Suchen, suchen, suchen ... Kennen Sie die Google - Story ?

Von Gerd Bewersdorff @derallrounder
Ein Blick hinter die Kulissen: Von Informatikstudenten zu Milliadären ... 1995 lernen sich die zwei Gründer Larry Page und Sergey Brin in Stanford bei einer Campusführung kennen. Larry, 22 und Absolvent der Universität Michigan, interessiert sich für ein Studium an der Stanford Universität.

Nahaufnahme Larry Page und Sergey Brin


Larry, 22 und Absolvent der Universität Michigan, interessiert sich für ein Studium an der Stanford Universität. Obwohl sie sich anfangs nicht sonderlich mögen, starten sie ihre Zusammenarbeit an der Universität. Mit dem Ziel eine neue Suchmaschine mit dem Namen BackRub zu erschaffen, beginnen sie mit der Programmierung einer Testversion für die Stanford Universität. Diese läuft sehr erfolgreich. Nur der Name BackRub gefällt nicht und wird zu Google geändert – ein Wortspiel mit "googol", dem mathematischen Fachbegriff für eine 1 gefolgt von 100 Nullen.
Das Wortspiel spiegelt das Ziel der beiden wider, die nahezu unendliche Menge an Informationen im Web zu organisieren. Zwar gibt es schon Suchmaschinen wie Yahoo, doch schaffen sie es nicht, die vielen Informationen zu sortieren. Den explodierenden Ansturm an Usern im Netz mit immer mehr Websites wollen die zwei Informatikdoktoranten organisieren, die Informationen sortieren und vor allem die Suchzeit 
Google Inc.
Ein Verkauf ihrer Idee an bereits bestehende Suchmaschinenfirmen scheitert, da die bereits bestehenden Suchmaschinen wie Yahoo bereits gut genug seien. Mit den wenigen Mitteln aus Spenden von Familie und Freunden schaffen sie es trotzdem die Suchmaschinen zu revolutionieren. Mithilfe von Legosteinen bauen sie ein Gehäuse für die Festplatten, die sie selber aneinander bauen. Aufgrund der geringen Ressourcen nutzen sie billige Computern und machen Google so für möglichst viele Menschen zugängig.
Auf der Suche nach Investoren finden sie ihr Glück in Andy Bechtolsheim, der Mitbegründer von Sun. Der Scheck über 100.000 US-Dollar geht an ein Unternehmen aus, das es noch gar nicht gibt: Google Inc. Eigentlich wollten Larry und Sergey kein eigenes Unternehmen gründen, denn die beiden Erfinder von Google waren nicht auf Profit aus. Ihr Ziel war es lediglich die Suche zu verbessern und zu beschleunigen. Am 4. September 1998 jedoch beantragt Google die Firmengründung in Kalifornien. Kurz danach eröffnen Larry Page und Sergey Brin ein Bankkonto und lösen Andy Bechtolsheims Scheck ein.
Das Büro in der Garage von Susan Wojcicki wird von dem ersten richtigen Büro abgelöst und der erste Mitarbeiter, Craig Silverstein, eingestellt.
Bereits 2001 wird Google in 26 verschiedenen Sprachen angeboten, 2002 sind es schon 72. Doch bei einer einfachen Suchmaschine bleibt es nicht. Larry und Sergey werden von weiteren innovativen Ideen angetrieben, die die Möglichkeiten von Google erweitern. Beispiele sind die Google Bildersuche, Google News, Google Maps, Google Earth und der Emailservice.
Am 19.8.2004 geht Google an die Börse und macht Larry und Sergey zu Milliardären.
Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Google ist auch bei den Smartphones vertreten und die Google Brille steht kurz vor ihrer Markteinführung.

Die revolutionäre Suchmaschine - so funktioniert Google
Google benutzt sogenannte Syberspace Detektive, die sich auf die Suche nach den Websites machen. Sogenannte Spider rufen erst wenige Websites auf und folgen dann über Verweise auf weitere Websites passend zu diesem Thema. So entsteht ein sehr großer Index, der als Grundlage genutzt wird um daraus die besten Ergebnisse zu filtern. Dabei schaut das System, wie oft die Begriffe auf den jeweilige Seiten erscheinen und untersucht die Qualität.
Die perfekte Suchmaschine soll das „verstehen, was man meint, und liefert genau das, was man sucht“. Dazu muss der Google wissen, ob ich bei der Eingabe von Jaguar beispielsweise nach einem Tier oder Auto suche. Google sammelt sämtliche Informationen, nicht nur die auf den Websites, sondern auch über die Menschen, die sie nutzen. Da aber steigt auch die Debatte über den Datenschutz ein. Was weiß Google alles über mich? Was passiert mit meinen Daten?

Man kann sich wenden und drehen wie man will: Unter Suchmaschinen gibt es - leider - nicht besseres.
Na dann googeln Sie mal fröhlich weiter ! Was bleibt einem denn sonst übrig ?