Süßes Gift – Unsere Liebesbeziehung mit Zucker

Zucker

Ohhhh, Zucker. Süße Versuchung…. Sehr süchtig machend, unglaublich ermüdend, leider überall vorhanden und einfach köstlich.

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, wie Sie ihre unbändige Liebe zu Zucker in den Griff kriegen?

Zu viel Zucker verkürzt unser Leben. Wollen Sie noch lange leben, dann lesen sie weiter.

Ich war selbst viele Jahre zucker-süchtig und darum liegt mir das Thema auch sehr am Herzen.

Ich werde Ihnen eine genaue Anleitung dafür geben, wie ich es selbst geschafft habe (meistens) zucker-frei zu leben. In diesem ersten Teil geht es erst einmal darum, was Zucker eigentlich mit uns macht.

Deutschlands Liebesbeziehung mit Zucker

Zucker spielt in unserem Leben eine große Rolle.

1914 wurden in Deutschland pro Kopf noch 19,6 kg, zwischen 1970/71 bis 2008/09 jedoch zwischen 33 und 37 kg Zucker pro Kopf und Jahr verbraucht.

Lassen Sie uns einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker essen?

Ich hoffe, ich muss Ihnen nicht erzählen, dass Zucker zu Zahnfäule führt und die Zähne zerstören kann.

Unser Körper verarbeitet Zucker auf eine ganz bestimmte Weise. Wenn wir Zucker zu uns nehmen, hat der Körper zwei Optionen damit umzugehen:

  • Ihn für Energie zu verbrennen
  • Ihn in Fett umzuwandeln und in den Fettzellen zu speichern

Das Problem ist, es gibt viel mehr Platz um Fett zu speichern, als ihn zu verbrennen.

Nun ist der Zucker also in unserem Blutkreislauf. Was passiert als Nächstes? Wenn Ihre Bauchspeicheldrüse einen Ansturm von Zucker bemerkt, gibt sie das Hormon Insulin frei, um mit dem ganzen Übermaß an Zucker fertig zu werden.

Insulin hilft dabei, den Zuckerspiegel im Blut zu regulieren. Je mehr Zucker im Blutkreislauf, desto mehr Insulin wird freigesetzt. Insulin hilft dabei die Glukose in der Leber und in den Muskeln als Glykogen zu speichern. Und ebenso in den Fettzellen.

Unser Körper hat häufig Probleme damit die Balance zu halten, da wir viel zu viel Zucker zu schnell aufnehmen. Es wird dadurch vermehrt Insulin freigesetzt, wodurch unser Blutzucker dann unter den normalen Spiegel sinkt. Das nennt man Unterzuckerung.

Unser Körper sagt dann: Gib mir mehr Zucker. Und was tun wir: Stopfen ihn mit noch mehr Zucker voll.

Dummerweise passiert folgendes: Je mehr Zucker wir über einen längeren Zeitraum konsumieren, desto weniger wird der Zucker für die Energiebereitstellung genutzt. Sondern es kommt gleich zu vermehrter Insulinproduktion und Fettspeicherung.

 Was ist so schlimm an Zucker?

Zucker ist in unserer heutigen Gesellschaft ein sehr großes Problem für viele Menschen. Er lässt uns zunehmen, er zerstört unsere Zähne, er schickt uns auf eine Achterbahnfahrt von Auf und Ab – und, das wohl Schlimmste von allem, er ist an der Entstehung vielen Krankheiten beteiligt: Adipositas, Akne, Herz-, Kreislauferkrankungen, Demenz, Makula Degeneration, Niereninsuffizienz, hoher Blutdruck. Außerdem weiß man heute sicher, dass sich Krebszellen von Zucker ernähren.

Wie kann er all das tun?

Nun, zu viel Zucker in unserem Körper ist wie ein Reizmittel. Ein bisschen so, wie Sand im Badeanzug.

Wenn etwas gereizt wird, entzündet es sich. Denken sie an unsere Badeanzug Analogie. Denken Sie an das Kratzen und Scheuern. Das ist nicht lustig, oder?

Das ist ungefähr das, was Zucker in Ihrem Inneren macht.

Er setzt eine Kette von Reaktionen und Prozessen in Gang, die alle damit enden, dass sie sehr schlecht für die Gesundheit sind.

Das Wichtigste dabei ist, dass Zucker die Hauptursache für Entzündungen im Körper ist. Und eine Entzündung ist die erste Stufe von den meisten Erkrankungen.

Als wäre das noch nicht schlimm genug, macht Zucker auch noch extrem abhängig. Wir werden süchtig danach. Wir brauchen mehr und mehr und immer mehr davon, um den gleichen Süß-Effekt zu erzielen. Genau wie bei jeder anderen Droge.

