Steck Dir ein Ziel und dann schweige!


Steck Dir ein Ziel und dann schweige!
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte aus meiner Göttinger Zeit als Dozent an der Universität erzählen:
Steck Dir ein Ziel und schweige!

Als ich junger Dozent in Göttingen war, habe ich in meiner Freizeit mit großer Freude Handballjugend trainiert. Dabei ging es mit weniger um den sportlichen Erfolg, denn der sportliche Erfolg hat einen großen Nachteil:
Der Sieg von heute ist morgen schon wieder Vergangenheit.

Ich aber wollte durch meine Jugendarbeit etwas erreichen, das mich überdauert, das auch dann noch wirkt, wenn die jungen Menschen längst erwachsen waren und nichts mehr mit mir zu tun hatten.

Mein Ziel war es, dass die jungen Menschen selbstbewusst wurden, dass sie lernten, anderen Menschen offen ins Gesicht zu schauen und ohne Angst ihre eigene Meinung zu sagen.

In der einen Saison hatte ich eine sehr gute Jugendmannschaft und wir wurden später sogar Niedersachsenmeister und spielten um die norddeutsche Meisterschaft.

Vor der Saison nahmen wir uns fest vor: Wir wollen Meister werden!

Wenn ich aber mit der Sportredakteurin des Göttinger Tageblatts sprach, dann sagte ich immer:
Das wird eine ganz schwere Saison, die anderen Mannschaften sind auch sehr gut, wir müssen uns sehr anstrengen. Von der Meisterschaft erwähnte ich kein Wort.
Die Spieler fragten mich dann im Training, warum ich so handeln würde und ich antwortete:

Es ist ganz wichtig, sich Ziele zu setzen, Träume zu haben, aber die Ziele und die Träume sollte man nur den Menschen mitteilen, denen man völlig vertrauen kann und die einen tatkräftig auch dann unterstützen, wenn der Weg zum Ziel einmal steinig ist.

Derjenige aber, der seine Ziele und Träume hinausposaunt, darf sich nicht wundern, wenn dann auch viele Mißmacher und Bedenkenträger auftauchen und versuchen, denjenigen, der Ziele hat, zu entmutigen, und die, wenn etwas schief geht, immer schon gewusst haben, dass das Vorhaben sowieso nicht gutgehen konnte.
Also Ihr Lieben, steckt Euch hohen und große Ziele, träumt Eure herrlichen Träume, aber schweigt und redet nur mit denen darüber, denen Ihr völlig vertrauen könnt und die Euch unterstützen.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch mit einem lauten Iaah, einem kräftigen Wauwau, einem lebensfrohen Miau und einem jubilierenden Kikeriki (die Bremer Stadtmusikanten) aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Steck Dir ein Ziel und dann schweige!

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt


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