Specials: Einmal remaken, bitte - Filme, von denen wir uns ein gutes Remake vorstellen könnten

Specials: Einmal remaken, bitte - Filme, von denen wir uns ein gutes Remake vorstellen könnten
"Kampf der Titanen", „Starbuck“, „Ziemlich beste Freunde“, „The Thing“, „Carrie“, „Total Recall“, „Evil Dead“ oder „Oldboy“. Die Liste von erschienen und bald kommenden Remakes ist mittlerweile länger als eine Aufführung originärer Stoffe. Schon irgendwie  enttäuschend. Aber nicht jedes Remake muss schlecht sein. Es gibt sogar Filme, von denen wir uns ein Remake gut vorstellen oder sogar wünschen würden. Von welchen genau erfahrt ihr in unserer schnuckligen Liste.
„Der Blob“ war 1958 ein klassischer Monster-Horror mit einem jungen Steve McQueen. Das Remake von Chuck Russel unter der Beteiligung von Frank Darabont war 1988 wie heute ein blutig-dummes aber verdammte unterhaltsames Guilty-Pleasure-Fest inklusiver gruseliger Dauerwellen. Noch einem Remake der recht klassischen Gruselstory wären wir nicht abgeneigt. Schöne Splattereffekte, eine wunderbar hirnrissige Story und Reißbrett-Figuren dürfen aber nicht für schnöde dark & gritty-Attitüden ausgewechselt werden. Lasst einen dummen Film dumm bleiben. Wir fänden das schön.



Ja, sich ein Remake des Trickfilm-Klassikers „Ghost in the Shell“ zu wünschen ist schon dreist und grenzt an Blasphemie, aber diese finstere Utopie im realen Gewand, mit echten Schauspielern zu erleben ist ein Wunsch, dem wir uns gerne und trotz aller Unkenrufe gerne hingeben. Dieses törichte Begehren könnte gewiss in Erfüllung gehen, nur die Umsetzung, das ist uns leider klar, könnte leicht Opfer einer massentauglichen Umstrukturierung werden.



„Resident Evil“ war noch nie eine Filmreihe die uns sonderlich gut gefallen hat. Egal ob der erste Teil oder „Retribution“, der angeblich vorletzte Erguss der ehemaligen Videospieladaption. Aber ein Remake, nein, mehr Reboot, welches sich mehr auf die originale Vorlage bezieht, würde unsere geschundenen Gamer-Herzen wirklich glücklich stimmen. Na ja, selbst wenn „Resident Evil“ 2014/15 endet und ein Reboot einige Zeit später kommt, so ist uns doch bewusst, dass es wohl eher weiter in Richtung Krawall-Kino geht, anstatt zu denen ruhigen Wurzeln zurück zukehren.



Jede Generation hat ja ihre Pennäler- und Teenager-Klamotten. Aber irgendwie finden wir das Marco Petrys Debütfilm „Schule“ der schönste Film in dieser Kategorie ist. Er ist voll mit dem typischen Klischees und Stereotypen, verbindet diese aber mit einer herzlichen und dennoch ungezwungen pubertären Erzählung. Man merkte „Schule“ an, das in ihm die eigenen Erfahrungen von Marco Petry steckte. Eine Eigenschaft die Werken wie „American Pie“ oder „Harte Jungs“ sträflich fehlte. Also, ein Remake von “Schule“ oder eine Komödie mit ähnlicher Gewichtung würde uns gut gefallen, auch wenn er eigentlich nicht mehr für uns gemacht wurde, sondern für eine andere Generation.



„Delhi Belly“ gehört zu den besten Komödien des neuen Jahrtausends. Der chaotische Reigen um drei Verlierer, einen Diamanten-Coup und einer Magendarmverstimmung hat nur leider nie den Weg in die deutschen DVD-Regale oder gar in die Kinos gefunden. Sehr sträflich. Wer glaubt „Delhi Belly“ wäre typisches Bollywood-Kino, wie es uns RTL2 immer wieder serviert, der irrt sich. So frisch und frech sind Komödien selten. Wenn das ulkige Script also hierzulande schon nicht im Original zu Ruhm kommt, dann vielleicht ja als Remake. Natürlich sollte dieses sich aber einigermaßen an den Ur-Film halten, denn „Delhi Belly“ könnte schnell und einfach zu einer flachen und schematischen Pipi-Kaka-Komödie umgewandelt werden und das hat diese Perle von Film nicht verdient.



