Süsskartoffel-Muffins mit Schinken, Lauch und Parmesan

Süßkartoffel hier, Süßkartoffel da. Frittiert, gebraten oder gepellt – es gibt wohl kaum eine Form, in der die Hipster-Knolle noch nicht gegessen wurde – nur leider noch nicht von mir. Von wegen hip-hip-hurra. Auch auf die Gefahr hin, dass Ihr überhaupt keine Süßkartoffelrezepte mehr sehen könnt, habe ich heute trotzdem ein Rezept für euch, welches mir persönlich, in dieser Form, nicht mal im Traum eingefallen wäre.

Schuld an meinem plötzlich Süßkartoffel-Konsum ist kein geringerer als Jamie Oliver, der mir in seinem neuen Buch “Jamies Superfood für jeden Tag” schon zum Frühstück Süßkartoffeln präsentiert und hartnäckig versucht sie mir schmackhaft zu machen. Da ich in Frühstücksangelegenheiten ja nicht nur zur warmen sondern auch eher zur “gehaltvollen” Küche neige, habe ich mir noch etwas Schinken erlaubt. Ob jetzt vegetarisch oder nicht, die Muffins eignen sich, für ein Frühstück außer Haus, auch gut zum Mitnehmen.

Vielleicht noch ein Hinweis zur Süßkartoffel: Im Buch werden die Raspel direkt verwendet, ohne vorher die Flüssigkeit etwas auszudrücken. Dadurch sind die Muffins zwar saftig aber je nachdem kann die ganze Angelegenheit etwas zu feucht werden. Auch, wenn die Süßkartoffel botanisch gesehen nichts mit der normalen Kartoffel zu tun hat, kann sie ähnlich eingesetzt werden. Durch die leichte, enfernt an Kürbis erinnernte, Süße entstehen aber völlig neue Geschmackskombinationen. Hier lohnt sich also das Ausprobieren mit verschiedensten Zutaten wie z.b. Käse, Fisch, Fleisch, Pilze, Bohnen und eigentlich alles was sich finden lässt. Mithilfe der Muffins lassen sich so aus einem Basisrezept relativ leicht immer neue Rezepte kreieren und das Teilhabenlassen der Anderen fällt durch die kleinen Törtchen recht leicht.