In jenem abgespannten Zustand, in dem ich mich als vorübergehend alleinerziehende Mutter dreier Kinder befinde, kann ich nicht Proust lesen.Es ist schlichtweg unmöglich. Proust braucht Raum.
Petra Gust Kazakos Buch “Ganz weit weg”(deren Blog ich super gerne lese)habe ich in die Hand genommen und schweren Herzens vorerst weggelegt. Es erweckt Sehnsüchte( ich glaube das Wort Bibliohotels ist Schuld), denen ich mich besser im Moment nicht stelle. Ein Buch auf das ich mich freue.
Durch die Jahresgabe von Jastram bin ich auf das Buch “Sunwise Turn” aufmerksam geworden, und ja ich habe es mir bestellt. (Vielleicht ist das bibliophile Dasein doch eine Sucht).
Es ist ein wunderbares Buch, aber ich bin nahe dran , es auch wegzulegen. Ab wann muss man sich seinen Sehnsüchten stellen?