SPON fürchtet DIE LINKE

Es ist schon merkwürdig, wenn SPON-Autoren nach der Wahl im Saarland die Partei DIE LINKE in “Lauerstellung” sehen, wie es der Autor Björn Hengst auftragsgemäß befürchtet.

Dass Heiko Maas (SPD), der eigentliche Verlierer der Landtagswahl, jedenfalls gemessen an der SPD-Vergangenheit des ehemaligen Ministerpräsidenten Lafontaine, überhaupt auf die Idee käme, nicht mit der CDU zu koalieren, erscheint reichlich albern.

In Wirklichkeit will SPON anscheinend “auftragsgemäß” jetzt Front gegen LINKS machen, damit nicht in NRW und in Schleswig-Holstein FDP und UNION das Nachsehen haben und die Bürger weiterhin in den Parlamenten eine Stimme haben. Da will man lieber unter sich sein; die Interessen der Mehrheit der Bürger stören nur.

SPON mutierte seit Jahren zum neoliberalen Kampfblatt der UNION und der FDP. Zwar enthalten manche kritisch wirkende Artikel auch für die Koalition in Berlin unangenehme Hinweise, allerdings mehr für den durchblickenden und sachkundigen Leser, der sich die Zusammenhänge anderweitig erschließt.

Im Kern unterstützt SPON UNION und FDP bzw. die Aufrechterhaltung des WEITER SO WIE BISHER.

Was SPON wirklich umtreibt, ergibt sich aus folgendem Text:

Lafontaine wirkte sichtlich zufrieden am Wahlabend, und auch die ersten Reaktionen in seiner Partei auf das Ergebnis der Landtagswahl dürfte er mit Genugtuung registrieren – es wird wieder offen über die Bedeutung Lafontaines für die Gesamtpartei gesprochen. Nordrhein-Westfalens Linken-Fraktionschef Wolfgang Zimmermann sagte dem "Tagesspiegel": "Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Lafontaine eine Größe ist, mit der man in der Bundespolitik rechnen muss."

Es geht bereits um die Bundespolitik und den Respekt und die Anerkennung, die Oskar Lafontaine deutschlandweit bei den Bürgern hat, nicht nur als Fachmann für Finanzfragen und ökonomische Fragestellungen.

Es ist die “Peinlichkeit”, dass auch so renommierte Zeitschriften wie DER SPIEGEL den FINANZWAHNWITZ mehr als ein Jahrzehnt nicht erkannt hatten. Das zeugt von äußerst dürftiger Kompetenz in den Fachredaktionen.

Auch DER SPIEGEL war und ist durch den gescheiterten neoliberalen Zeitgeist durchsetzt, deren Steigbügelhalter noch nicht einmal die rudimentärsten ökonomischen Zusammenhänge verstehen und jahrelang den dümmlichen Sprüchen der FDP und der UNION aufgesessen sind.

Sprüche wie “Privat vor Staat” waren das Mantra in den Journalistenstuben; allein das Wissen, dass Privatunternehmen immer teurer sein müssen (w/ Gewinnaufschlag) und normalerweise Kommunalbetriebe genauso erfolgreich arbeiten könnten, war offensichtlich nicht vorhanden! Denn die Gründe für die mangelnde “Wirtschaftlichkeit” in Kommunalbetrieben, nicht zuletzt die Inkompetenz der Alt-Parteien und der Parteien-Filz, sollen nicht thematisiert werden; schon gar nicht naheliegende und wirksame Lösungen für solche an und für sich leicht zu behebenden Probleme.

Ähnliches gilt für die Weisheit, “dass es der Markt schon richten wird”, der dümmliche Appell an die Selbstheilungskräfte des Marktes wurde so oft in den Parlamenten wiederholt, dass er sogar geglaubt wurde. Jeder auch nur annähernd kundige Ökonom hatte für solch einen Unsinn nur ein müdes Lächeln. Die Journalisten-Stuben scheinen immer noch voll von “Laien-Ökonomen” zu sein, die eine abstrakte “Modell-Betrachtung”, deren Aussagengrenzen und Bedeutung für die REALITÄT, der ganz anderen Wirklichkeit, nicht unterscheiden können. Ein Armutszeugnis.

