Star Wars Battlefront – Was wir wollen und was wir tatsächlich bekommen

Das Star Wars Universum ist nicht nur großartig, es ist auch unfassbar beliebt und dementsprechend recht profitbringend. Vor allem in der Videospielindustrie liegt dies an erstklassigen Titeln, die in den vergangenen Jahren auf den Markt kamen. Gern erinnert man sich an das alte „TIE Fighter“ oder an „Knights of the Old Republic“ zurück. Hinzu gesellen sich witzige LEGO Ableger und der überragende Taktik-Shooter „Star Wars: Republic Commando“. Doch selbstverständlich denkt ein Großteil recht schnell auch an die Battlefront-Reihe. Ein Meisterwerk! Und nun soll auch bald ein weiterer Teil auf den Markt kommen.

Wenn man nun davon ausgehen würde, man hätte bislang rein gar nichts diesbezüglich gehört und wisse daher auch absolut nichts über den eventuell kommenden Spiele-Hit, dann wäre es doch interessant zu überlegen, was wünsche ich mir und was werde ich tatsächlich bekommen. Und genau das machen wir jetzt!

Also was bräuchte ein neues Battlefront? Definitiv eine Vielzahl an unterschiedlichen Schauplätzen. Genügend Orte sollte ja die riesige Galaxis bieten können. Wichtig wäre, dass es eine attraktive Abwechslung gäbe – also bekannte Planeten wie beispielsweise Hoth und Endor aber auch völlig neues Terrain wie unter anderem Neu-Plympto. Für die richtig großen Star Wars Fans: Hier fand die Schlacht von Neu-Plympto statt, die sich zum Ende der Klonkriege ereignete und dessen Konflikt sich auch nach dem Ausruf des Imperiums fortsetzte. Apropos Imperium. Es wäre schon aufregend, wenn das gesamte Spiel ausschließlich in diesem Zeitraum angesiedelt wäre und uns eine Kampagne, die natürlich nicht fehlen darf, durch eine Fülle an wichtigen aber auch eher unbedeutenden Schlachten bzw. kriegerischen Auseinandersetzungen führen würde. Also quasi auch Ereignisse aufgreift, die bislang kaum Beachtung fanden. Egal ob in den Filmen, Serien oder irgendwelchen Büchern. Neben einem Einzelspieler-Modus muss es natürlich auch einen Multiplayer geben, in dem wir uns mit einer großen Anzahl an Spielern auf das virtuelle Schlachtfeld wagen. Angemessen wären selbstverständlich 64++ Spieler.

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Sobald dann die Action beginnt, egal ob solo oder mit anderen, sollten wir wieder aus verschiedenen Klassen wählen dürfen, die dieses Mal aber auf den entsprechenden Schauplatz angepasst sein könnten. Um das am Galaktischen Imperium zu verdeutlichen: Neben den bekannten Sturmtruppen und Spürtruppen (Scharfschützen) könnte man abhängig vom Einsatzfeld noch Sandtruppen, Schneetruppen, Sumpftruppen und vielleicht Raumtruppen spielen. Zwar würde durch diese Spezialisierung die Truppenvielfalt innerhalb einer Schlacht reduziert werden. Doch mit entsprechend wählbarer Bewaffnung könnte man wieder mehr Individualismus schaffen. Allerdings driften wir gerade zu sehr ins Detail ab. Immerhin sammeln wir nur Wünsche und schmieden keine konkreten Entwicklungspläne. Also schalten wir ein Gang zurück und widmen uns Weltraumschlachten.

Diese dürfen natürlich nicht fehlen. Denn seit Battlefront 2 sind derartige Gefechte schon ein gewisser Grundbaustein der Serie geworden. Große Veränderungen bräuchte es nicht. Aber eventuell könnten Raumschlachten mit den Auseinandersetzungen am Boden verknüpft sein. So müssen Angreifer zuerst die Verteidigung aus riesigen Sternenkreuzern vernichten, bevor sie mit der Bodeninvasion beginnen können. Dank aktueller Technologie wäre dies sicherlich durchaus möglich. Jedoch könnte hierdurch auch die gewisse Action fehlen, da das begehbare Gebiet zu groß werden und man zu selten einen Gegnern sehen würde.

