Süße Medizin – die Heilkraft der Stevia rebaudiana Bertoni – Teil 2

Stevia rebaudiana, cultivated under glass in D...

Image via Wikipedia

An der Börse ist Stevia, so kurz vor der Zulassung, natürlich schon längst ins Visier der Spekulanten geraten. Mit Argusaugen verfolgen sie den Kampf um die Zulassung in Europa und spüren bereits in ihren Eingeweiden das riesige Potential hinter dem süßen Mythos STEVIA.

Aber eigentlich weiß niemand so genau, um was es sich bei Stevia eigentlich handelt, man greift nach jeder Information, die einigermaßen sachlich daher kommt. Nachfolgende Auszüge aus veröffentlichten Studienergebnissen werden derzeit unter den Brokern gehandelt.

Meinen interessierten Leser möchte nachfolgend gerne einen Auszug präsentieren.

 

Stevioside and related compounds: Therapeutic benefits beyond sweetness

Erschienen in der Zeitschrift Pharmacology & Therapeutics 2009 ist ein Review -Artikel (13 Seiten) über viele bereits abgeschlossene Studien und Untersuchungen über Stevia, die meist an Ratten, Mäusen, Hamstern, aber auch an Menschen durch-geführt wurden.

Die Inhaltsstoffe der Steviapflanze sind:
Steviosid, Steviol, Rebaudioside A, Isosteviol und Dihydroisosteviol.

Blutzuckersenkende Effekt
Wird zurückgeführt auf eine insulinstimulierende Wirkung, auf eine Verbesserung der Insulinsensitivität im peripheren Gewebe, auf eine Hemmung der Gluconeogenese (Neubildung von Glucose) in der Leber durch eine Hemmung des Glucagons (Gegenspieler des Insulin in der Hormonregulation) und der Hemmung der Freisetzung des Glykogenspeichers in der Leber.
Wichtig zu erwähnen ist, dass der Effekt nur bei erhöhtem Blutzucker auftritt und es damit nicht zu Unterzuckerungen kommt  falls man fasten sollte oder zu wenig gegessen hat.
Der Effekt der Steviastoffe ist natürlich dosisabhängig, man benötigt eine höhere Dosis für diese Effekte als man es zum Süßen nutzt.

Blutdrucksenkende Effekte
Der Mechanismus der blutdrucksenkenden Wirkung auf Molekularebene ist noch im Unklaren. Es wird über eine Erweiterung der Widerstandsgefäße und Reduzierung des Blutvolumens ermittelt.
Ersteres über eine Verhinderung des Calciumeinstroms in die glatte Muskulatur der Bllutgefäße, letzteres vermutlich über eine verminderte Reabsorption von Kochsalz und Flüssigkeit im distalen Tubulus der Niere, was zur vermehrten Urinaus-scheidung (Diurese) und Verminderung des Blutvolumens führt.
Diese Effekte sind nicht bei Menschen mit normalem oder wenig erhöhten Blutdruck zu verzeichnen. Die Gefahr eines zu niedrigen Blutdrucks bei Konsum als Sweetener ist somit bei gesunden Menschen nicht gegeben.

Entzündungshemmende und immunmodulatorische Effekte
Durch TPA (12-O-Tetradecanoylphorbol-13-acetat) induzierte Hautentzündung und Hautkrebs wurde durch die Anwendung mit Stevioglykosiden verhindert.  Auch über immunmodulatorische Effekte des TNF-a und Interleukinstoffwechsel sowie Stickstoffmonooxid sind Wirkungen beschrieben. Inwieweit dies beim Menschen nutzbar gemacht werden kann, wird noch untersucht.

Einsatz bei Diarrhoe
Stevia rebaudiana Bertoni hat bakterizide Effekte auf eine lange Liste von darm- pathogenen Bakterien (u.a. enteropathogene E.coli) und viruzide Effekte auf Rotaviren (häufiger Erreger von Durchfallerkrankung bei Kleinkindern).  Ausserdem sind antispatische Effekte bei Darmkrämpfen beschrieben und können somit möglicherweise die Symptome im Rahmen eines gastrointestinalen Infektes sowie auch beim Reizdarm und den chronsich-entzündlichen Darmerkrankungen lindern.

 

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