Streik. Mal wieder.

Gefühlt wird bei der Bahn eigentlich jede Woche gestreikt. Für höhere Löhne, für weniger Arbeitstunden, für mehr Zuschläge, für einheitliche Tarife… Wundert es jemanden, dass es wieder einmal soweit sein soll? Da sah es so aus, als hätten sich die Deutsche Bahn, die sechs großen privaten Bahnanbieter und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG mittels Schlichtungsverfahren auf einen Branchentarifvertrag für den Regionalverkehr geeinigt, doch der gefällt der Lokführergewerkschaft GDL nicht. Seit dem Sommer 2010 geht das Verhandeln nun schon; beiden Bahngewerkschaften geht es eigentlich um dasselbe: einheitliche Löhne bei DB und Privaten.

Doch die GDL hält sich für eine Art Pilotengewerkschaft und damit für etwas Besseres und verhandelt gern getrennt, nur für ihr eigene Klientel, die Lokführer. Fünf Prozent mehr Lohn wollen die. Genau diese Forderungen haben die Privatbahnen nun abgelehnt und weitere Gespräche verweigert. Sie sehen nach dem Abschluss mit der EVG keinen Verhandlungsbedarf mit der GDL mehr. Während mit der Deutschen Bahn am kommenden Montag weiter über eigene Tarife für Lokführer diskutiert werden soll, ist das Verhältnis mit den Privaten frostig geworden. Streik droht. Wem? Uns, den Fahrgästen, den Kunden. Denen, die den Spaß, Zug fahren zu dürfen, teuer bezahlen.

 


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