Stirbt TARZAN?


Stirbt TARZAN?
Jedes Jahr steigt die Zahl der bekannten vom Aussterben bedrohten Pflanzen-und Tierarten um bis zu zehn Prozent. Säugetiere sind besonders davon bedroht, ganz vom Planeten Erde zu verschwinden. Eine Liste mit den hundert am stärksten bedrohten Arten hat die Weltnaturschutzunion (IUCN) am Dienstag bei ihrem Kongress auf der südkoreanischen Insel Cheju veröffentlicht.  Ellen Butcher von der Zoologischen Gesellschaft von London (ZSL), Mitverfasserin der soeben veröffentlichten Liste: "Alle aufgelisteten Spezies sind einzigartig und nicht zu ersetzen. Wenn sie verschwinden, kann sie kein Geld der Welt mehr wiederbringen“.
Vom Aussterben bedroht sind unter anderen Zwergfaultiere, die ausschließlich auf einer kleinen Insel vor der Küste Panamas beheimatet sind, der Kalifornische Schweinswal und  die Selbstmordpalme .
DIE SELBSTMORDPALME (Tahina spectabilis; nicht zu verwechseln mit dem Selbstmordbaum in Indien) ist die größte je auf Madagaskar entdeckte Palme. Sie  blüht sich selbst zu Tode. Das ungewöhnliche Schauspiel ereignet sich vielleicht schon seit 50 Millionen Jahren. Sie ist 18 Meter hoch und hat einen Durchmesser von etwa 5 Metern. Das Naturwunder ist  auch über GOOGLE EARTH wahrzunehmen.
Stirbt TARZAN?
Nachdem die Pflanze über Jahrzehnte in  schwindelerregende Höhen wächst, blüht sie auf. Aus ihrem Palmenkopf sprießen unzählige Äste mit Hunderten von kleinen Blüten, die allesamt Früchte tragen können. Dadurch werden die Nährstoffvorräte der Pflanze vollständig verbraucht. Der Stamm ist zwar hart, aber sein Innenleben sehr weich. Darum kollabiert die Palme unter dem Gewicht des toten Blütenstandes , bricht zusammen  und stirbt.
Vom Aussterben bedroht ist auch TARZAN. Erst vor zwei Jahren haben Forscher von der Entdeckung einer neuen Chamäleonart berichtet, die sie , in der Hoffnung, der berühmte Name könnte zum Schutz der Tierart beitragen, nach dem Comic- und Film-Dschungelhelden Tarzan ( Calumma tarzan) benannten. Das mittelgroße Tier mit der schaufelförmigen Schnauzenspitze lebt in den Regenwäldern Madagaskars.
Der Mensch als  Verursacher des Artensterbens kann es auch beenden.
Jedes Jahr gibt es Erfolgsmeldungen. Die Zahl der wild lebenden Breitmaulnashörner ist durch intensiven Schutz auf inzwischen 20.000 gestiegen. Die Tiere standen wegen ihres begehrten Horns (das angeblich die Potenz steigert) vor dem Aus.

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