Tagebuch - Neues Jahr/Neues Glück !?!

Na, seid ihr gut rüber gerutscht und ein neues Jahr vollbepackt mit neuen Erkenntnissen, Zielen, Wegen und Verstrickungen die das Leben für uns bereit hält`?
Ich liebe Neuanfänge - ich liebe Veränderungen (und ja, auch jeglicher Art) und deswegen liebe ich Neujahr! Silvester liebe ich nicht. Das hasse ich regelrecht. Nur Trinken, Böllern und aufgesetzte Heiterkeit verbreiten. Das ist mir alles viel zu fake. Neujahr hat was ehrliches und nüchternes (und nicht nur, weil man dabei ist wieder auszunüchtern von der Nacht davor). Neuerungen beginnen nie mit einem Knall sondern schleichen sich heimlich, still und leise von hinten an....wie Neujahr. Plötzlich ist es da. Plötzlich liegt es vor einem. 365 leere Seiten zum Füllen. Zum Beschriften mit Glück und Liebe, Gesundheit und vielen tollen Leuten, die man vielleicht noch gar nicht kennt. All das finde ich sehr spannnend und aufregend und deswegen bin ich auch immer groß mit dabei, mir Vorsätze für das neue Jahr zurecht zu legen. Bis jetzt habe ich immer alle meine Zeile erreicht und starte deswegen auch für diese Ziele mit sehr viel Motivation (oder so viel, wie mein migränegeplagter Kopf heute zulässt).
Meine Vorsätze für das neue Jahr, sind teilweise bescheiden und sehr einfach umzusetzen und andere wiederum scheinen nur leicht zu sein, sollten oder werden mich aber einige Übung und Überwindung und vielleicht auch Anstrengung kosten. Aber man will sich ja verbessern oder verändern, pimpen, und das geht eben auch nicht ohne Mühe.
  • Auf Fotos lachen lernen
Wer meine Bilder kennt, der weiß, dass ich recht selten lache. Einfach aus dem Grund, weil ich mich lachend nicht schön finde. Ich bin ein Mensch der gerne lacht, auch mal ein (zwei oder drei) Späßchen macht und Leute mitreissen kann mit meinem Lachen. Allerdings nicht auf Bildern. Meist schaue ich ernst, böse oder komplett ausdruckslos und gefalle mir damit aber. Wenn ich dann von anderen höre, dass ich gerade auf Bildern auf denen ich lache, sehr hübsch aussehe, kann ich das gar nicht nachvollziehen. Also habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich das Lachen auf Bildern lernen möchte! Und auch lernen möchte, mir selbst dabei zu gefallen!
  • Wieder Sport machen
Ich vermisse meinen täglichen Sport. Allerdings wird das nicht besser, wenn ich ständig nur darüber jammere, anstatt endlich mal wieder was zu tun. Deswegen möchte ich wieder mehr Sport in meinen Alltag unterbringen (ganz davon abgesehen, dass ich eh lieber die Treppe nehme als den Aufzug usw.). Für den Januar habe ich mir das Ziel gesetzt, mindestens eine Stunde pro Woche auf meinen Stepper zu kommen. Im Februar möchte ich dann schon 2 Stunden die Woche auf den Stepper und vielleicht schon mit Hanteltraining beginnen. Ab März möchte ich dann zusätzlich noch nach meinem Pilatesvideo sporteln und/oder zu einem Zumbakurs nach der Arbeit gehen. Das sind alles Dinge, an denen ich Spaß habe und wo ich hoffe, dass die Umstellung nicht zu anstrengend neben Vollzeitberuf und Kind wird.
  • Ein Traumtagebuch führen
Für viele klingt das wie Humbug für mich ist es spannend und interessant: Traumdeutung. Oft passiert es mir, dass ich vollkommen skurrile Dinge träume, die dann mit etwas Abstand passieren. Ich bin dann immer der, der dumme und fragende Blicke bekommt, wenn ich sage "das habe ich geträumt" und dem will ich jetzt vorbeugen: Ich will jetzt ein Traumtagebuch führen. Auch, um ein bisschen über mich und meine Wünsche und Ängste zu lernen.
