Spenden in einer neuen Gehaltsklasse - Kein Club des glücklichen Spermas

Der Microsoftgründer Bill Gates und "Investment-Legende" Warren Buffett haben bisher über 40 US-Milliardäre überzeugt, mindestens die Hälfte ihres gesamten Besitzes zu spenden. Ob diese das noch zu Lebzeiten tun oder nach dem Tod, ist den Teilnehmenden überlassen.
Es ist eine sensationelle Kampange, die die beiden ins Leben gerufen haben. Durch diese Spendenaktion sollt gezeigt werden, dass es mehr wert ist, wenn die Gesamtewelt vielleicht ein bisschen besser ist, als wenn nur der eigene Nachwuchs alle Vorteile erbt. "The Giving Pledge" ist die erste Aktion dieser Art.
Nicht die erste Spende
Es ist nicht das erste Mal, dass Bill Gates sich an einer solchen Aktion beteiligt oder spendet. Er hat, zusammen mit seiner Frau, die Bill- und Melinda-Gates-Foundation gegründet, welche medizinische Projekte in Entwicklungsländern und soziale Projekte in den USA unterstützt. Dieser Stiftung haben die beiden schon über 28 Milliarden Dollar zukommen lassen, bevor sie zusammen mit Warren Buffet "The Giving Pledge" entwickelt haben.
Warren Buffet hatte dieser Stiftung 99% seines Vermögens versprochen, wenn er stirbt. Sein Vermögen beträgt die nahezu unfassbare Summe von 47 Milliarden Dollar.
An dieser Kampange nehmen bisher 40 US-Milliardäre teil, dass bedeutet bis jetzt nimmt ein Zehntel aller Milliardäre in den USA teil. Die beiden Initiatoren hoffen natürlich, dass sich noch wesentlich mehr Milliardäre aus den USA beteiligen werden.
Milliardäre aus Asien
Als nächstes haben die beiden geplant mit Milliardären aus China und anderen Ländern Asiens zu sprechen, um diese von einer Teilnahme an der Aktion zu überzeugen.
Es wäre ein wirklich wichtiger Schritt, wenn sich Milliardäre aus allen Teilen dieser Welt an der Kampange beteiligen würden.
Auch in Europa sollte es sicher noch den Ein oder Anderen geben, dem an einer besseren Welt viel gelegen ist.
Die Welt ein Stücken besser gemacht
Zu den Teilnehmern zählen unter anderem New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, Oracle-Mitgründer Larry Ellison, der Energie-Tycoon T. Boone Pickens und Medienmogul Ted Turner.
Michael Bloomberg erklärte seine Teilnahme so:
"Ich will irgendwann mal in den Spiegel gucken, kurz bevor endgültig die Lichter ausgehen, und sagen: Okay, Du hast die Welt ein kleines Stückchen besser gemacht."
Auch sieht er es als wichtiger an nicht nur überprivelegierte Kinder zu haben, sondern diesen auch den Weg zu ebnen um sich selbst etwas zu erkämpfen. So sagte er im Bezug auf seine Kinder:
"Ich möchte nicht das Leben meiner Kinder ruinieren. Sie sollen ihre Ziele haben und dafür kämpfen und nicht einfach sagen, hey, ich bin im Club des glücklichen Spermas und erbe den Erfolg einfach."