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Dringen wir nun aber mittels der Macht zur Realität vor und schauen, wie das kommende Battlefront tatsächlich aussehen wird. Gehen wir dazu chronologisch vor und untersuchen zunächst die Planetenvielfalt. Neben tatsächlich Endor und Hoth sowie auch Tatooine bestätigte man bereits die Schauplätze Sullust und Jakku. Zwar ist die Quote von bislang bekannten und eher unbekannten Planeten recht gut, doch dafür soll es vorerst bei insgesamt fünf spielbaren Schauplätzen bleiben. Eine recht ernüchternde Zahl, allerdings versprachen die Entwickler insgesamt 14 Maps, die kurz nach dem Release zur Verfügung stehen. Jedoch halt nur auf diesen fünf Planten. Da man außerdem an den neuen Kinofilm anknüpfen möchte, agiert man tatsächlich nur zur Zeit des Imperiums. Also läuft bislang zumindest dieser Aspekt wünschenswert ab. Etwas anders sieht es dagegen bei der Kampagne aus, denn diese wird es nicht geben. Stattdessen erwartet uns eine Art Überlebenskampf. Das man den Spieler hiermit bei Laune halten kann, zeigten bereits andere Titel. Doch dieser scheint etwas umfangreicher zu werden und bietet sogar eine Aussicht auf’s Überleben. Spielbar soll der Spaß allein oder im Koop sein. Außerdem habe man noch weitere Modi für uns parat wie beispielsweise Heldenkämpfe. Klingt zwar alles recht interessant und könnte durchaus vielversprechend sein, eine Kampagne hätten wir uns dennoch sehr gewünscht.

Kommen wir nun also zum Multiplayer. Die ersehnten 64++ Spieler dürfen leider nicht aufeinandertreffen. Stattdessen variiert die maximale Spieleranzahl je nach Modi. Im Team-Deathmatch-Modus namens „Gefecht“ treffen demnach nur zehn Rebellen gegen zehn imperiale Truppen. Klingt zwar recht wenig, doch dafür sollen hier kurze aber packende Schlachten stattfinden. Etwas anders läuft es dagegen bei Vorherrschaft, wo man um strategische Punkte kämpft, und bei Kampfläufer-Angriff, mit dem Ziel imperiale AT-ATs zu schützen beziehungsweise zu verteidigen. Hier kämpfen jeweils insgesamt 40 Spieler gegeneinander. Nun ja, immerhin etwas. Die Charakterauswahl scheint vom Prinzip her wie unser Wunsch zu sein. Zumindest zeigen bewegte Szenen, dass die imperialen Truppen sich ihrer Umgebung anpassen. Also die normalen Sturmtruppen aus Endor, Sandtruppen auf Tatooine und Schneetruppen auf Hoth. Wie bei den Planeten nicht die ersehnte Vielfalt aber besser als nichts. Doch dafür soll man in der Lage sein, den persönlichen Charakter zu individualisieren. Allzu umfassende Möglichkeiten sollte man jedoch nicht erwarten. Die Änderung des Kopfes der Figur scheint zu den größten, optischen Dingen zu gehören, die man durchführen kann.

Nun fehlt bloß noch die Weltraumschlacht. Kurz und schmerzlos. Diese gibt es ebenfalls nicht. Aber! Es wird sogenannte Luftschlachten geben, also über der Planetenoberfläche. Der Spieler, von denen sich übrigens insgesamt 20 in diesem Modus tummeln, darf pro Seite aus zwei Raumschiffen wählen – Entweder TIE-Fighter und TIE-Abfangjäger oder X-Flügler und A-Wing. Magere Auswahl. Da sorgen auch die zusätzlichen 20 computergesteuerten Raumjäger für recht wenig Begeisterung, auch wenn hierdurch sicherlich genügend Action geboten wird.

Schließt sich das kommende Star Wars Battlefront also der dunklen Seiten an? Nein nicht wirklich. Stattdessen gibt es hier und da einige kleinere sowie dort etwas größere Änderungen. Einiges fällt weg, anderes kommt hinzu. Besonders die Grafik wird sich wohl sehen lassen können und wahrscheinlich auch das Teamplay sollte interessant werden. Die einzige Sorge, die uns plagt, ist die Furcht davor, dass wir hierbei nur einen billigen Abklatsch von Battlefield im Star Wars Universum erhalten. Nicht dass die Qualität dadurch schlecht werden würde, aber als verwöhnter Star Wars Fan erwartet man erstklassige Ergebnisse, die wir hoffentlich im November zum Release auch erhalten.


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