Summer Breeze – die Vorbereitung (inklusive Festival-Checkliste)

Erstellt am 25. Juli 2011 von Hansdampf

Hallo, Liebe Sommerbretzler und andere Festivalgänger,

wie versprochen, starte ich heute die Artikelserie „Summer Breeze“ mit einem Beitrag zur Vorbereitung auf ein Festival (aka PACKEN FÜR SUMMER BREEZE).

Aus eigener Erfahrung ist es höchst ärgerlich, auf dem Festival feststellen zu müssen, dass man elementare Gebrauchs- und Verbrauchs-gegenstände zu Hause vergessen hat.

Meist kann man die Sachen auf dem Festival kaufen, aber zu teils unverschämten Preisen. Glücklicherweise gibt es fast immer auch freundliche Metal-Nachbarn, die einem bei fehlendem Zelt oder Schuhen aber auch nur bedingt aushelfen können.

Daher: Lieber selbst an alles denken, als sich blind auf Andere zu verlassen!

Um die jetzt folgenden Packregeln etwas pfiffiger zu gestalten, werde ich sie in einzelne Punkte aufteilen und mit eigenen Erfahrungsberichten „anreichern“.

Viel Spaß! Und hey, uffpasse! Das ist immerhin eine (fast) ernst gemeinte Anleitung zum PACKEN FÜR SUMMER BREEZE!

Regel Nr. 1: Die Wahl des richtigen Gefährts

Mein Motto lautet:

„Wenn Festival, dann nur mit großem Auto!“

Seit 4 Jahren bin ich diesem Motto treu.

Mal ehrlich: Es mag ja „true“ sein, mit drei Leuten in einem Nissan Micra auf ein Festival zu fahren. Aber eins ist es sicher nicht, nämlich bequem.

Allein schon bei An- und Abreise hindert das Gepäck daran, entspannt zu sitzen. Und wenn mal ein Zelt kaputt geht (gell, Phil? ), kann man sich in so einer Schüssel beim Schlafen nicht mal richtig langmachen.

Kater während des Festivals ist ok, aber doch bitte keine Verspannungen und Schmerzen vom schiefen Liegen in einem Auto! Das wäre echt zu „black“.

Daher mein Tipp an alle, die selbst mit dem Auto anreisen oder sich eine Mitfahrgelegenheit suchen: Size DOES matter, zumindest, was das Auto betrifft!

Regel Nr. 2: Ware beschaffen

Das Ticket

„Ey, Mann, hast du dein Summer Breeze-Ticket?“
„Ja.“
„Sicher?!“
„Ja, klar, Mann.“
„Wirklich sicher?!“
„Willst du mich jetzt verarschen, oder was? JA, ich hab’s!“
„Zeig’s mir mal.“
„Oh, FUCK, Mann, wo is mein Ticket!?!?!“

Regel Nr. 2.1. des Summer Breeze-Club: Du redest nicht über dein Summer-Breeze-Ticket. Du kaufst es rechtzeitig, weißt immer, wo es ist und hast es bei der Anreise einfach dabei. Alles klar?

Lebensmittel

Im weiteren Zuge einer sorgfältigen Vorbereitung sollte man es als halbwegs intelligenter Metaller tunlichst vermeiden, planlos durch zwanzig Supermärkte oder Baumärkte zu stapfen, um seine Hard- und Software für’s Festival zusammenzukaufen. Da qualmen ja schon vor den Gigs die Füße, und das wäre total EMO!

Daher: Lieber eine Liste machen, was man genau braucht und gezielt in einem großen Supermarkt einkaufen gehen!

Gerade bei Essen und Getränken macht es in einer Gruppe Sinn, die „Lasten“ zu verteilen. Der eine kauft Würstchen für die ganze Mannschaft, der andere kauft Grillfleisch, der nächste zwei Paletten Bier, der nächste Toastbrot und Grillsaucen, usw.

So verteilen sich die Kosten auf mehrere Personen und für das Individuum wird es nicht zu teuer.

Extrawürste wie Schokoladen-Haselnusscreme (bäh! EMO!) müssen natürlich selbst getragen werden.