Grundidee: super. Umsetzung: katastrophal. So lässt sich „A Sound of Thunder“ beschreiben, die Verfilmung einer Geschichte von Autor Ray Bradbury. Regisseur Peter Hyams zimmerte daraus ein lustloses Nichts von Film, bei dem die eigentlichen Geschichte in den Hintergrund tritt, da die technische Umsetzung so dermaßen verkorkst ist, dass es Schmerzen bereitet dabei zu zusehen wie Edward Burns und Ben Kingsley gegen hölzerne Dialoge und viertklassige CGI-Effekte ankämpfen. Der Plot von Zeitreisen und dem bekannten Schmetterlings-Effekt (ein Flügelschlag eines Falters hier, kann dort einen Tornado auslösen) hätte viel Potenzial. Zu viel, um diese Geschichte nicht zu nutzen um daraus einen netten Genrefilm zu basteln.



Nein, schlecht fanden wir „Spawn“ von Mark A. Z. Dippé nicht, aber so richtig überzeugen konnte uns die düstere Verfilmung der Comics von Todd McFarlane auch nicht. Klar, John Leguizamo als Höllenclown war schon eine feine Sache, aber man merkte dem Film schon sein – für diese Art von Genre – geringes Budget an und das Finale ist trotz Abstecher in die Hölle ziemlich dürftig. „Spawn“ steht schon lange auf den Listen findiger Hollywood-Produzenten, um ihn erneut auf der Leinwand zu verewigen. Jetzt heißt es hoffen, dass der brutale, raue und massiv übernatürliche Ton der Vorlage auch erhalten bleibt.



Das besondere an „Studio 54“, dem Drama rund um die gleichnamige, legendäre Disco, die in den 1970er Dreh- und Angelpunkt der High Scoiety war, war die Besetzung von Komiker Mike Myers als Disco-Besitzer. Doch der Film von 1998 wollte nicht richtig zünden, denn das Studio 54 verkam dort zur biederen PG-13-Dorffete. Ja, es gab viel Glamour und die Größen der Dekade wurden auch mal mehr mal weniger präsentiert, aber Regisseur Mark Christopher fokussierte sich zu sehr auf den Aufstieg und Fall des Kellners Shane (Ryan Phillippe) und vernachlässigte so das eigentlich interessante an seinem Projekt. Wir wollen einen neuen Film rund um die New Yorker Superdisco, aber dann wollen wir gefälligst auch eine anständige Chronik des damaligen Zeitgeistes. Ach ja, Myers kann gerne wieder in die Rolle schlüpfen, denn seine Performance war wirklich gut.



Im Serienkampf „The Munster“ gegen „The Addams Family“ würden wir die Sippschaft rund um Familienoberhaut Herman Munster bevorzugen. Aber als Film sind wir dann doch auf der Seite der Addams. „Men in Black“-Regisseur Barry Levinson ließ die etwas andere Familie in den 1990ern zwei wunderbare Kino-Abenteuer erleben. Gerne würden wir Gomez, Morticia, Pugsley und Wendsday wieder auf der großen Leinwand wiedersehen. Die Besetzung der beiden Kinofilme steht dafür wohl leider nicht zur Verfügung (Gomez-Darsteller Raul Julia verstarb leider an Krebs), aber wir glauben dass die Addams ein neuer Kinoauftritt gut stehen würde, auch wenn es nur ein Remake wäre. Es fehlen nur die passende Darsteller und eine geeigneter Regisseur. Ja, Tim Burton würde sich anbieten, aber wir fänden die „ParaNorman“-Macher auch ganz passend.



2003 wurde es Gewissheit. John Woo ist nicht mehr der John Woo, wie wir ihn kannten und liebten. Der erklärte Sci-Fi-Nichtmöger inszenierte mit „Paycheck – die Abrechnung“ eine verkrampfte und wenig überzeugende Verfilmung einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Die hatte durchaus Potenzial, doch der Film war trotz Woo eine so steife und uninspirierte Angelegenheit, dass einem die originale Story wirklich leidtun konnte. Wenn sich ein Regisseur mit Sci-Fi im Blut mit der Vorlage auseinandersetzen würde (z.B. „Moon“-Regisseur Duncan Jones oder „District 9“-Macher Neill Blomkamp), könnte ein zweiter Versuch wirklich nicht schaden.



„Speed Racer“, denn es kann nur besser werden. Wirklich.



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