Süß, süßer, sonntagssüße Gedanken

Ich habe keimfähigen Buchweizen gefunden. Hier in Portugal. In Bioqualität. Auf dem kleinen, aber feinen alternativen Markt in Vila Facaia. Juhu, ich freu mich! 🙂

Eine der Herausforderungen beim Reisen und an neuen Standorten ist ja immer das Finden der Futterquellen. Zumindestens für diejenigen von uns, denen das Standardangebot der Supermärkte nicht ausreicht. In Teneriffa habe ich direkt zusehen können, wie in meinem Umfeld das Bio- & Rohkostangebot zugenommen hat und auch die Auswahl an Früchten & Gemüsen größer wurde.

Zugleich habe ich mich dort daran gewöhnt, das zu genießen, was saisonal eben zu bekommen war. Statt wie in Deutschland doch immer mal wieder von weither importierte Früchte zu kaufen. Zugegeben, in Deutschland ist eine vegane Rohkosternährung ausschließlich mit regionalen Produkten eine größere Herausforderung als das in südlicheren, wärmeren Ländern der Fall ist. Jedoch halte ich das mittlerweile für in mehrfacher Hinsicht für die optimalste Art der Ernährung. Für mich, weil ich das esse, was an meine Umgebung & die Saison angepasst ist & daher auch meinen Körper in dieser Umgebung besonders gut unterstützt. Außerdem tun mir Früchte & Gemüse, die reif oder wenigstens fast reif geerntet wurden, viel besser als solche, die unreif geerntet und durch Begasung zunächst am Reifen gehindert & dann künstlich nachgereift werden. Für die Mitwelt, weil so die Umweltbelastung durch Transporte reduziert wird. Ebenso andere Aspekte unseres “Fußabdrucks”, wie z. B., dass andernorts statt der dort benötigten Nahrung das angebaut wird, was vom reichen Teil der Welt gewünscht wird. Bäume produzieren Früchte, um ihre Art zu erhalten. Sich fortzupflanzen. Ich schrieb darüber schon einmal hier … und demnächst kommt noch einmal mehr zu dem Thema. Das gelingt eher nicht, wenn all ihre Früchte (mit den Kernen) in Gegenden transportiert werden, in denen sie nicht wachsen können.

Okay, aber ich schweife ab. Zurück zu dem süßen Sonntag. 🙂

Dass der Buchweizen keimt, habe ich, logisch :), herausgefunden, indem ich es probiert habe. Die Keimlinge habe ich dann, zusammen mit zwei kostbaren Medjool-Datteln, die ich bei einem Ausflug zu meiner geliebten Zwillingsseele in Santiago de Cacem gekauft hatte, und etwas Carob-Pulver zu RawTella verarbeitet. Lange hab ich das nicht mehr gegessen … und (wieder) festgestellt, dass es mir viel zu süß ist!

Trotzdem hier ein paar Ideen, wie du es mit den Früchten des Spätsommers genießen kannst:

Brombeerherz auf Raw-Tella

Brombeerherz auf Raw-Tella

Zu Feigen ... wer es wirklich NOCH süßer mag ;)

Zu Feigen … wer es wirklich NOCH süßer mag ;)

Auf Pfirsich

Auf Pfirsich

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