Einer der wichtigsten Punkte beim Lebensmitteleinkauf überhaupt:
Glasflaschen sind auf Summer Breeze nicht erlaubt!!!

Die Kontrollen am Eingang sind sehr streng; jedes Auto wird gründlich kontrolliert. Tut Euch und den Ordnern einen Gefallen und denkt einfach daran, keine Glasflaschen im Auto mitzunehmen. Grillsaucen, Schokoladen-Haselnusscreme (bäh! UNMETAL!), Bier lässt sich prima in Plastikflaschen bzw. Dosen kaufen.

Ein gut gemeinter Tipp zum Thema „Etwas-Selbergemachtes-mitbringen“: Spart Euch lieber die Mühe und kauft Eure Grillsaucen, Kuchen, Brote, etc. im Supermarkt! Mal ehrlich, welcher Metaller weiß mit 2 Promille im Blut noch ein selbst hergestelltes Brot zu schätzen?! Ein Heavy Metal-Festival ist keine Tupperparty!

Ach ja: Alle Lebensmittel, die bei zu langer Lagerung in einem aufgeheizten PKW ihre Form oder gar ihren Geschmack verändern könnten, lasst Ihr am besten zu Hause!

Zelt, CDs & Zubehör

Was die Hardware betrifft, ist gegebenenfalls ein bisschen mehr Vorlauf beim Kauf nötig. Aber das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, sich seine Ware – von A wie Accept-CD bis Z wie Zeltschnüre – zu beschaffen.

Scheut Euch bei der Hardware nicht vor Preisvergleichen! Meist lohnt es sich. Viele CDs, die ich auf Festivals mitgenommen habe, habe ich bei Amazon geholt.

Ein bisschen günstiger – ich bin ein Schnäppchenjäger – bekommt man die CDs noch, wenn man einen Gutschein bei Amazon einlöst. Das sind Rabatte auf bestimmte Artikel oder ganze Produktpaletten von Amazon, unter anderem eben auch auf CDs. Und da sowieso keine Sau Heavy Metal hört, bietet Amazon diese CDs oft im Rahmen einer Gutschein-Aktion zu stark reduzierten Preisen an.

Anderes Beispiel: Es gibt so unglaublich viele Anbieter von professionellen Zelten im Internet und offline.

Wenn ich nicht in allerletzter Sekunde bei A.T.U. (jaha, Ihr habt richtig gelesen!) reingeschaut hätte, hätte ich nun ein Zelt, das mich 30 Euro mehr gekostet hätte als mein jetziges von A.T.U.

Das Teil ist mir bei immerhin nun schon zwei Festivals ans Herz gewachsen und ich möchte kein anderes mehr haben, so!

Thank you, A.T.U.! Damit wäre ja auch geklärt, was ich im meinem ersten Summer Breeze-Artikel mit ATU Gutschein meinte, oder?

Regel Nr. 3: Das Richtige einpacken!

Eine der wichtigsten Regeln: Nicht zu viel und nicht zu wenig einpacken. Hat man bewusst oder unbewusst zu wenig eingepackt, rächt sich das irgendwann. Hat man aus Unwissenheit zu viel eingepackt, ärgert man sich im Nachhinein über die verdorbenen Lebensmittel oder das mühsame Zusammenräumen des Equipments bei Abreise.

Die Mischung (und ein bisschen Festial-Erfahrung) macht’s!

Packen für Summer Breeze

Nett wie ich bin (und um Euch vor unliebsamem Mangel oder Fahrzeugschäden wegen Überladung zu bewahren), habe ich Euch eine Liste zusammengestellt, die einen Überblick darüber gibt, was man dabei haben sollte. Ihr könnt Euch die Liste hier runterladen: PACKEN FÜR SUMMER BREEZE
Code zum Einbinden auf der eigenen Website:
<strong><a href="http://www.ichmeinehallo.de/wp-content/uploads/2011/07/Packen-für-SB-2011.pdf" title="Packen für Summer Breeze" target="_blank">PACKEN FÜR SUMMER BREEZE</a></strong><br /> <font-size>Liste von <a href="http://feeds.feedburner.com/www.ichmeinehallo.de/summer-breeze-die-vorbereitung" target="_blank">Ich meine Hallo</a></font>

Die Liste soll Euch als Gedächtnisstütze dienen. Ihr solltet sie natürlich auch an Eure speziellen Bedürfnisse anpassen. Inspiriert wurde ich übrigens von der „Packen für Wacken“-Liste der Uni Bremen.

