Süsser Muntermacher: Apfelgelee

Von Die Angelones @DieAngelones

Die Einmachsaison ist in vollem Gang und die Sommer- und Herbstschätze aus dem Garten werden derzeit landauf, landab in Gläser abgefüllt. Auch bei uns! Nachdem wir nämlich bereits ein paar feine Apfelwähen genossen und auch schon ein köstliches Apfelbrot gebacken haben, haben wir vor ein paar Tagen zwei Kilogramm Äpfel zu feinstem Gelee verarbeitet.

Gelees selber machen ist wirklich einfach. Anders als beim Konfimachen braucht es ein Gelee-Ständer oder auch nur ein Gelee-Tuch, das man z.B. in ein Abtropfsieb legt und durch welches man die eingekochte Fruchtmasse absieben kann.

Zutaten

  • 2 kg nicht zu reife Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 500 Gramm Gelierzucker

Zubereitung

Äpfel waschen und abtropfen lassen. Äpfel samt Schale und Kerngehäuse in Stücke schneiden. Nur Stielansatz und Fliege entfernen. Äpfel in einer grossen Pfanne mit Wasser bedecken, ein Stück Zitronenschale dazu geben und ohne zu rühren aufkochen und ca. 1 Stunde kochen lassen. Gekochte Äpfel zugedeckt über Nacht stehen und ziehen lassen. Anderntags entstandenen Fruchtsaft durch ein feinmaschiges Tuch giessen. Früchte leicht ausdrücken. Wichtig: Nicht auspressen, sonst wird der Saft trüb. Derr Saft um die Hälfte einkochen. Auf 2,5 dl Saft 250 Gramm Gelierzucker verwenden. Saft und Zucker unter Rühren aufkochen. Bei grosser Hitze 3 bis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort in die Gläser füllen und verschliessen.

Das Resultat besticht: Das Apfelgelee ist nicht nur sehr schön anzusehen, sondern schmeckt sehr fein. Es wird uns dann mitten im Winter noch ein paar Mal warme Sommergefühle bescheren!

Macht Ihr eher Konfi oder Gelee? Habt Ihr auch schon Apfelgelee gemacht? Welches sind Eure weiteren Lieblings-Apfel-Rezepte?

Das Rezept haben wir – genau so wie dasjenige für das Apfelbrot – in einer uralten Ausgabe der Saison-Küche gefunden und wir empfehlen es Euch wärmsten zum Nachbacken!

Weitere einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet Ihr unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!