassenkuchen

{Soulfood} Tassenkuchen
Momentan bin ich etwas motivierter. Ich wälze mich durch Texte und versuche meine Gedanken zu meiner Diplomarbeit auf Papier zu bringen. Gar nicht so einfach. Der Kopf ist voller Ideen, aber die Finger wollen nichts Richtiges tippen. Wahrscheinlich ist des die klassische Schreibblockade die sich beim Betrachten von weißem Papier häufig einstellt. Oder in meinem Fall beim nochmaligem Lesen meiner bereits geschriebenen Worte. Am liebsten würde ich jeden Tag alles überarbeiten und neu schreiben, aber dann wird man ja erst recht nicht fertig.
Wenn gar nichts mehr geht und ich Haare raufend am PC sitze, dann hilft nur Eines.
Kuchen. :)
{Soulfood} Tassenkuchen
Und zwar schneller Kuchen. Ohne viel Aufwand. Ein kleiner Snack zwischendurch. Ablenkung für 10 Minuten um den Kopf frei zu bekommen und die Seele etwas zu füttern. Ich könnte jetzt natürlich einfach in den Supermarkt nebenan laufen und mir abgepackten Kuchen kaufen. Aber dann wäre ich ja nicht ich. Außerdem schmeckt selbstgemacht viel besser und man kann zugleich variieren auf was man den heute besonders Lust hat.
Fruchtig, Schokoladig, Zitronig, Vanillig, Nussig, alles ist möglich und in höchstens 5 Minuten fertig. Je nachdem wie schnell man mit dem Mischen der Zutaten ist. Nichts ist besser als noch warmer Kuchen. 
Das Geheimnis? Eine kleine Pause mit Tassenkuchen aus der Mikrowelle.
{Soulfood} Tassenkuchen
Weil ich weiß, dass bei vielen jetzt Lernphasen anstehen und auch die typischen Februar Uni-Klausuren anstehen, will ich euch das Rezept nicht verheimlichen. Aber auch für einen kleinen Abendsnack vor dem Fernseher oder wenn die beste Freundin unangemeldet vor der Tür steht und man zum Plausch eine süße, kleine Nascherei braucht ist dieses Rezept einfach nur genial. Rein kommt, was da ist!
In meinem Fall habe ich zum Grundrezept noch getrocknete Cranberries, Orangeat, Schokotröpfchen, etwas Zitronenaroma dazugegeben und die eine Hälfte des Teiges noch mit Kakaopulver gefärbt.
Hm... so gut.
{Soulfood} Tassenkuchen
Jetzt aber das Grundrezept.
Man vermenge:
4 EL Mehl und etwas Backpulver
3 EL Zucker
3 EL geschmolzene Butter
3 EL Milch
und ein Ei
Dann gebt ihr noch eure Wahlzutaten hinzu, also Nüsse, Schokotröpfchen, Kakaopulver (etwa 1 EL), getrocknete Früchte und/oder Aromen. Füllt alles in eine sehr große Tasse oder Schüssel oder in 2 normale Teetassen (nicht die kleinen die ich hier verwendet habe, ihr seht, bei mir ist ein klein wenig darüber gelaufen und ich hatte auch noch Teig übrig ).
Stellt die Tassen in die Mirkowelle und programmiert sie auf 1000W 2:30 Minuten.
Bestäubt eure kleinen Kuchen vielleicht noch mit etwas Puderzucker oder gönnt ihn euch gleich. 
Et voilà, c'est tout!
{Soulfood} Tassenkuchen
Ich würde auf jeden Fall empfehlen die Kuchen noch heiß oder zumindest gut warm zu Essen, da ich nicht genau weiß wie trocken und hart sie beim Abkühlen werden. So lange hat bei mir leider noch keiner überlebt. :) Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Küchlein sehr hart und trocken werden, weil in der Mikrowelle ja ganz andere Kräfte wirken als im Backofen. Lasst es nicht drauf ankommen, dazu sind sie warm viel zu gut.
Meine Schwägerin-in-Spe liebt diesen Tassenkuchen übrigens auch sehr. Als sie mir erzählt hat, dass sie sich jetzt endlich eine Mikrowelle zugelegt hätte, war mein erster Gedanke, dass daran sicher die leckeren Tassenkuchen schuld sind!
Wie motiviert ihr euch für eure Lernphasen? Womit muntert ihr euch auf, wenn nichts mehr geht?
Lasst es mich wissen, ich bin neugierig wie immer!


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