Wem meine Liste nicht gefällt oder andere Inspirationen sucht, der ist auf diesen Websites richtig:

  • Nils Festival Checklisten – sehr ausführlich und grafisch gut aufbereitet
  • Die ultimative Festival-Checkliste von Georg – ebenfalls sehr ausführlich
  • Festival Checkliste von Wilhelm – ausfürhlich und mit Downloadmöglichkeit
  • Festival-Checkliste von Torsten Luttmann – ausführlich und cool
  • Festival-Checkliste von Sonnenrot-Festival – klein, aber fein
  • Festival-Checkliste auf suchmeinticket.de – DAS solltet Ihr mindestens mitnehmen
  • Festivalvorbereitung von Scandalous – eine Liste komplett von Frauen!
  • Festivalvorbereitung von Bruno Hautzenberger – eine grundsolide Packliste!
  • Festival-Packliste von Hodenmumps – Leute, schaut Euch diese Liste an! Zum Brüllen!
  • Festival-Packliste – wow, sogar keyword-optimiert…
  • Festival-Packliste von Christian Schmidt – „Krankenversicherungskarte?!“ *WTF!*
  • Festival-Packlisten auf metalviecher.de – nach Männlein und Weiblein getrennt, wie süß!
  • Festival-Packliste – Mitnehmen ist Pflicht! – wow, dieser Artikel ist echt gut!

Survival Kits

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind noch die sogenannten Festival Survival Kits, die seit einiger Zeit im Internet erhältlich sind. Dabei handelt es sich um eine Reihe an Dingen, die auf keinem Festival fehlen dürfen: Mini-Taschenlampe, Mini-Erste-Hilfe-Set, Regenschutz, Traubenzucker, etc.
Dazu kann ich nur sagen: Wem’s taugt… ich persönlich packe mir mein Zeug lieber selber zusammen.

Nichtsdestotrotz haben die Survival Kits ihre Berechtigung. Hier ein paar weiterführende Links zu Anbietern von Survival-Kits:

Was man sich vom Survival Kit abschauen kann, ist oft die Zusammenstellung des „Waschkrams“. Es sollte zwar „common sense“ sein, trotzdem möchte ich kurz aufführen, was alles drin sein sollte, im Kulturbeutel.

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Haarbürste / Kamm
  • Shampoo und Duschgel in einem
  • Deo
  • Verhütungsmittel?
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Seife
  • Rasierer (am einfachsten ist ein Trockenrasierer)
  • Kontaktlinsen
  • Kopfschmerztabeletten
  • Autan
  • Pflaster (wasserdicht / fest)
  • Spiegel
  • Schminke
  • Deo
  • Haargummis
  • Bodylotion
  • Labello

Packtipps

Allgemein zum Thema Packen ist noch festzuhalten, dass immer platzsparend gepackt werden sollte. Das geht oft ganz einfach:

  • Ersetzt eine Regenjacke durch Einweg-Ponchos!
  • Füllt Lebensmittel, die Ihr nur für Euch selbst braucht, gegebenenfalls in kleinere Behältnisse um. Ihr braucht zum Beispiel sicherlich keine 5 Kilo-Packung Cornflakes für 3 Tage!
  • Merkt Euch, wie Grill und Zelt ursprünglich in den dafür vorgesehenen Packungen verstaut waren! Das spart Raum beim Zusammenpacken. Denn nicht alle Metaller zünden ihr Zelt bei Abreise an und spielen Baseball mit dem Grill.
  • Kleidung lässt sich von Mutti ordentlich und platzsparend falten!
  • Nutzt jede Ecke des Kofferraums sinnvoll! Dafür ist er ja da!
  • Bittet Leute, die Ihr mit dem Auto mitnehmt, vorab, Euch mitzuteilen, was sie alles einpacken! So vermeidet Ihr Szenen à la: „Na, dann lassen wir halt den dritten Pavillon daheim!“

Denn der echte Heavy Metaller ist ein geselliger und umgänglicher Typ. Er achtet auf seine Mit-Metaller, was sich auch beim Bepacken des Autos widerspiegelt. ICH MEINE HALLO! Wie soll er denn noch zwei Metaller mitnehmen, wenn seine Ladung im Kofferraum kreuz und quer herumfliegt?! SO muss das aussehen, dann klappt’s auch mit den Mit-Metallern:

Und: Ja, das Zeug von den Beiden hat tatsächlich noch reingepasst, trotz Pavillon, Fahnenmast, drei riesigen Rucksäcken und mehreren Paletten Bier!

