Stubaier Hoehenweg, die Serie, Etappe 1

Nach langer Vorbereitung für so eine Tour ist irgendwann der Tag gekommen, an dem es los geht und der Fahrtantritt ist der eigentliche Startschuss. Nach ein paar Stunden auf der Autobahn kommt dann auch der Moment, an dem man zum ersten Mal die Alpen und deren Ausläufer sieht. Ich weiß gar nicht genau warum aber sobald ich die Berge sehe, steigert sich meine Euphorie sofort und ich freue mich so sehr auf das, was da kommt. Dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt, in diesem Falle war das der Ort Fulpmes bei Neustift im Stubaital. Fulpmes war für uns der Startpunkt, um den Stubaier Höhenweg zu gehen, der ja in zwei Richtungen begehbar ist. Wir hatten uns dafür entschieden, entgegen des Uhrzeigersinnes zu gehen, was bedeutete, dass die Starkenburger Hütte unsere erste Station sein sollte. Vor uns lag also einer der schönsten Höhenwanderwege Österreichs mit 120 km Länge und über 8.000 Höhenmetern. Der Begriff Wanderweg passt meiner Meinung nach nicht so ganz, denn dafür wird eindeutig zu viel geklettert und der Untergrund ist dafür zu anspruchsvoll. Wichtige Fragen hatte ich bereits im Vorfeld kommentiert und sind hier nachzulesen.

Da wir eine lange Anfahrt hatten und der Nachmittag schon fortgeschritten war, hatten wir uns entschlossen, mit der Gondelbahn von Fulpmes aus bis zum Kreuzjoch zu fahren, damit wir es an diesem Tag noch bis zur Hütte schafften, immerhin waren es noch ca. 2 Stunden Fußweg. Das sollte auch als kleine Einstimmung dienen, denn ab jetzt wurde es ernst. In Fulpmes herrschten 30°C und mit dem Rucksack auf dem Rücken war das schon schweißtreibend.

Erstes Panorama...Am Kreuzjoch bot sich direkt ein grandioser Blick auf die nahen Gipfel. Die Alpen und dieses Panorama sind so unglaublich und fesseln den eigenen Blick fast auf der Stelle. Ich kann es kaum beschreiben, aber wenn man dann losgeht, umgeben von so viel Natur, dann fühle ich mich …. so frei, ungebunden und endlos zufrieden. Der Weg ist steil, sehr steil und ich habe mich schon bald gefragt, das soll ich noch 8.000 Höhenmeter mitmachen?  Der Schweiß lief mir ins Gesicht und ich wusste, dass ich genau das wollte, zusammen mit drei Freunden.

Im GegenlichtViel Geröll

Über schmale Pfade ging es, meist im Hang und mit viel Geröll und ich mag ja besonders diese Art Gestein. Mit fast endlos scheinenden Fernblick folgten wir also 2 Stunden diesem Geröllpfad, oft unterhalb steiler Gipfel und steilen Abgängen direkt neben uns. Daran muss man sich auch erst mal gewöhnen, dass es direkt neben einem 500 oder 1.000 Meter abwärts geht und ein falscher Tritt weitreichende Folgen haben konnte.

Wandern im HangDie Starkenburger Hütte 

Tatsächlich, nach knapp zwei Stunden konnte man die Starkenburger Hütte sehen, wie sie sich da fast majestätisch in der Sonne zeigte. Am frühen Abend kamen wir also an unserer ersten Hütte an, Tag 1 war damit geschafft. Im Ausklang des Tages haben wir dann noch das ein oder andere Radler getrunken, etwas Deftiges gegessen und uns zusammen ziemlich gut gefühlt. Duschen gab es zwar keine aber auch das gehört wohl dazu. Wir haben hier einen schönen ersten Abend verbracht, eine netten Hüttenwirt kennen gelernt und die erste von acht Hütten schätzen gelernt. Der nächste Tag konnte also kommen…

Kommende Woche werde ich über die zweite Etappe berichten, bleiben Sie uns also treu…

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