Story-Teller 7: Mir doch Wurst!

Neulich war ich im Ruhrgebiet unterwegs – Essen, Dortmund, Gelsenkirchen – die volle Dröhnung. Das ist an sich jetzt nicht weiter schlimm. Was man mir aber zum Mittag auftischte, ließ mein Berliner Herz bluten.

Kalorienbömbchen: Currywurst, made in Dortmund

Kalorienbömbchen: Currywurst, made in Dortmund

In Dortmund gibt es nicht Curry-Pommes rot-weiß, in Dormund gibt es Mantaplatte. Quasi das gleiche in grün, allerdings mit einem wichtigen Unterschied.

1. Die sogenannte Currywurst entpuppte sich als schnöde Bratwurst (und die gab’s – anders als bei uns- leider mit Darm)

2. Die sogenannte Curry-Soße schmeckte hauptsächlich nach dem guten alten Hela-Gewürzketchup.

Was jetzt bei einem kleinen Imbiss-Stopp auch kein Drama wäre. ABER: Wenn sich der Ruhrpott rühmt, angeblich die bessere Currywurst zu fabrizieren, muss er es auch mit der Berliner aufnehmen können.Mein Tipp: Nicht etwa Curry 36, sondern Witty’s am Wittenbergplatz.

Und das konnte sie leider nicht – soviel Haupstadt-Arroganz muss sein. Deshalb: Nicht nörgeln, besser machen. Und selber machen. Wie ihr das perfekte Sößchen hinbekommt? Hier gibt’s die Antwort!

Zutaten: Für zwei wahre Berliner

1 EL Olivenöl

120 g Tomatenmark (bitte Bio, schmeckt in diesem Fall definitiv besser!)

3 EL Currypulver

ein halber EL Cayennepfeffer

250 ml Orangensaft

1 TL Zucker

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Rezept: Schön köcheln lassen

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Tomatenmark dazugeben und 2-3 Minuten unter Rühren flüssig werden lassen. Gewürze, Zucker und Orangensaft dazugeben, kurz aufkochen lassen und auf kleiner Flamme ca. 2 Stunden einkochen lassen bis die Soße schön sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Juten Hunger!



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