Bei der Wahl der Kleidung gibt’s folgendes zu beachten: Schwarze Kleidung absorbiert zwar etwas mehr Wärme, aber schädliche UV-Strahlen gelangen nicht so stark an die Haut wie bei heller Kleidung. Auf den meisten Festivals knallt die Sonne mehr als 8 Stunden erbarmungslos. Dunkle Kleidung in Kombination mit einer Kopfbedeckung und ein bisschen Sonnencreme auf Gesicht, Armen und Beinen hilft Wunder. Jaha, Leute, Metaller sind schlaue Menschen!

Einen Tipp zum Grill hätte ich noch parat: Tut Euch selbst einen Gefallen und tauscht die bescheuerten Schraubenmuttern durch Flügelmuttern aus! Ihr glaubt gar nicht, wie viel Zeit so was spart. Den Auf- bzw. Abbau meines Schwenkgrills schaffe ich jetzt in 5 Minuten, wo ich vorher jeweils mindestens eine Viertelstunde gebraucht habe.

Regel Nr. 4: Ordnung halten!

Das gilt sowohl beim Packen als auch auf dem Festival. Wer seine Zeit nicht mit der Suche nach seinem Zeug verbringen will, sollte sich ein paar Gedanken zum Ordnen seines Krimskrams machen.

Beim Packen

Große Kisten, die man übereinander stapeln kann, sind für diesen Zweck ideal. Die Kisten werden im Vorfeld beschriftet, so dass man also ungefähr weiß, was in welcher Kiste sein müsste.

Diese Kiste hatte ich anlässlich des Wacken Open Air 2009 gepackt und vorab einmal abgelichtet. Wir Ihr am Inhalt erkennen könnt, handelt es sich hier um eine Kiste, auf der später – grob gesagt – „Essen und Trinken Hardware / Regenschutz / Zeltaufbau“ stehen könnte.

Natürlich kann man nicht alles in solchen Kisten verstauen. Aber Kleinzeug, das sonst nur rumfliegen würde, oder Essen, das nicht gekühlt werden muss, sollte auf jeden Fall auf diese Weise mitgenommen werden.

Wichtig ist, dass Gegenstände, die man zum Aufbau des „Lagers“ braucht (Zelt, Pavillon, Gummihammer, Panzertape, Grill, Klappstuhl, evtl. Campingtisch, Bier ), schnell griffbereit sind.

Auf dem Festival

Ordnung halten betrifft aber auch das Verhalten auf dem Festivalgelände. Der kluge Metaller, der die Bands und die Festival-Atmosphäre genießen will, hält zumindest ein bisschen Ordnung im Auto, im Zelt und auf dem Campingplatz. Es sollte stets nach dem Motto „ein Griff, ein Kinderbett“ gehandelt werden, natürlich im übertragenen Sinn.

Auch wenn man auf einem Heavy Metal-Festival vieles nicht so eng sehen darf.

Trotzdem ist es ein offenes Geheimnis, dass Festivals gerne Diebesbanden anziehen. Auf Wacken 2009 wurde eine Gruppe rumänischer Taschendiebe gefasst, die Festivalbesucher im Gedränge vor den Bühnen bestohlen hat. Die Polizei hat später 10 der Diebe mit einer Beute von mehr als 10’000 Euro festnehmen können.
Leider waren die Metaller nicht ganz unschuldig an der hohen Ausbeute:

  • Nur wenige nutzten den Brustbeutel, der sogar kostenlos an die Besucher ausgegeben wurde!
  • Nicht verschließbare Hosentaschen, Rucksäcke oder Tragetaschen sind ein gefundenes Fressen für Diebe
  • Im Suff merken viele Metaller nicht mehr, wie auffällig sie mit ihrem Geld herumwedeln. Das fängt beim Metalmarkt / T-Shirtkauf an und hört beim Bierkauf auf dem Festivalgelände leider noch lange nicht auf.
  • Ebenfalls im Suff, achten viele Metaller nicht mehr darauf, was um sie herum geschieht. Da kann es schon passieren, dass der Freund, der neben einem steht, einfach mal so beklaut wird, ohne, dass es jemand merkt.

