Sternschnuppen – Perseiden fotografieren

Sternschnuppen gehören wohl zu den meist
begehrtesten Himmelsobjekten, welche der Mensch
beobachten kann.

Um so schwerer ist es, eine solch als Fotografie festzuhalten.
Wer es dennoch probieren möchte, der sollte ein paar
Dinge beachten.

1. Es sollte sehr dunkel sein. Kein Umgebungslicht
(Lichtverschmutzung). 
Also raus aus der Stadt und rauf aufs Feld.
2. Auch der Mond sollte dunkel sein (Neumond).
3. Die Kamera sollte auf einem Stativ befestigt werden.
4. Man sollte sehr viel Zeit mitbringen.

Des Weiteren ist ein Intervallauslöser sehr sinnvoll,
da diese viele Aufnhamen automatisch hintereinander
für eine vorher gewählte Belichtungszeit anfertigen kann.

Es fallen täglich Sternschnuppen in Form von kleinen
Meteoriten auf die Erde. Beim Eintreten in die 
Erdatmosphäre verglühen sie und bilden oft einen
langen Streif am Firmament.

Da man leider nie genau weiß, wo eine Sternschnuppe
herunterkommt, muss man sich etwas auf sein Glück 
verlassen.

Doch auch die Jahreszeit ist zu beachten. 
So treten um den 12. August jeden Jahres
besonders viele Meteore in die Erdatmosphäre ein.
Dies ist bedingt durch die sogenannten Perseiden.

Dieser Meteorenstrom kehrt jährlich aus dem
Sternbild des Perseus an der Erde vorbei.
In der Zeit zwischen dem 17. Juli und dem 24. August
tritt dieses Phänomen auf.
Das Maximum tritt um den 12. August auf.

Die Beste Beobachtungszeit liegt dann zwischen
2 und 4 Uhr morgens.

Möchte man also die Perseiden fotografieren
richtet man die Kamera in dieser Zeit genau
auf den Zenit aus und anschließend auf den Perseus.
Man sucht den Polarstern
Also von der fünf Mal verlängerten Hinterachse des Großen Wagens über den Polarstern bis zur Kassiopeia (Himmels-W)
(nochmal etwa die fünffache Entfernung zwischen Wagen und Polarstern).
und dann im rechten Winkel nach rechts.
(wiederum etwa die fünffache Entfernung zwischen Wagen und Polarstern).

Hat man die Kamera ausgerichtet. 
Wer nicht die Perseiden fotografieren möchte, der sollte
die Kamera Richtung Süden ausrichten.
Wir stellen das Objektiv auf Weitwinkel ca. 18mm
und den Fokus auf Unendlich.
Alternativ können wir ein weit entferntes Objekt
anfokussieren. Notfalls mit der Taschenlampe
beleuchten.
Danach stellen wir den Autofokus ab. 
Auch der Bildstabilisator sollte bei
Stativaufnahmen immer abgeschaltet werden.
Als Belichtungszeit wählen wir 25 Sekunden.
Als ISO-Wert empfiehlt sich je nach Witterung
(wolkenfrei muss es natürlich sein) ein Wert von 
400-800. Hierbei kann man aber je nach verwendeter
Kamera auch etwas experimentieren.

Die Blende wählen wir so groß wie möglich (also kleine Blendenzahl).
Nun heißt es auslösen, warten, auslösen, warten,…
Mit etwas Glück fangen wir eine oder mehrere Sternschnuppen ein.
Wer einen Intervallauslöser hat, kann diesen Vorgang automatisieren.

Als Aufnahmeformat wählen wir Raw, damit wir später die
Bilder am PC möglichst verlustfrei nachbearbeiten können.

Hat man tatsächlich eine Sternschnuppe erwischt, so hat man 
oft nur einen durchgehenden Strich durch das fertige Bild 
(bedingt durch die lange Belichtungszeit).
Mit etwas Glück endet die Belichtungszeit genau dann, 
wenn die Sternschnuppe in der Mitte des Bildes ist.
Wer etwas sicherer gehen möchte und nicht auf die 
Auslösezahl seiner Kamera achten muss, der kann eine
wesentlich kürzere Belichtungszeit wählen.
So zum Beispiel 8 Sekunden. Dadurch muss natürlich
auch der ISO-Wert auf ca. 3200-6400 angehoben werden.
Dies verursacht dann wieder etwas mehr Bildrauschen.
Hat man dann eine Sternschnuppe eingefangen so bewegt
diese sich über mehrere Bilder vom Himmel bis auf die Erde.
Wer nun die Bilder wie einen Film ablaufen lassen möchte,
der kann den Beitrag zu Startrails als Video aufnehmen 
durchlesen. Dort steht genau beschrieben, wie man 
ein solches Video anfertigt.

Das sieht dann etwa so aus:


Dieses Video ist aus einer Bildserie von 13 Bildern entstanden.
Einstellungen: f/5,6 ISO3200 15 Sekunden bei 18mm

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