  • Entschleunigen
In den letzten paar Jahren habe ich gemerkt, dass ich manchmal wie ein gehetztes Tier bin. Ich haste und sprinte von einer Sache zur nächsten, mache vielleicht nicht immer alles fertig, bevor ich schon was neues beginne. Ich fühle mich ständig unter Druck und gestresst und das auch an Tagen oder in Situationen, in denen gar kein Stress da ist. Ich bin eine Person, die nur selten ausflippt in Stresssituationen. Ich kann den Stress nicht ablassen, vielleicht fehlt mir auch das Ventil. Ich igel mich dann ein, brodel die Probleme die ich mir selbst hinaufbeschwere in meinem Kessel bis zu einem Punkt, an dem ich alles nicht mehr halten kann. Und was passiert dann? Ich klappe zusammen. Ich werde krank, bekomme Migräne, Reizmagen und liege flach. Ich kann und will mir solche Situationen einfach nicht mehr geben. Ich will mich nicht mehr stressen lassen, will nicht mehr nur durch die Straßen jagen, sondern auch mal gemütlich gehen. Ich will entschleunigen. Aus diesem Grund kaufe ich mir einen schönen Taschenkalender, in dem ich meine Termine genau im Auge behalten kann und in dem ich besonders sehe, wann einfach keine Termine anstehen, wann ich rasten kann. Wann es auch mal egal ist, ob ich nun den früheren Zug erwische oder nicht. Und ich will mir auch notieren, was gut war an einem Tag oder eben was nicht so gut war. Und besonders, will ich mich nicht mehr stressen....
  • Rausputzen/Pflegen/Schön fühlen
Kennt ihr auch diese Tage an denen ihr euch einfach nur dreckig und schlecht fühlt? An denen ihr euch nicht aufraffen könnt etwas zu tun und schon gar nicht dazu in der Lage seid, euch hübsch oder ansehnlich zu gestalten (gut gesgt, gell?)? Ich kenne diese Tage auch und dann ist es mir egal wie ich aussehe und wie ich rumlaufe. Ich suhle mich in meinem schlechten Gefühl, schiebe das Haarewaschen bis zum Wochenende hinaus, weil ich einfach keine Lust auf den Aufwand habe oder versuche meinen abgeranzten Nagellack durch gezieltes kratzen von meinen Nägeln zu entfernen, einfach weil ich keine Lust habe, den Lack zu entfernen, die Nägel zu feilen und vielleicht neu zu lakieren. Es muss aber endlich Schluss sein mit der Gammelei! Ich will nicht mehr rumschlürfen und wie ein Penner aussehen. Ich will mich schick machen und schön sein und gut fühlen und gut riechen und Bling-Bling tragen. Wieder mehr auf mich schauen und es mir selbst wert sein, mich herzurichten! Und ich werde mich jetzt anstrengen, das jeden Tag zu tun - für mich! Für mein Selbstbewusstsein und für meine Selbstliebe. Und wer weiß, vielleicht begegnet mir bald mein Traummann, dann sehe ich aus wie ein Penner! Das wäre ja fatal!
Oder wie war das noch mal mit dem schicken Anzugträger vom Bahnhof immer Freitags um 2, der so interessiert mit seinen grünen Kopfhöhrern rübergeschielt hat und ich mich in meiner Mütze verkrochen habe, weil ich weder schick noch schön unterwegs war und es mir einfach peinlich war, da auch noch rüber zu lachen? Das will ich nicht mehr erleben! Die Begegnung schon - aber nicht mein Aufzug!
Nanu?! Gar kein "Abnehmen" in meinen Vorsätzen. Zum ersten Mal in meinem Leben, glaube ich. Das hat auch einen Grund: Noch weiter abzunehmen ist derzeit nicht meine Hauptaufgabe. Meine Hauptaufgabe ist, glücklich zu sein und mich gut zu fühlen! Und das schaffe ich schon mit den oben genannten Punkten. Soll nicht heissen, dass ich nicht weiter auf meine Ernährung achte und so ganz nebenbei ernähre ich mich seit diesem Jahr auch gänzlich ohne Mehl (also seit gestern), weil es mir einfach viel zu viele Probleme und gesundheitliche Defizite beschert, auf die ich einfach keinen Bock mehr habe. Das gilt aber nicht als Vorsatz, sondern als notwendige Maßnahme und fällt deswegen auch nicht unter meine schönen oben genannten Punkte.
Was habt ihr euch vorgenommen für das neue Jahr? Und was erwartet ihr von 2015?
Ein neuer Job? Eine neue Wohnung? Ein Bodytuning? Eine neue Liebe? Heirat? Kinder?
Es würde mich freuen, mehr von euren Wünschen und Träumen für das neue Jahr zu erfahren!

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