Ich hoffe, es wurde durch diese Negativbeispiele deutlich, wie man sich weitestgehend vor Taschendiebstahl schützen kann.

Verhalten: mangelhaft

Weiter mit dem Thema Ordnung halten: Leute, die auf dem Zeltplatz mit Brötchen Baseball spielen, sollten meiner Meinung nach ein Jahr nach Afrika verfrachtet werden und dort mal ausprobieren, wie es sich so anfühlt, am Tag nur ein Brötchen zu essen zu bekommen.

Und warum sind so viele Metaller so „heiß“ darauf, sich unter allen Umständen einen Sonnenbrand einzufangen? Die Zeiten, in denen das cool war, sind vorbei. Allenfalls wird man dadurch im wahrsten Sinne des Wortes nur „black“. Gevatter Hautkrebs grüßt freundlich.

Bei Abreise kann man seine zurückgelassenen Sachen zumindest auf einem Haufen auftürmen (siehe Beweisfoto), anstatt sie wild in der Gegend zu verteilen oder gar anzuzünden.

Durch so ein dummes Verhalten gefährden ein paar wenige Idioten die Sicherheit und die Zukunft von Festivals.

Nicht alle Heavy Metal-Fans stehen darauf, nachts auf einem schlecht ausgeleuchteten Zeltplatz über Stolperdrähte zu fallen, in metertiefe Gruben zu treten oder mit mit Bier vermischtem Schlamm beworfen zu werden… ich glaube, jedes weitere Wort zu diesem Thema erübrigt sich.

Regel Nr. 666: Immer schön rocken!

Es gibt nichts Geileres als die Vorfreude auf ein Heavy Metal-Festival! Ich finde, das sollte man auch der Umwelt mitteilen.

  • Idealerweise klebt man mit Kreppband die Buchstaben „S.B.“ in metallicamäßiger Schriftart in seine Heckscheibe, damit alle wissen, wohin man denn fährt. „Wat, wie, nach Saarbrücken?!“
  • Fenster sind während der Autofahrt offenzuhalten.
  • Laute Heavy Metal-Klänge haben aus den Boxen zu wummern. Nehmt dabei das Fieseste, was der Markt so hergibt. Gorgoroth, Cannibal Corpse, Lamb of God oder Blümchen zeigen erstaunliche Reaktionen bei Passanten.
  • Sowohl Gleichgesinnte als auch unschuldige Passanten sind mit dem allseits bekannten und beliebten Heavy Metal-Gruß (aka Pommesgabel) und einem möglichst tief und laut gegrunzten „SUMMER BREEZE!“ zu grüßen.

Nehmt irgendetwas aufs Festival mit, womit Ihr auf jeden Fall auffallt.

Ein rosa Hasenkostüm, einen rosa Hut, ein rosa Stofftier, einen rosa Strapon oder, mein Gott, wenn’s sein muss, eben auch rosa Leggings!

Auf dem Festival sollte man versuchen, mit anderen Leuten zu sprechen und gemeinsam ein oder vier Bierchen zu trinken. Das Einpacken eines Fotos ist unerlässlich. Schnappschüsse wie dieser sind erlaubt, wenn vielleicht auch nicht immer erwünscht.


So, Leute, ich glaube, das war’s. Wenn ich etwas vergessen habe, lasst es mich über die Kommentarfunktion wissen. Nach dem Motto „ich packe meinen Koffer und nehme mit“.

Nein, ich würde mich wirklich sehr über Kommentare, Likes, Pluseins u.ä. für diesen Artikel freuen, in den ich einiges an Zeit gesteckt habe.

Rock on!



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