Zu viel Zucker im Körper ist wie Sand im Badeanzug. Klicken Sie HIER um das zu twittern.

Zucker hat viele Namen

Wir haben gelernt, dass Zucker gar nicht gut für uns ist. Und das wissen auch die Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, die Zucker enthalten. Deshalb wird Zucker heute oft getarnt, sodass wir gar nicht mehr merken, wie viel Zucker wir eigentlich konsumieren. Nicht immer steht Zucker drauf, wo Zucker drin ist.

Hier ist eine schnelle Liste, an der Sie sehen können, wo sich Zucker auf Etiketten versteckt:

  • Agavennektar
  • Ahornsirup
  • Brauner Zucker
  • Kandis
  • Rohrzucker
  • Fruktose
  • Laevulose
  • Dextrose
  • Zuckerrohrsaft
  • Fruchtsaftkonzentrat
  • Glukose
  • Galaktose
  • Maissirup
  • Honig
  • Invertzucker
  • Laktose
  • Maltose (Malzzucker)
  • Maltodextrin
  • Malzsirup
  • Melasse
  • Raffinade
  • Rohzucker
  • Saccharose

Ich gestehe: Mein eigenes Zucker-Drama

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte ich ein Gummibärchen Problem.

Das hört sich vielleicht im ersten Moment niedlich an. War es aber nicht. Ich konnte keinen Tag beenden, ohne eine ganze (!) Tüte Gummibärchen zu futtern.

Ich habe diese Gummibärchen-Angewohnheit damit wegdiskutiert, dass die Bärchen ja kein Fett enthalten und es besser wäre, als eine große Tafel Schokolade zu essen. Und außerdem war ich sicher, ich könnte jederzeit damit aufhören. Das tat ich nur nicht. Selbst meinem Sohn und meinem Partner fiel das irgendwann auf. Und dann kaufte und aß ich die Bärchen heimlich.

Nur nebenbei: Ich kaufte auch häufig Franzbrötchen als zweites Frühstück und mein Tee wurde immer mit ordentlich Honig gesüßt.

Meinem Körper war egal, was hätte sein können. Und die täglich sich häufenden Dosen von Zucker fingen an, Einfluss auf meinen Körper zu nehmen.

Was Zucker mit mir gemacht hat – Und wie Sie erkennen ob Sie ein Problem haben

Ich wurde träge und schlapp. Ich nahm zu. Ich sah verquollen aus. Ich schlief nicht gut. Ich fühlte mich nie ausgeruht und erfrischt.

Ich war nicht krank. Doch ich fühlte mich auch nicht wohl.

Schon als Kind hatte ich viel Süßes gegessen. Ich wurde immer mit Süßigkeiten belohnt und getröstet. Während meiner Pubertät litt ich unter schwerer Akne. Und auch als ich längst aus der Pubertät raus war, wurde meine Haut nicht besser.

Doch trotz all dieser *reizenden* Nebeneffekte kam ich nie auf die Idee ich hätte ein Problem mit Zucker. Ich dachte nur, dass ich einfach Gummibärchen liebte. Und Franzbrötchen. Und Spaghetti. Und Brötchen. Und Kekse.

Und es gibt viele Dinge, denen man ihren gefährlichen Inhalt *Zucker* nicht auf den ersten Anblick ansieht.

Weißmehl wird ruck-zuck zu Zucker, sobald es in Ihrem Körper ankommt. Es hat den gleichen Effekt, wie ein großer Löffel voll Zucker!

Wenn Sie also einfach nicht NEIN zum Brotkorb, einem Teller Pasta, Brötchen oder Butterkuchen sagen können, dann mag es sein, dass Sie ein großes Problem mit Zucker haben.

Ich habe es geschafft – Und Sie können das auch.

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass sobald Sie Ihre Beziehung zu Zucker in den Griff kriegen, Ihre Reise zu mehr Gesundheit, schöner Haut und Gewichtsabnahme leichter wird.

Ich lebe selbst nach dieser Formel, die ich Ihnen vorstellen werde – und ich habe absolut keine Sehnsucht mehr nach Gummibärchen.

Sie können das auch. Ich verspreche es Ihnen. Es ist auch gar nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Am Anfang bedeutet es etwas Nachdenken und Planung. Doch ich schwöre, es ist machbar.

Bei meiner Formel geht es auch darum etwas zu Ihrer Ernährung hinzuzufügen, anstatt zu verzichten. Vertrauen Sie mir. Wenn Sie die guten Dinge wählen, fällt Ihnen das Weglassen von Zucker leicht.

Sind Sie bereit? Dann seien Sie gespannt auf Teil 2 dieser Artikel-Serie.

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