Es sind die Warner vor den – “scheuen Rehe der Finanzmärkte” – noch so ein idiotischer, weltfremder Spruch, der in der Bevölkerung die Angst vor LINKS entfachen bzw. aufrechterhalten soll. Besser wäre es, die EU-Länder über die EZB zu finanzieren; dann bräuchte man die “scheuen Rehe” nicht zu fürchten! Aber der sinnvolle Vorschlag kommt ja von der Partei DIE LINKE; das kann und muss ja a priori falsch sein! So einfach ist die Welt der “Lieschen” Merkel & Co. und ihrer stützenden Journalisten-Zunft. Das Mittelmaß feiert Urständ, zu Lasten der Bürger versteht sich.

Und Angst hat man immer dann, wenn sich die WAHRHEIT, das Versagen in allen wesentlichen Fragen der Wirtschaft und in der EU-Politik, nicht länger verheimlichen lässt.

Es bedarf jetzt für die Getreuen der UNION und der FDP einer großen Anstrengung vor den entscheidenden Wahlen, um  von dem Scheitern der Wirtschafts- und Finanzpolitik und der EU-Politik abzulenken. Die absurde Freizügigkeit der Finanzmärkte, die Absenkung der Unternehmenssteuern und die Weigerung, die Steueroasen wirkungsvoll zu bekämpfen, führte jetzt in die Bestrafung der BÜRGER (Lastentragung für Banken usw.) durch die EU(RO)-Rettungspakete. Diese Politik – weiteres “teures” Versagen ließe sich anführen – entzog dem Staatshaushalt ca. 100 Milliarden Euro jährlich. Das ist die WAHRHEIT auch mit Blick auf den Schuldenstand und den Zustand der Kommunen deutschlandweit.

Jetzt hat man vor der “Größe” Lafontaine Angst, damit vor den nächsten Wahlen, insbesondere der Bundestagswahl, die Wahrheit weiter unterdrückt werden kann.

Pikant ist, dass die Partei DIE LINKE beinahe programmatisch der SPD eines Willy Brandt entspricht!!!

Davon ist die SPD heute meilenweit entfernt; sie unterscheidet sich kaum noch von der UNION.

Und weil Lafontaine bis heute nicht verziehen wird, dass er die richtige Finanzpolitik vertrat, mit der die SPD und Deutschland heute in jeglicher Hinsicht heute wirklich glänzen könnte, und niemand in der SPD das damals intellektuell begriffen hatte, wird er weiterhin geächtet und mit ihm die Partei DIE LINKE.

Es ist ja auch schwer einzugestehen, und das gilt auch für SPON, dass man bereits damals von Ökonomie und Finanzen wenig bis gar nichts verstand.

Dass Oskar Lafontaine mit der Partei DIE LINKE mit ihren Vorschlägen das Wohlergehen der BÜRGER im Auge haben, wie es das Grundgesetz nachlesbar postuliert, soll ebenfalls medial verwischt werden. Da schwafelt der SPON-Autor von der Absicht, “Unruhe” in die SPD zu tragen.

Mit diesen einfachen Unterstellungen will man offensichtlich bei den oberflächlichen Lesern Eindruck und Wirkung schinden, um von der Wahrheit abzulenken.

Denn die Wahrheit ist, dass SPON bzw. DER SPIEGEL nach wie vor die Politik des neoliberalen Zeitgeistes, des WEITER SO WIE BISHER, vielleicht mit kleineren Korrekturen, unterstützt.

Deshalb werden die SPON-Journalisten nicht müde, auftragsgemäß von der Realität abzulenken und mit Begriffen wie “locken” und “sticheln” ihre Texte zu garnieren. Von den Ausflügen ins Private ganz abgesehen.

Die schlichte Wahrheit ist bezogen auf das Saarland, dass ein “Heiko Maas” (SPD) nur die Koalition mit der CDU anbieten durfte, damit er nicht den Wunsch von “Steinmeier & Co.” in Berlin auf Neuauflage der Koalition mit der UNION konterkariert.

Und auch da wünscht man sich eine möglichst schwache Partei DIE LINKE, damit die Interessenlage der Bürger nicht weiter so lautstark in der Öffentlichkeit zu hören ist und in den Parlamenten vertreten wird.



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