Streetdance Kids

Von Pressplay Magazin @pressplayAT
Kino

Veröffentlicht am 30. Dezember 2013 | von Sabrina Slaby

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Streetdance Kids

Streetdance Kids Sabrina Slaby

Wertung

Summary: unnötige Fortsetzung, bietet nichts Neues, gute Jung-Akteure, schöne Tanzeinlagen, inhaltlich leer

2

Tanzfilm


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Die Streetdance Kids bringen frischen Wind in die Kinos. Sie sind die junge Generation, aber nicht weniger talentiert als ihre älteren Vorgänger in den Streetdance-Reihen. Es warten motivierte Tänzer, die mit ihren Moves gegen den Abriss ihres Clubs kämpfen.

Jaden (Akai Osei- Mansfield) ist ein talentierter Streetdancer, der sich nach der Schule mit seinen Freunden im Jugendclub trifft. Seine Eltern wollen, dass er was „Vernünftiges“ lernt und das Tanzen sein lässt. Als die Jugendlichen erfahren, dass ihr Club abgerissen werden soll, organisieren sie kurzerhand eine Charity Veranstaltung. Um den Wettbewerb zu gewinnen, stellen Jaden und sein Freund Ethan (Theo Stevenson) eine Streetdance-Gruppe zusammen, die aber erst einmal einen gemeinsamen Tanzstil finden muss.

Kennt man einen, kennt man alle. Tanzfilme sind inhaltlich sehr ähnlich und unterscheiden sich nur in der Besetzung. Leider muss man sagen, dass es hier nicht anders ist. Der Inhalt ist abgedroschen, der Mix verschiedener Tanzstile auch nichts Neues und die Moves reißen einen auch nicht wirklich vom Hocker.

Akai Osei- Mansfield, der die Hauptrolle des Jaden spielt, ist eindeutig das Highlight. Er überzeugt nicht nur durch seine Körperbeherrschung, sondern auch schauspielerisch. Ebenso muss man seinen Kollegen Dominic Herman-Day hervorheben. Durch sein humoristisches Talent wirkt er von Anfang an sympathisch und man freut sich, sobald er auf der Leinwand erscheint.

Die Choreographien kommen einem auch irgendwie bekannt vor und die special effects mit LED-Kostümen sind zwar unterhaltsam, aber kennt man bereits aus diversen Unterhaltungsshows. Dabei sollte man meinen, dass ein Tanzfilm gerade dadurch an Anreiz gewinnt, doch wenn es derart unoriginell inszeniert wird, wie im Fall von Streetdance Kids, dann kann man auch den Tanzeinlagen nichts positives abgewinnen.

Junge Kinogeher, die nicht alle Vorgänger dieser Tanzfilme gesehen haben, werden mitfiebern und können dem Ganzen etwas abgewinnen. Alle anderen, die Save the last dance, Step up, Honey, Dirty Dancing und all die Fortsetzungen und verschiedenen Ableger davon gesehen haben, sind vielleicht überrascht über die Präzision der jungen Tänzer, aber mehr nicht.

Regie: Ben Gregor, Drehbuch: Paul Gerstenberger
Darsteller: Theo Stevenson, Akai Osei- Mansfield, Ashley Jensen, Ashley Walters, Kevin Bishop
Laufzeit: 105 Minuten, Kinostart: 02.01.2014,
www.streetdance-kids.de

Tags:2 von 5Akai Osei-MansfieldBen GregorConstantin FilmKomödieTanzfilmTheo Stevenson


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Sabrina Slaby